Kapitel 11

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Nachdem wir noch ein Foto mit meinem Chef für unsere Promiwand gemacht hatten verabschiedete ich die Beiden und torkelte zurück in mein Büro. Ich kam gerade gar nicht mehr klar: War das Echt? Warum war ich so nervös?

Im Büro angekommen lies ich mich auf meinen Schreibtischstuhl fallen und hörte mir das Interview mit den beiden nochmal an. Ja es war Echt! Damit war Frage Nummer 1 geklärt. Frage Nummer 2 ließ sich mir nicht erklären. Ich packte meine Sachen und machte Feierabend, morgen würde ich darüber Berichte schreiben und die Gespräche Online stellen. Bei meinem Auto angekommen verstaute ich meine Tasche im Kofferraum und fuhr Gedanken versunken nach Hause.

Dort angekommen lief ich nach oben in meine Wohnung, ließ mir erst einmal ein Bad ein und checkte meine Nachrichten. Mist, Paddy! Ich hatte total vergessen das er mir noch schreiben wollte was ich mitbringen sollte für den Grillabend. Mit einem Seufzer ließ ich mich in der Badewanne unter Wasser sinken und überlegte ob ich es noch zum 'Marktkauf' schaffte, um ein paar Salate zu holen, denn sie selber machen schaffte ich zu 99 % nicht mehr. Ich huschte aus der Badewanne, schlüpfte in eine hellblaue Jeans und ein helles T-Shirt, schminkte mich leicht, föhnte in windeseile meine Haare und rannte nach unten. Im Laufen griff ich meine Schuhe, zog sie an, packte meine Handtasche, meine schwarze Lederjacke und meine Autoschlüssel und stürmte die Treppe runter zum Auto.

Zum Glück hatte der Laden eine beachtliche Auswahl an Fertigsalaten. Wieder Zuhause angekommen füllte ich sie in Schüsseln um und verfeinerte sie mit ein paar Gewürzen etwas.

Um Punkt 20 Uhr klingelte ich unten bei Paddy und sofort öffnet dieser freudestrahlend die Haustür und bat mich herein. Ich stellte die Salate in seiner Küche ab und gesellte mich dann im Garten zu Judy, Karina und Lara. Die Beiden kannten wir noch aus der Studienzeit, zwei wundervolle, treue und liebe Seelen. Solche tollen Menschen findet man leider viel zu selten. Ein paar Minuten später stieß Laura auch hinzu. Laura lebte hier schon seit ihrer Geburt und dank ihr kannte ich die Gegend schon seit ich 14 war. Wir haben uns damals über ein Hobby-Forum kennengelernt und sind seit dem unzertrennlich, durch sie habe ich auch Paddy gefunden. Sie war 1,65m groß und hatte schulterlange, braune Haare, braune, leuchtende Augen und eine nicht so ganz schlanke Figur. Man lebt nur einmal, ist ihr Motto und ich liebe diese lockere Art an ihr. Die paar kleinen Rundungen passten aber zu ihr, das ist halt Laura wie sie leibt und lebt.

Als die restlichen Gäste auch eingetroffen waren, redeten wir viel, lachten noch mehr und aßen uns kugelrund. Um kurz nach Null Uhr verabschiedetet ich mich von allen und verabredete mich für Morgen mit Judy, ich muss ihr noch erzählen was mir passiert war! In meiner Wohnung angekommen schmiss ich alles von mir und fiel hundemüde in mein Bett.

Eine magische Begegnung - Ehrlich Brothers StoryWo Geschichten leben. Entdecke jetzt