57. Kapitel

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Eilian P.O.V

Ich sah von meinem Buch auf als ich draußen Hufgetrappel hörte. Sie waren wieder da. Ich sprang auf und rannte aus unserem Gemach. Die hölzerne Treppe herunter. Ich stieß die Doppeltür auf und rannte in den Innenhof. Dort standen einige Pferde und Elben. Aglar schnaubte mir freundlich entgegen. Ich ging zu ihm und sagte" Na mein Junge. Wo ist den Legolas?" Als ich spürte wie mir jemand Arme und die Hüfte schlang und mir auf den Hals küsste wusste ich es. Ich drehte mich um und sah in das dreckige Gesicht meines Verlobten. Er hielt mich immer noch in dem Armen. "Gibt es viele Verletzte oder....Tote?" fragte ich. Er senkte den Kopf. " Legolas bitte?" sagte ich. " Lumina.....sie ist......Sie wurde getötet." Ich riss die Augen auf. Lumina war mir ans Herz gewachsen und nun war sie Tod. Tränen traten mir in die Augen. Ich vergrub mein Gesicht in Legolas' Brust. Er strich mir über den Rücken. Legolas ließ Aglar in den Stall bringen und ging mit mir in unser Gemach. Auch Thranduil und Silme gingen in ihr Gemach. Legolas begrüßte die Kinder und zog sich sein Nachtgewand an. Auch ich zog mich um und legte mich zu ihm ins Bett. In seine Arme gekuschelt schlief ich ein.
Am nächsten Morgen wurde ich durch einen Kuss geweckt. Legolas war über mich gelehnt. Seine nassen Haare hingen ihm ins Gesicht. Er stand auf und lief ins Kinderzimmer. Ich bewundere ihn. Er kommt aus einem Kampf und einen Tag später kümmert er sich schon wieder um seine Kinder. Ich ging schnell baden und zog mir ein smaragdgrünes Kleid an. Ich flocht meine Haare zusammen und zog meine Schuhe an. Dann ging ich zu Legolas und nahm Thrame auf den Arm. Ich wechselte die Windel genau wie Legolas bei Renesmee. Wir zogen den beiden etwas an und gingen mit ihnen auf den Armen zum Frühstück. Wir frühstückten und gingen dann spazieren.
So ging es noch viele Monate weiter. Bis wir zu dem Endschluss kamen, dass wir nun endlich heiraten wollten. Das hieß, dass ich nach Bruchtal reiten würde und Legolas zurück lassen müsste. Aber es war nunmal Sitte, dass die Frauen aus Bruchtal ihre Kleider in der Heimat schneidern ließen. Ich packte also meine Sachen und zog mir ein Reitkleid an. Meine Waffen schnallte ich auch noch um. Legolas, Thranduil, Silme, Thrame und Renesmee warteten im Innenhof. Legolas hielt seine Hand vor Baneth's Nüchtern und streichelte sie. Ich knudelte meine Kinder und ging dann zu Legolas. Ich umarmte ihn und gab ihm einen Kuss. Ich drehte mich zu Baneth um als Legolas mich mit einem Umhang umarmte und ihn zu band. "Mache keine Pause. Lass es mich wissen wenn du angekommen bist." sagte er. " Legolas vertrau mir. Ich komme heil an. Ich liebe dich." hauchte ich. Er antwortete " Ich liebe dich auch.". Er hob mich auf Baneths Rücken und drückte noch ein letztes Mal meine Hand. Ich wollte ihn noch einmal küssen. Ich sprang nochmal in seine Arme und küsste ihn. Er hob mich wieder hoch und ich ritt los.

Die Wächterin der Elben (Legolas ff)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!