>Chapter 52<

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>Dienstag

Es war gegen zwei Uhr in der Nacht, als ich aufwachte und hellwach da lag. Ich hatte erst circa eineinhalb Stunden geschlafen.

Ari und Ich sind um zehn hier gewesen, nachdem wir, den Abend/Nachmittag bei meiner Familie verbracht hatten.

Es war eigentlich nicht so schlecht und wir haben uns alle super verstanden. Zuerst hatten wir geredet, dann gegessen und dann wieder ausgelassen geredet.

Im Endeffekt fand ich es schön mit meiner engeren Familie wieder zusammen gewesen zu sein ohne das wir uns stritten oder ähnliches. Eine angenehme Atmosphäre war im Laufe des Abends entstanden.

Doch ich wollte trotzdem nicht zurück. Irgendwie, desto länger ich daran dachte weg zu ziehen, umso mehr freundete ich mich damit an. Naja ich arrangierte mich jedenfalls mit dem Gedanken.

Naja nachdem wir dann hier waren legte ich mich ins Bett nachdem ich mich fertig gemacht habe. Doch schlafen konnte ich nicht, gegen zwölf gab ich auf und nahm mein Handy. Erst durchstöberte ich Instagram und Facebook, danach Wattpad. Aber um die Uhrzeit war nirgends wirklich was neues.

Als ich fertig war, zeigte die Uhr gerade mal dreißig Minuten später an. Ich klickte auf WhatsApp und sah meine Chats durch.
Hängen blieb ich bei Casper und meinem Chat. Zuletzt online war er gestern um 23:57 Uhr. Ich scrollte einige Zeit nach oben, blieb schließlich irgendwann stehen und las mir unsere Nachrichten durch.

Gute alte Zeit, dachte ich.

Da war wenigstens noch alles in Ordnung zwischen uns. Kein Streit, keine Ignoranz, einfach unkomplizierte Freundschaft. Ich hoffte jedenfalls das es so war und nicht nur mir so vorkam.

Die Zeit mit meinem besten Freund war einfach nur schön.

Bis er seine Gefühle offenbarte und du dich auf ihn eingelassen hast, mischte sich meine Innere Stimme ein. Sie wollte einfach nicht leise sein.

Ich laß weiter bis ich an der Stelle kurz nach unserem Beziehungsbeginn hängen blieb. Schön. . .

Viertel nach zwei war es, als ich den Chat schloss und mir die Tränen aus dem Gesicht wusch. Ich musste nicht weinen doch heiße Tränen liefen mir über die Wange, irgendwann gab ich es auf sie wegzuwischen was man an meiner Bettdecke sehen konnte. Kleine Laachen hatten sich unterhalb meines Gesichtes gebildet.

Nun lag ich müde und traurig in meinem Bett mit so vielen Fragen. Wenn ich nicht irgendwann einschlafen würde, liege ich heut früh noch hier, dachte ich.

Plötzlich zuckte ich zusammen als mein Handy auf einmal vibrierte. Verwirrt nahm ich es in die Hand, ein Anruf.

"Hallo?", nahm ich ab. "Teece...", murmelte jemand am anderen Ende der Leitung. "Wer ist da?", wollte ich wissen da der Anruf mit unbekannter Nummer bei mir einging. "Dein dich liebender, bester - oh ne - Ex bester Freund", antwortete Casper.

Ich atmete tief ein. ,,Cas." ,,Können wir uns sehen?" Ich runzelte leicht meine Stirn, es war mitten in der Nacht. ,,Weißt du wie spät es ist?", fragte ich verwundert. ,,Ich möchte dich einfach sehen, egal wie spät es ist", raunte er. Ich schloss meine Augen, überlegend.

Schwer ausatmend stimmte ich zu. ,,In 15 Minuten am Strand", sagte er und legte auf. Bevor ich mich fragen konnte was ich hier tat, schüttelte ich meinen Kopf, lächelte und stand auf. Schnell zog ich mit eine dickere Hose an, einen Pullover und Boots. Sah nicht so toll aus aber mich würde schon niemand sehen um diese Uhrzeit am Strand.

Ich schlich mich hinten durch die Verandatür nach draußen. Hoffentlich leise genug das niemand mich hören würde, Ari würde sonst was denken. Es hatte gereicht das sie mich auf der Bank erwischt hatte. Peinlicher Moment...

Ein Badboy, meine Geschwister und IchLies diese Geschichte KOSTENLOS!