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-Güzel şeyler sabırdan sonra gelir-

Cesur

„Hmm." kommt es nur geistesabwesend von mir, da ich mit meinen Gedanken nur bei Can bin, auf den Ich jetzt aufpassen muss. „Ich wäre jetzt auch gerne bei dir, Hayat." nuschele ich in den Hörer, denn dann müsste ich nicht auf den kleinen Pisser aufpassen.

Ich liebe sie, aber jetzt gerade verfluche ich Hayat einfach nur. Ich meine, warum ich? He? Warum ausgerechnet werde ich als erster angerufen?

Ich dachte sie wollen einen Frauenabend ohne uns Männern machen? Wieso ruft sie mich dann an? Ich dachte sie wollen etliche Liebesfilme schauen? Wie hat sie da noch die Zeit an mich zu denken und mich anzurufen?

„Ich würde jetzt gerne mit dir zusammen im Bett liegen und mit dir kuscheln." Ihre Worte lassen mich verrückt werden und ich halte das Kuscheltier von Can, welches ich über ihn halte damit er damit spielen kann, noch fester in der Hand und zerquetsche es regelrecht.

Ich will nicht auf dreckige Gedanken kommen, aber mir ist so langweilig, dass meine Gedanken direkt abschweifen. Wie schön es jetzt wäre, wenn ich ihre schöne, zarte, nackte Haut berühren könnte.

Ich schlucke schwer. „Es ist gerade ein echt schlechter Zeitpunkt, Hayat." beiße ich mir auf die Unterlippe und versuche mir die Bilder, wie Hayat unter mir stöhnt, aus dem Kopf zuschlagen. „Am Abend können wir gerne das Gespräch weiter führen. Im Bett."

Hayat kichert und das bringt mich umso mehr um den Verstand, weil es sich so verdammt unschuldig anhört. Knurrend lege ich einfach auf und versuche mich abzulenken.

Gott! Ich könnte jetzt mit Hayat Spaß haben, stattdessen muss ich Babysitten. Steht auf meiner Stirn Nanny oder was?

„Hayat bringt mich noch um den Verstand!" Der Kleine lacht vor sich hin und mein Kopf schellt sofort zu ihm. „Was lachst du mich aus?" zische ich angepisst, aber Can lacht noch lauter und zappelt mit seinem Beinen und Händen rum.

Genervt drücke ich ihm sein kleines Kuscheltier in die Hände und mache mich auf dem Bett neben ihm noch gemütlicher. Ich darf nicht einmal mit den anderen im Wohnzimmer bleiben, bis er eingeschlafen ist!

Sie haben mich eiskalt ins Schlafzimmer verbannt und ich langweile mich hier zu Tode. Wenigstens ist Can ruhig und weint nicht wie vorhin rum. Ich glaube der Kleine hat echt Angst vor mir.

Aber das ist mir egal. Solange er aus Angst nicht weint und nur lacht um mich zu provozieren ist alles gut. Auch wenn es mir mega auf den Sack geht, dass der Kleine sich über mich lustig macht.

Gott! Was denke ich da? Can kann nicht Mal denken und soll mich angeblich provozieren wollen? Ich glaube ich werde verrückt. Kinder und ich? Das ist keine gute Kombination.

„Du hast mir echt meinen Abend zerstört, Pisser!" schiele ich sichtlich genervt zu ihm rüber, aber er nimmt nur den Kopf vom Kuscheltier in den Mund und bewegt seine Beine in der Luft.

„Du brauchst jetzt auch gar nicht einen auf unschuldig zu tun!" seufze ich angespannt und schließe kurz die Augen. Ich nehme tief Luft und fahre mir gelangweilt über das Gesicht.

„Warum kannst du noch nicht reden?" Mir ist so langweilig, dass ich glatt einschlafen könnte, aber es ist gerade nicht sehr schlau neben einem Baby einzuschlafen.

„Unterhalte mich Mal." Er lacht und das klingt so herzlich und -Gott, dass ich das jetzt sage, aber er klingt so niedlich und süß, dass sich ein kleines Lächeln auf meinen Lippen bildet.

H A Y A T - IIWo Geschichten leben. Entdecke jetzt