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-Seni gördüğüm gün, çiçekler açmıştı en karanlık sokaklarımda-

Cesur

Seit fast zwei Wochen sind wir nun in Istanbul und ich genieße jede Sekunde mit Hayat. Jeder Tag, jede Sekunde ist so kostbar mit ihr und ich würde es für nichts auf der Welt eintauschen.

Hayat hat sich mega darüber gefreut, als ich sie mit zwei Flugtickets hier her überrascht hatte. Denn Istanbul ist nicht nur meine Lieblingsstadt, sondern auch ihre.

Das aller erste Mal war sie mit mir hier und wir haben so viel hier erlebt. Auch wenn wir nicht alles von Istanbul sehen konnten, war es dennoch die schönste Zeit.

Hier habe ich mich das erste Mal Hayat gegenüber geöffnet. Ich habe ihr einen Einblick auf meine Seele, auf meine Wunden und auf meine schreckliche Vergangenheit gegeben und sie hat mich dennoch weiter geliebt.

Ihr war es egal, was für schreckliche Dinge ich getan hatte. Dass ich zwei Menschen das Leben genommen hatte. Sie hat mich so akzeptiert und tut es immer noch.

Sie liebt mich mit all meinen Fehlern und all meinen hässlichen Narben.

Sie hat mich getröstet und aufrecht gehalten, als ich am Grab meiner Mutter am Boden war. Sie hat mich gestützt, war für mich da. Und obwohl ich in dem Moment so schwach ihr gegenüber war, hat sie dennoch den starken Cesur in mir gesehen.

Diese Frau, meine Frau ist so unglaublich. Mir fehlen einfach nur die Worte, denn sie fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

„Ich glaube der Galataturm ist geschlossen." zeigt sie auf den Turm, den wir beim ersten Mal nicht besteigen konnten. „Die ganzen Leute werden nicht reingelassen und wieder weggeschickt."

Ich liebe es, wie naiv sie manchmal sein kann. Der Galataturm ist zwar geschlossene, aber nicht für uns beide. Ich will, dass es etwas besonderes für Hayat wird, deswegen habe ich es für einige Stunden nur für uns beide reservieren lassen.

Deswegen ziehe ich sie mit dahin und kassiere verwirrte Blicke von ihr. „Herr Karasu." begrüßt mich der Mann, welcher unten am Eingang steht, nickend und lässt uns in den Turm hinein.

„Cesur." ruft Hayat geschockt und stellt sich vor mich. „Was hast du gemacht?" Grinsend kneife ich in ihre Wange. „Weißt du eigentlich, wie voll es hier immer ist und wie lange man warten muss?"

Sie nickt langsam. „Ich wollte, dass dein erstes Mal hier drinnen etwas besonderes wird." Sie geht auf Zehenspitzen und drückt mir einen Kuss auf die Wange. „Danke." haucht sie glücklich.

Ich ziehe sie mit zum Aufzug und sofort drückt der etwas jüngere Typ auf den Knopf. Die Türen öffnen sich und wir steigen ein. Ich drücke auf den letzten Knopf und endlich schließen sich die Türen.

Sofort drücke ich Hayat an die Wand und drücke meine Lippen gierig auf ihre. Sie erwidert meinen Kuss direkt und ich liebe es, wie ihre Lippen sich auf meinen Bewegen.

„Weißt du wie sehr es mich anmacht, wenn du so naiv bist und nichts checkst." hauche ich an ihre Lippen und beiße kurz auf ihre Unterlippe. „Du machst mich so verrückt."

Ihre Wangen färben sich leicht rosa und nun ist es noch schwieriger für mich, mich komplett zurückzuhalten. Oh Hayat... Wenn sie nicht schwanger wäre, dann hätte ich sie hier im Turm sowas von genommen.

H A Y A T - IIWo Geschichten leben. Entdecke jetzt