>Chapter 32<

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>Sonntag

Ich stand verschlafen auf als ich nicht mehr einschlafen konnte. Aus dem Schrank zog ich eine schwarze Jeans, ein weinroten Pullover und einen schwarz, gestrickten Rundschal. Dazu zog meine schwarzen Stiefeletten an und ging ins Badezimmer. Dort wusch ich mein Gesicht, putzte meine Zähne und kämmte meine Haare. Diese machte ich zu einem hohen Zopf zusammen, leider rutschten ein Paar Strähnen heraus. Ich schminkte lich noch dezent und ging zurück in mein Zimmer. Sonntag, was kann man da schon machen? Ich nahm mein Handy und checkte meine Nachrichten. Auf WhatsApp sah ich dann zwei Chats leuchten. Casper's und Mitch'. Was ein Zufall. Ich nahm die erste Nachricht und las sie:

Hi Babe..
Sry dass ich so abweisend war aber ich hatte gerade keine Zeit.. :* Nächstes Wochenende? Ich würde mich freuen T♡
x Mitch

Er schrieb sie heute Nacht um kurz vor zwei. Ich schrieb ihm zurück.

Klar, freu mich auch Schatz *-*♡

Anschließend las ich Casper's Nachricht:

Heey:)
Ich hab Langeweile.. Zeit?
C♡

Lächelnd schrieb ich ihm dass ich Zeit hätte und legte mein Handy weg. Wie spät war es eigentlich? Ein Blick auf meine Uhr verriet mir dass es halb elf war. Oh.. Plötzlich knurrte mein Magen. Muss ich wohl mal was essen. Also ging ich in die Küche wo ich mir ein Brot machte. Natürlich mit Nutella (*-*). Als ich das aufgegessen hatte und zurück in mein Zimmer gehen wollte klingelte es an der Tür.

Ich öffnete sie und vor mir standen Ysec und Beezes. ,,Schlüssen vergessen", sagte er nur und ging an mir vorbei. Beezes. Ohne was zu sagen ging sie rein und zog ihren Koffer hinter sich die Treppe hoch. ,,Auch schön dich zu sehn",murmelte ich zu mir und schloss die Tür.

Zurück in meinem Zimmer nahm ich mein Handy und öffnete die neue Nachricht von Cas.

In einer Stunde bin ich bei dir :**

Ich antwortete nur 'Okay♡' und legte mich ins Bett. Was könnte ich jetzt machen, fragte ich mich und machte Musik an. Kennnt ihr Kurdo, seine Lieder sind so schön. Ich schloss meine Augen und hörte den Klängen zu..

Langsam kam ich zu mir, ich musste eingeschlafen sein. Wie spät war es wohl? Sofort öffnete ich meine Augen und erschrak. Casper saß auf meiner Bettkante und grinste mich an. Vor Schreck quickte ich auf und hielt mir ans Herz das wild weiter schlug. ,,Bist du behindert?", fragte ich und schlug ihn gegen den Arm. ,,Nein?!", er lachte. Ich versuchte streng zu bleiben aber ein Ansatz eines Lächeln bildete sich auf meinen Lippen. ,,Wie lange bist du schon hier?", fragte ich und merkte dass die Musik aus war. ,,Etwa 20 Minuten", sagte er locker. Ich weitete meine Augen: ,,Wieso weckst du mich nicht?" ,,Du sahst so süß aus", grinste er und beugte sich ein Stück zu mir runter um mich kurz zu küssen. ,,Nächstes Mal weckst du mich ja?", brummte ich kichernd.

,,Mal sehn.. Wollen wir los?", fragte er und richtete sich auf. ,,Wohin?" Ich stand ebenfalls auf. ,,Komm", er griff meine Hand und zog mich aus dem Zimmer. ,,Warte!", schnell holte ich mein Handy bevor ich Händchen haltend mit ihm die Treppe runter ging. ,,Wo wollt ihr hin?", fragte Ysec der plötzlich im Rahmen stand. ,,Weg", sagte ich knapp und zog meine Jacke über. ,,Du bist um neun wieder da, kapiert?", ich glaubte es war eher an Casper als an mich gerichtet.

,,Ja chill mal", sagte ich genervt und ging mit Cas zur Tür. ,,Ich meins ernst", erwiederte er streng und verkreuzte die Arme vor der Brust. ,,Jaja", murmelte ich und schloss die Tür hinter uns. ,,Kleiner Spaziergang gefällig?" Ich nickte zustimmend und ergiff seine ausgestreckte Hand.

Kurz schaute ich ihm nur in dir Augen und lächelte ihn an, dann stellte ich mich ein bisschen auf Zehenspitzen um ihm einen Kuss zu geben. ,,Gerne", nickte ich und lief neben ihm her die Straße entlang. Nichts sagen genoss ich die kühle Mittagsluft und die Nähe von Casper. ,,Wir sind da", sagte er irgendwann und blieb stehen. Wir standen vor einem teuer aussehenden Haus in Mitten des 'reichen' Viertel. Hier war ich schon öfter mit meiner Familie zu Essen eingeladen worden oder ähnliches. ,,Was machen wir hier?", fragte ich verwirrt. Er schüttelte grinsend den Kopf und ging, mich an seiner Hand, zur Tür und klingelte.

Ein Badboy, meine Geschwister und IchLies diese Geschichte KOSTENLOS!