19. Kapitel

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Nach drei weiteren Wochen hatten wir Mordor wieder erreicht. Glücklicher Weise hatte ich Thranduil, Celeborn und Galadriel davon überzeugen können das sie uns in der Schlacht unterstützen würden. An dem letzten Abend wo ich Legolas getroffen hatte war er sichtlich traurig doch daran konnte ich nichts ändern. Als wir wieder in der Festung angekommen waren wollte ich direkt in mein Gemach um mich um zu ziehen.

"Halt wo willst du hin!?!"rief Thalír.

"Mein Herr ich möchte nur in mein Gemach gehen und mir saubere Kleidung anziehen."antwortete ich ruhig.

"Dersim wird dich in unser Gemach begleiten. "antwortete er.

" Danke"sagte ich.

Och nee nicht noch mehr Zeit mit ihm. Ich folgte Dersim auf "unser" Gemach. Schnell zog ich mich um und ging dann in den Thronsaal. Hier wartete schon Thalír auf mich. Schnell setzte ich mich zu seinen Füßen auf die Treppe. Wir saßen da noch eine halbe Stunde als plötzlich lautes Gepolter auf dem Flur zu hören war. Verwundert sah ich zum Tor. Es wurde auf gestoßen und Honan und Merar brachten Legolas herein."Mein König. Wir fanden diesen Elb in den Wäldern."berichtete Merar. Ich hielt den Atem an. "Eilian Liebste. Liegt dir etwas an diesem Elb?"fragte Thalír mich. "Was muss ich tun damit ihr Legolas, Elladan und Elrohír frei lasst?"fragte ich. "Da ich sehen möchte wie lange du brauchst um zu verzweifeln wirst du im Kerker Qualen erleiden müssen. Nach drei Stunden in denen du noch nicht auf allen vieren um Gnade winselst dürfen sie gehen."sagte er kalt.

"So soll es sein mein König."antwortete ich. Legolas sah mich traurig an und schüttelte den Kopf. Ich senkte dem Blick und ließ mich von Dersim und Merar in den Kerker bringen. Sie rissen meine Kleidung in Fetzen und banden much an die Wand. Schon bald standen Thalír, Legolas, Elladan und Elrohír am Gitter. Peitschenhieb um Peitschenhieb ging es 2,5 Stunden lang. Meine Kraft schwand mit der Zeit und ich konnte mich fast nicht mehr auf den Beinen halten. Nun hielten sie mich auf dem Boden fest und Thalír kam mit einem Messer rein. Er nahm meinen Arm und ritzte mir einen Buchstaben hinein. Ich schrie vor Schmerz laut auf als auch noch fünf weitere Buchstaben folgten. Ich blickte auf meinen Arm. Thalír stand dort. Dieses selbstsücktige Ar***loch. Ich stellte mich wieder hin doch meine Beine gaben direkt wieder nach. Nun kniete ich vor Thalír. Er nickte und ließ Legolas, Elladan und Elrohír frei. Dann legte er einen Arm um meinen Rücken und einen in meine Kniekehlen. Er hob mich hoch und brachte mich in die Krankenstation wo einige Menschen und Elben rumstanden. Er legte mich auf ein Bett und die Elben fingen an meine Wunden mit Salbe einzureiben und den ein oder anderen Spruch zu sagen um mich zu heilen. Nachdem sie fertig waren brachte man mich in das Gemach von Thalír und mir. Thalír lag auf dem Bett und zog die Decke zurück. Schnell legten sie mich auf das Bett und verschwanden. Ich hatte nun ein weißes Kleid an. Ich drehte mich schnell mit dem Rücken zu Thalír. Er drehte mich um und küsste mich. Darauf kann ich jetzt echt verzichten dachte ich mir.

Nächster Morgen

Heute hatte ich einen Termin bei den Schneiderinnen wegen dem Hochzeitskleid. Schnell zogen sie mich in den Raum und steckten mich in ein weißes Kleid. Schnell nähten sie an mir rum bis es saß. Dann kam noch eine Elbin mit einem blauen Umhang herein. Sie legte ihn mir um und zog mir dann die Kaputze ins Gesicht so das man nur noch den Mund sah. Als ich fertig war fiel mir auf das ich gestern Abend nicht im Wald war und die Lüge auffliegen könnte. Schnell zog ich mich um und rannte ich in den Wald.

Die Wächterin der Elben (Legolas ff)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!