9.Kapitel

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Ich blickte aus dem Fenster und fragte mich wie mich dieser Unbekannte beobachten konnte. Was würde mein Vater denken wenn ich einfach verschwand. Darüber durfte ich gar nicht nachdenken, ich hatte schließlich andere Sorgen. Da ich eh nicht mehr schlafen konnte beschloss ich meine Sachen zu packen die ich in der nächsten Nacht brauchte. Als ich damit fertig war graute schon der Morgen. Schnell ging ich ins Bad mich waschen und dann zog ich mir noch ein blaues Kleid an. Nachdem ich meine Haare gekämmt hatte trat ich aus dem Raum. Als ich vor dem Speißesaal stand wartete ich noch kurz. Sollte ich wirklich gehen ohne meinem Vater etwas zu sagen? Er wird enttäuscht, verletzt und traurig sein. Aber ich konnte Elladan und Elrohír nicht im Stich lassen. Mit schwerem Herzen trat ich ein und setzte mich zwischen Celeborn der neben meinem Vater saß und Galadriel. Als ich mich setzte schaute Galadriel mich mit ihrem wissenden Blick an. In Gedanken redete sie also mit mir

(Eilian/Galadriel)

G-Irgendwas bedrückt dich.

E-Nein es ist alles gut

G-Du weißt das du mich nicht anlügen sollst.

E-Wenn ich es dir sage sind Elladan und Elrohír in Gefahr.

G-Wo sind sie?

E-In Mordor

G-Wegen dem Elb der König werden will nehme ich an.

E-Ja du hast Recht aber du darfst mit niemandem darüber sprechen sonst sind sie in großer Gefahr.

G-Ich werde nichts tun was sie gefährden könnte. Aber woher weißt du das sie in Mordor sind?

E-Auf dem Schlachtfeld lag ein Brief. Ich nahm ihn an mich und heute Nacht hatte ich einen Traum. Ich öffnete den Brief und darin stand alles.

Da wurde die Verbindung getrennt denn ein Bote Gondors betrat den Saal. Legolas warf mir einen verwunderten Blick zu doch ich zuckte nur gespielt die Schultern.

"Herr Elrond eure Söhne Elladan und Elrohír sind nicht in Gondor angekommen. Vermutlich wurden sie entführt oder getötet. "sagte er mit zitternder Stimme. Celeborn schickte ihn weg und sah zu Elrond der seins Lippen aufeinander gepresst hatte und sich mit den Händen durchs Gesicht wischte. Dies konnte ich mir nicht mehr länger mit ansehen"Entschuldigt mich bitte aber ich muss gehen" Galadriel nickte mir zu und ich ging aus dem Raum. Meine Füße trugen mich zur Küche wo ich mir Lembas anrichten ließ. Als ich das fertige Päckchen in der Hand hielt besorgte ich mir noch ein bisschen Wasser und ging dann in mein Gemach wo ich alkes in die Tasche packte. Als ich fertig war packte ich noch einige Äpfel und eine Decke ein. Dann ging ich raus um noch ein letztes Mal Bruchtal zu sehen. Als erstes lief ich durch die Stadt und dann wieder zurück in Richtung Schloss. Dort angekommen ging ich in den Gartenund setzte mich dann an den Teich und schloss die Augen. Ich ließ alles ganz genau auf mich einwirken um mir jeden Geruch,hedes Geräusch jnd jedes Bild genau merken zu können.

Die Wächterin der Elben (Legolas ff)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!