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-Bazı yaraları ne kadar sararsan sar, iyileşmez-

Cesur

Unsere Frauen haben sich dazu entschieden zu Hause einen wunderschönen Frauentag ohne uns Männer zu machen. So wie sie es erzählt haben, wollen sie den ganzen Tag zusammen kochen, Liebesfilme schauen und ihren Beauty Tag mit Masken genießen.

Und was heißt es für uns Männer? Ja, richtig! Wir wurden eiskalt aus dem Haus verjagt und sitzen nun in der alten Wohnung von Fatih, in der auch Hayat vor kurzem geblieben ist.

Ich will gar nicht an diese schreckliche Zeit zurück denken.

Und weil der kleine Can, der Sohn von Cemre und Fatih, auch ein Junge ist, müssen wir den ganzen Tag auf ihn aufpassen und ehrlich? Ich habe nicht damit gerechnet, dass ein Baby so anstrengend sein kann.

Er schreit und weint die ganze Zeit über schon und wir können ihn mit nichts zufrieden stellen. Nicht Mal Fatih, sein eigener Vater, kriegt ihn gerade ruhig!

Ich kriege langsam echt Kopfschmerzen.

„Fatih!" zische ich mit einem pochendem Schädel. „Bring den bitte zum Schweigen!" Fatih, der Can in seinen Armen wiegt, wirft mir böse Blicke zu. „Lass gefälligst meinen Sohn in Ruhe!"

Dann blickt er wieder so sanft zu seinem Sohn herunter. „He Can, was sagt Onkel Cesur wieder da?" Der Kleine schweigt mit einem Mal und schaut seinen Vater mit großen Kulleraugen an und dann mich.

„Na geht doch." nuschele ich. „Man sollte echt immer barsch sein." Yaman verpasst mir einen Nackenklatscher, weswegen ich ihn zurück klatsche. Was denkt er sich eigentlich?

„So redest du nicht mit meinem Neffen. Nicht in diesem Ton, Freundchen!" Die drei Männer lachen, während ich nur die Augen verdrehe. Yaman die Nervensäge.

„Also was machen wir jetzt?" räuspert sich Ayaz. „Ohne unsere Frauen ist es so langweilig und keiner von uns kann wirklich kochen." Yaman hebt seinen Zeigefinger in die Höhe und setzt zum Reden an.

„Dafür kann ich sehr gut backen. Ich mache die besten Waffeln überhaupt." Oh ja, das kann er wirklich gut. Durch YouTube Videos hat er das Backen gelernt und ist sogar besser als Cemre und Alara darin.

„Wisst ihr was wir jetzt machen werden?" grinse ich breit in die Runde und unterbreche ihr unnötiges Gespräch. Es ist wieder Zeit ein Kind zu sein. Die Zeit genießen, die wir nicht wirklich ausleben konnten.

Sowohl Yaman, als auch ich konnten nicht wirklich unsere Kindheit ausleben. Vor allem Yaman, denn er wurde schon in jungen Jahren mit häuslicher Gewallt konfrontiert.

Das ist eigentlich auch so ziemlich der Grund für seine kindische Art. Er holt es nach, nur leider ist er manchmal zu kindisch. Ich meine, Caillou? Welcher Mann gibt sich so etwas?

„Wir zocken jetzt!" Die Verwirrung steht auf ihren Gesichtern geschrieben. „PlayStation. Fifa. Was sagt ihr?" Noch immer liegt die Verwirrung auf ihren Gesichtern und sie schauen mich so an, als hätte ich nicht mehr alle Tassen im Schrank.

„Wir haben keine PlayStation. Das ist dir doch bewusst, oder?" Ich nicke hastig. Natürlich ist es mir bewusst. Noch bin ich nicht verrückt geworden. „Ich gehe jetzt eine kaufen."

Ayaz ist richtig begeistert davon. „Alter. Wie geil!" schlägt er bei mir mit ein. „Das muss nicht sein." schreitet Fatih ab, aber ich schüttele den Kopf. „Unsere Frauen sollen den Tag genießen und wir sollen uns hier mit dem kleinen Zwerg herumschlagen und quälen?"

Fatih seufzt auf und rollt die Augen. „Du übertreibst ehrlich. Du stellst meinen Sohn dar, als wäre er ein Monster." Ist er doch auch. Zwei Stunden hat er durchgehend geweint.

H A Y A T - IIWo Geschichten leben. Entdecke jetzt