>Chapter 33<

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Total Tränen getränkt und verheult zog die mich hoch in ihr Zimmer. Ich setzte mich neben sie und nahm sie in den Arm als sie wieder weinen musste. ,,Shhh", versuchte ich sie zu beruhigen und streichelte ich über den Rücken. Als sie dann einigermaßen wieder zur Ruhe kam löste sie sich von atmete ein paar Mal durch ehe sie mich traurig ansah und anfing mir zu erzählen was passiert war: ,,Wir hatten ein voll schönen Tag zusammen und so und dann waren wir bei mir Zuhause und da merkte ich wie er immer komischer wurde. Er wollte nicht mehr kuscheln und küssen wollte er mich auch nicht. Ich hab ihn dann gefragt was das soll, ob es an mir liegt aber dann hat er Schluss gemacht, einfach so", tapfer schluckte sie ihre Tränen und sprach nach einer kurzen Pause weiter. ,,Als Grund meinte er es würde einfach nicht mit uns passen, das hätte er heute wohl erst gemerkt. Man! Er hat bestimmt eine neue! Die viel hübscher, dünner, -"

,,Chloe hör auf! Vielleicht stimmt es ja das die Harmonie einfach nicht stimmt. Ganz ehrlich, wenn er dich nicht will, hat er dich nicht verdient. Denn eine tollere Freundin wie dich findet er nicht!", munterte ich sie ernst auf. ,,Danke Teece! Du bist so eine wunderbare Freundin, danke", sie umarmte mich.

,,Und jetzt", ich lächelte sie an, ,,Machen wir uns Milchshakes", sie grinste über beide Ohren und nickt begeistert. Wir gingen runter in die Küche, nahmen Milch und Mixer und alles was wir bräuchten heraus und machten uns zwei kalte, leckere Shakes. ,,Yummi", murmelte Chloe und schloss in der Nachmittags sonne die Augen. Ich tat es ihr gleich und nahm einen Schluck aus meinem Becher. Moment...

Nachmittag! Mist, ich treff mich doch mit meiner Mutter.. ,,Chloe wie spät ist es?", fragte ich angespannt. ,,Ehm.. vier Uhr sieben", sagte sie mach einen Blick auf die Armbanduhr. ,,Sorry aber ich muss los, ich treff mich um halb mit meiner Mutter", wir sprangen auf und sie brachte mich zur Tür. ,,Ruf mich an was sie wollte ja?", fragte sie und umarmte mich zum Abschied. Ich nickte und ging zu meinem Fahrrad. ,,Tschüss!" Ich fuhr schnell zu dem Café an dem ich mich mit meiner Mutter treffen wollte.

Ich stellte mein Rad ab und schaute kurz auf mein Handy, gleich halb fünf. Ich lief in das Café und sah meine Mutter gegenüber von einer Fensterwand sitzen. Auf dem Weg zu ihr bestellte ich einen Kaffee und setzte mich dann zu ihr. ,,Hallo Mum", sie sah mich und lächelte dann. ,,Ich bin froh das du gekommen bist", sage sie und nahm einen Schluck aus ihrer Tasse. Ich tat das selbe. ,Warum wolltest du dich mit mir treffen?" fragte ich um nicht länger warten zu müssen. Je atmete kurz ein und dann wieder aus ehe sie zu sprechen begann: ,,Ich war ja bei meiner Freundin", ich nickte.

,,Also es kam jemand um mit mir zu reden und-" ,,Mum, komm bitte zum Punkt", unterbrach ich sie. ,,Dein Vater war bei mir, er will Kontakt zu dir", sagte sie dann und mir blieb der Mund offen stehen. ,,Mein.. leiblicher Vater?", murmelte ich eher zu mir selber.

,,Du musst nicht,nur wenn du willst." ,,Nein, nein... Ich will mich mit ihm treffen", antwortete ich. ,,Bist du dir sicher?" ,,Ja ich will ihn zumindest kennen lernen", nickte ich zustimmend. ,,Okay, dann sag ich ihm das. Und nochmal, es tut mir wirklich Leid Teece"; entschuldigte sie sich. ,,Schon gut", War es zwar nicht aber das musste sie ja wissen. ,,Ich sag ir dann Bescheid, und ich komm dann mit, ja?" ,,Ja bitte. Ehm.. Wann kommst du eigentlich wieder nach Hause?", fragte ich sie und nahm einen letzten Schluck aus meiner Tasse. ,,Vielleicht morgen. mal sehen, ich muss das noch mit Luc klären", ich nickte als Zeichen das ich verstanden hatte.

,,Gut. Kenn ich meinen Vater eigentlich irgendwo her? Oder habe ich ihn schon mal gesehen", fragte ich dann weil es mich einfach interessierte. ,,Als du.. 7 warst, er war auf der Familienweihnachtsfeier, aber daran kannst du dich bestimmt nicht erinnern..", erzählte sie. Ich überlegte, aber mir viel niemand ein. ,,Naja, ich seh ihn ja dann. Gib mir Bescheid." Sie lächelte schwach. ,,Möchtest du noch einen Kaffee", fragte sie höflich. Irgendwie war es mir unangenehm hier mit ihr zu sitzen. Ich fühlte mich komisch, es fühlte sich nicht an als wäre ich nicht nur mit meiner Mutter etwas trinken. Eher mit einer... Bekannten oder so.. ,,Danke, nein. Ich muss nach Hause", sagte ich und stand auf. ,,Wir sehen uns", sagte ich und lächelte nur.

Ein Badboy, meine Geschwister und IchLies diese Geschichte KOSTENLOS!