>Chapter 11<

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Wir schauten uns einfach in die Augen und sagten nichts. Meine Hände glitten zu seinen Wangen und verweilten dort. "Ich- ich muss dir-was sagen" er atmete tief durch und schaute auf den Boden. Ich konnte ihn nicht so sehen, so verzweifelt, also unternahm ich was. Ob es so sinnvoll war, lässt zweifeln.

"Küss mich" forderte ich ihn auf. "Was?" fragte Cas verwirrt. "Küss mich" forderte ich ihn erneut auf. "Ähh..." stotterte Cas und ich unterbrach ihn indem ich ihn küsste. Erst zögerte er, und auch ich, aber letztendlich küssten wir uns leidenschaftlich. Er drückte mich gegen die Wand neben uns und schloss dabei die Tür. "Spring" nuschelte er und ich folgte seinen Worten. Meine Hände waren vergraben in seinen Haaren und seine plaziert an meinem Hintern.

Plötzlich wurde die Tür aufgerissen "Oh sry ich wusste nicht das ihr schon da seid! Es tut mir leid ich geh besser" sagte sie und knallte die Tür hinter sich. Sofort fuhren wir auseinander und ich hatte wieder halt unter meinen Füßen. Ich fuhr mir durch die Haare und wollte gerade das Zimmer verlassen als mich Casper's Worte davon anhielten "Ich glaub ich liebe dich." Ich blieb kurz stehen und ließ die Worte durch meinen Kopf hallen. "Ich glaub ich liebe dich" Oh Gott das glaub ich nicht. Ich ging schnellen Schritten in Casper's Zimmer und zog mir irgendein Oberteil an.

Ich packte meine Sachen und ging einfach mit meinem Koffer nach unten. Angezogen mit meinen Schuhen und meiner Jacke sowie meinem Koffer in der Hand verließ ich das Haus und machte mich auf den Weg Heim. Ich konnte ihm doch jetzt nicht in die Augen schauen, nicht wenn er mich wirklich liebte. Wie konnte er mich denn lieben, er war für mich wie ein Bruder und ich dachte für ihn wäre es genauso?!

Wir sind beste Freunde! Ich habe einen Freund den ich über alles liebe. Den ich fast verloren hab. Ich kann niemals was mit Casper anfangen. Niemals.

Doch das schlimmste war das seine Mutter uns erwischt hat! Doch wenn sie nicht gekommen wäre... Daran will ich garnicht denken. Er liebt mich!! Ich bog in meine Straße ein und lief schnurstracks Richtung meines Hauses. Dort angekommen öffnete ich mit meinem Schlüssel und trat ein. Ich kickte meine Schuhe in die Ecke und schmiss meine Jacke daneben. "Ach Teece du bist es" begrüßte mich Kiera.

"Wo ist der Rest?" fragte ich. "Also Bee und Sam... naja du weist schon was ich mein. Ysec ist mit Freunde weg und ich, wie du siehst" sie zeigte an sich runter. Sah ziemlich nuttig aus " warte auf meine Mädels und geh dann feiern." "Ah ok" sagte ich stumpf und trug meinen Koffer nach oben. Ich schloss meine Tür zu und leerte so schnell es ging meinen Koffer aus. Danach zog ich mir Schlafsachen an, stöpselte mein Handy, machte mich im Bad fertig an und schlief kurz darauf in meinem kuscheligen Bett ein.

Ein Badboy, meine Geschwister und IchLies diese Geschichte KOSTENLOS!