44. Kapitel

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Wir gingen zu Baneth die uns fröhlich begrüßte. Wir stiegen auf ihren Rücken und verschwanden in den Wolken. In Mittelerde wr es noch dunkel. Wir brachten Baneth leise in den Stall. Wir wollten meinen Vater und Legolas überraschen. Ich schlich in mein Gemach und sah Legolas in meinem Bett schlafen. Dennoch brauchte er Ruhe. Ich setzte mich neben ihn auf das Bett und sah ihn einfach nur an. Als es hell wurde küsste ich ihn sanft. Er wachte auf und sah mich etwas verwirrt an.

" Eilian. Du bist wirklich hier. Ich habe dich so vermisst" sagte er. Ich antworte" Ich habe dich auch vermisst. " Plötzlich spürte ich einen Tritt in meinem Bauch. Konnte es wirklich sein das ich vor meinem Tod schwanger war und die oder das Kind meinen Tod überlebt hatten? Ich musste mal meine Mutter fragen. Die nächsten Tage waren alle fröhlich und meine Mutter meinte das es mit der Schwangerschaft gehen würde. Ich kehrte mit Thranduil, Silme und Legolas zurück in den Düsterwald.

Wir lebten lange Zeit glücklich und mein Bauch wuchs. Das Volk freute sich auf den Nachwuchs und Silme half mir wo sie nur konnte. Wir hofften das die beiden gesund zur Welt kommen. Thranduil und Legolas stritten sich nun schon seit fünf Tagen welches Bett eins der Kinder bekommen sollte. Ich stand mit Schwung auf. Das bereute ich allerdings denn ich taumelte zurück und Legolas konnte mich gerade noch so fest halten. Ich atmete einmal tief durch und sagte " Männer haben es aber auch leicht. Sie müssen kein Zusatzgewicht mit rum tragen." Alle fingen an zu lachen und ich sah sie verwundert an. "Stimmungsschwankungen" lachte Thranduil. Ich sah ihn wütend an was ihn jedoch noch mehr zum lachen brachte. Verärgert lief ich in den Stall und stieg auf Baneth. Sie trottete aus der Stadt. In den Wald der jetzt wieder grün und gesund war. Ich regte mich weiter über Thranduil auf als um die Ecke ein Zwerg kam. Er verschluckte sich hart und sagte" Bist du nicht Tod? " Tolle Begrüßung. " Nein bin ich offenlichtlich nicht." antwortete ich. Der Zwerg wand sich ab und ging weiter in Richtung Palast. Ich dachte mir nichts weiter dabei und ritt weiter. Erst am späten Abend kam ich zurück und aß etwas. Dann ging ich in Legolas und mein Gemach. Ich setzte mit erschöpf auf das Bett und zog mich gerade aus als die Tür auf ging. Legolas kam rein und schloss die Tür ab. Ich legte mich ins Bett und deckte mich zu. Legolas löschte die Kerzen und legte sich zu mir. Er strich sanft über meinen gewölbten Bauch. Durch das beruhigende Gefühl schlief ich schnell ein. Bald würden unsere Kinder da sein. Mitten in der Nacht wachte ich auf. Ich hatte starke Bauchschmerzen und stöhnte einmal auf als ein neuer Schmerzensstoß kam. Legolas wachte auf und strich mir meine Haare zurück. Plötzlich wurd mir übel und ich rannte ins Bad. Legolas hielt mein Haar zurück als sich mein Abendessen verabschiedete. Die Schmerzen wurden immer schlimmer und ich schrie kurz auf. Legolas trug mich ins Krankenzimmer.

Die Wächterin der Elben (Legolas ff)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!