56. Kapitel

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Ich fand ihn bei den Pferden. Er strich über Arod's Hals. "Er ist alt und du hast Angst um ihn. Nimm doch ein anderes Pferd. Er hat seine Rente verdient."sagte ich und legte meine Hand auf die von Legolas. Er sah mich an und sagte" Er hat mir gute Dienste geleistet. Hilfst du mir ein neues Pferd zu suchen?" Ich nickte und wir gingen mit Arod zu den alten Pferden. Wir ließen ihn auf die Wiese und gingen dann in den Wald. Langsam gingen wir auf die Wiese zu wo ein schwarzes Pferd stand. Es war in etwa so alt wie Baneth. Es war ein Hengst. Langsam ging Legolas auf ihn zu. "Aglar. Ein Pferd der Meras. "hauchte ich beeindruckt. Er verbeugte sich vor Legolas und ließ diesen auf steigen. Sie hatten sich also gefunden. Legolas galloppierte an und zog mich vor sich. Lachend lehnte ich mich an ihn. Am Stall angekommen holte ich Baneth und wir machten einen Ausritt. Am Waldrand machten wir ein Wettreiten. Baneth war nur ein bisschen schneller als Aglar. Ich grinste Legolas an. Als es dunkelte ritten wir zurück. Wir brachten die Pferde in den Stall und gingen in unser Gemach. Die Kinder schliefen schon. Ich zog mich um und ging schalfen.

Am nächsten Morgen war Legolas schon weg. Ich kümmerte mich also um die Kinder. Ich wog Renesmee in den Armen, weil sie nicht auf hören wollte zu weinen. Die Zeit verging und Thrame schlief schon wieder als Renesmee wieder weinte. Ich nahm sie mit in das Schlafgemach damit sie ihren Bruder nicht weckte. Ich wog sie in meinen Armen doch sie wollte nicht aufhören zu schreien. Silme kam zu mir und versuchte es auch nochmal. Auch bei ihr wollte meine Tochter nicht schlafen. Silme machte sich natürlich auch Sorgen um Thranduil und Legolas. Auch wenn ich nur Legolas liebte machte ich mir auch Sorgen um Thranduil. Silme lief unruhig in unserem Gemach rum. Ich wog meine Tochter nun wieder in meinen Armen und sang. Irgendwann schlief sie ein. Ich legte sie in ihr Bett und ging wieder. Silme setzte sich mit an unseren Tisch und wir schwiegen uns an. Ich mochte sie sehr gerne und lächelte sie zuversichtlich an. Sie sprang auf und stürmte aus dem Raum. Ich seufzte und nahm mir ein Buch.

Legolas P.O.V

Es war schon spät und wir kämpften immer noch. Meinen Vater hatte ich schon längst aus den Augen verloren. Ich schoss viele Pfeile hintereinander und traf einige Spinnen. Als ich keine Pfeile mehr im Köcher hatte zog ich meine Dolche. Ich drehte mich im Kreis und tötete eine Spinne nach der anderen. Hinter einem meiner Männer stand eine Spinne die er offenbar nicht sah. Ich warf einen meiner Dolche. Als ich hinter mir ein Knacken hörte drehte ich mich um und tötete sie. Ich kämpfte immer weiter bis keine Spinnen mehr da waren. Nur wenige unserer Männer waren verletzt oder getötet worden.

Die Wächterin der Elben (Legolas ff)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!