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-Ve ben, senin bir gülüşün için her şeyden vazgeçebilirim-

Wir sind wieder in Deutschland und zwischen uns allen herrscht nicht mehr diese dicke, angespannte Luft. Ich kann von mir aus sagen, dass es Cesur wieder besser geht. Naja, zumindest versucht er es uns so zu zeigen, aber ich glaube es ihm nicht.

Denn ich weiß ganz genau, dass es ihn noch immer mitnimmt und er innerlich richtig am leiden ist. Er leidet sehr, nur will er es uns nicht zeigen.

Aber ich liebe diesen Mann. Ich liebe ihn so sehr, dass ich es dennoch erkenne. Ich kann mit meinen Augen durch seine Fassade, die für mich unsichtbar erscheint, blicken und erkennen, wie es ihm wirklich geht.

Aber ich werde mit allen Mitteln versuchen ihn abzulenken.

Ich setze mich im Bett aufrecht hin und krabbele zu Cesur rüber, welcher nachdenklich auf der Bettkante sitzt. Ich umarme ihn von hinten und stütze meinen Kinn an seiner Schulter ab.

„Was ist los?" hauche ich und platziere einen sanften Kuss auf seine Wange. „Nichts." gähnt er laut auf und streicht seine verwuschelten Haare nach hinten zurück, damit diese nicht auf sein Gesicht fallen.

„Das sieht aber nicht nach nichts aus." Er dreht seinen Kopf leicht zur Seite und schielt zu mir nach hinten. „Du warst schon immer so neugierig." Ein Schmunzeln bildet sich auf seinen Lippen.

Ich kichere auf. „Dir ist schon bewusst, dass du mich nur wegen meiner zu hohen Neugier entführt hast, oder? Hätte ich dich nämlich nicht belauscht, dann wären wir beide jetzt nicht hier." Und ich bin froh, dass ich hier bin. Ich bin glücklich mit Cesur an meiner Seite. Sehr sogar.

Sein Körper spannt sich leicht an. „Und dir ist doch noch bewusst, dass ich dich beinahe umgebracht hätte, oder?" Ich höre den Schmerz aus seiner Stimme heraus. Er bereut, was er mir alles angetan hat. Aber wenn ich alles vergessen kann, dann sollte er es auch können.

„Ich dachte wir vergessen alles und blicke nur nach vorne?" Er steht auf, weswegen ich mich automatisch von ihm löse. Er stellt sich vor das Bett gegenüber mir und blickt zu mir herunter. „Ich dachte wir vergessen alles." äfft er mir nach, weswegen ich ihm meine Zunge entgegen strecke.

„Zunge rein, Madame." Herausfordernd ziehe ich eine Augenbraue in die Höhe und grinse ihn schief an. „Sorg doch dafür." Auch er zieht belustigt eine Augenbraue in die Höhe. „Forderst du mich etwa auf einen Kuss heraus?"

Unschuldig hebe ich meine Hände in die Höhe und zucke nur mit den Schultern. „Ich weiß nicht." Verlangen blitzt in seinen Augen auf. „Hexe." knurrt er und packt mich mit einem Mal an den Hüften, weswegen ich aufkreische.

Er zieht mich sofort an sich und drückt seine Lippen auf meine. Ohne zu zögern erwidere ich seinen Kuss und öffne mein Mund ein Stück. Sofort dringt er mit seiner Zunge in mein Mund hinein und es entsteht ein kleiner Kampf.

Während mein ganzer Körper brennt vor Hitze, drücke ich mich noch mehr an ihn, denn ich kriege einfach nicht genug von Cesur und seiner Nähe.

Er löst sich von mir und drückt mich nach hinten auf das Bett. Wie ein hungriger Löwe steigt er auf mich und stützt seine Hände jeweils neben meinem Kopf ab. Frech grinst er mich an und bückt sich dann wieder zu mir runter.

Er legt seinen Kopf in meine Halsbeuge und zieht meinen Duft in sich, während er mehrere, kleine Küsse auf meinen Hals verteilt. Ich lege mein Kopf mehr nach hinten und genieße seine Wärme auf meiner sowieso schon heißen Haut.

Genau als er seine Lippen wieder auf meine legen will, klingelt es an der Tür. Glücklich japse ich auf, lege meine Hände auf seine Brust ab und drücke ihn von mir runter. Mit dem Rücken fällt er neben mich auf die Matratze und ich stehe hastig auf.

H A Y A T - IIWo Geschichten leben. Entdecke jetzt