>Chapter 40<

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>Samstag

Knarrende Bodendielen und eine quitschende Tür sowie das wackeln meines Bettes weckten mich. Bevor ich meine Augen jedoch öffnete streckte ich mich um wach zu werden und sah dann Mitch in meinem Zimmer stehen. Beim genaueren Hinsehen fiel mir auf das er nur ein Handtuch um die Hüftem trug und ein verführerisches Grinsen sein Gesicht zierte. ,,Morgen", raunte er mit seiner männlichen Morgenstimme. ,,Guten Morgen", entgegnete ich.

Er kam zu mir hinüber und küsste mich sanft. ,,Ich zieh mich kurz an", grinste er und verschwand im Bad. Ich hatte ja wirklich einen heißen Freund, aber er war eben nicht der einzige. Schnell schob ich den Gedanken an Cas beiseite und konzentrierte mich nur auf Mitch.

Nachdem wir beide uns angezogen und Zähne geputzt hatten, gingen wir in die Küche und trafen dort auf Remy und Ari die am Küchentisch saßen, Kaffee tranken und Zeitung lasen. ,,Guten Morgen", begrüßte sie uns sogleich mit ihrem freudigen Lächeln. ,,Morgen", fügte Remy hinzu. ,,Hey", grinste ich nur und nahm zwei Tassen aus dem Schrank. Ich füllte beide mit Kaffee und in eine tat ich zusätzlich noch Milch und Zucker.

,,Danke", bedankte sich Mitch als ich ihm die Tasse reichte. ,,Setzt euch doch, wir fahren eh in..", die sah auf ihre Armbanduhr, ,,Knappen zehn Minuten." Mitch nickte und wir setzten uns zu meinen Verwandten.

***

Wenig später waren sie auch schon gegangen und so saßen nur noch Mitch und ich am Tisch.

,,Hunger?", fragte ich meinen leicht verschlafenen Freund. ,,Bärenhunger", lachte er. Ich stimmte mit ein und ging hinüber zum Kühlschrank.

,,Wir hätten Omelett, Bacon, Brötchen, Baguette." ,,Ich hätte gerne ein Omelett mit viel knusprigem Bacon und zwei Brötchen", bestellte er wie in einem Restaurant. ,,Du mich auch", lachte ich und nahm die Sachen aus dem Kühlschrank.

Er stand auf und stellte sich neben mich hin. ,,Kann ich dir helfen, Schatz?", fragte er dann und beobachtete mich wie ich die Eier in eine Schüssel gab, würtzte und schließlich quillte(?) oder so). ,,Mir ist nicht mehr zu helfen", sagte ich gequält. ,,Ouh Teece", lachte er und küsste mich. Plötzlich musste ich daran denken wie ich mit Casper das Frühstück gemacht hatte, und wie es dann zu piepen angefangen hatte. Er hatte sich seid Donnerstag Abend nicht mehr bei mir gemeldet, und auch bei sonst keinem...

Ich löste mich von Mitch und machte weiter mit den Eiern und dem Bacon. ,,Wäre nett wenn du den Ofen anmachst und den Tisch decken könntest", antwortete ich auf seine Frage von vorhin. ,,Sehr gerne."

Nachdem wir das Frühstück fertig hatten, saßen wir am Tisch und aßen. Danach räumten wir alles weg und chillten uns auf die gemütliche Couch im Wohnzimmer.

,,Was wollen wir heute machen?", fragte ich da mir langweilig war. Mein Kopf ruhte auf seinem Schoß, genau so dass ich in sein Gesicht sehen konnte. ,,Auf was hast du denn Lust?", stellte er eine Gegenfrage. ,,Ist mir eigentlich egal, die Hauptsache ist etwas mit dir zu machen", lächelte ich und küsste ihn leidenschaftlich.

Als wir uns lösten und ich in seine Augen sah, konnte man ein leichtes.. Glitzern dort wahrnehmen. ,,Ich hab eine Idee", schließlich setzten wir uns auf und ich sah ihn erwartungsvoll an. ,,Die wäre?", fragte ich als er nicht weiter redete. ,,Verrate ich nicht, aber es wird dir gefallen. Mach dich fertig, in zehn Minuten fahren wir", verkündete er. ,,Was? Oh man...", ich herzte ins Bad wo ich mich so schnell es ging fertig machte.

***

Eine knappe halbe Stunde später fuhren wir im Auto, wohin wusste ich ja nun nicht. ,,Wo fahren wir denn hin?", fragte ich zum hundertsten Mal. ,,Wir sind bald da", ignorierte er die Frage. Ich seufzte und ließ mich zurück in den Sitz sinken. ,,Wie lange?" ,,Baaald Liebling", er fuhr von der Autobahn ab und verlangsamte dir Geschwindigkeit des Autos.

Ein Badboy, meine Geschwister und IchLies diese Geschichte KOSTENLOS!