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-Sana her baktığımda doğru yerdeymişim gibi hissediyorum-

Cesur und ich sitzen im Auto und fahren in die Innenstadt um etwas zu shoppen. Er braucht einige neue Sachen und vielleicht finde ich ja auch etwas schönes für mich.

Wenn dann Cesur Mal nicht alles zu freizügig findet...

Seine Hand liegt schon die ganze Fahrt über auf meinem Oberschenkel und fährt ab und zu Mal rauf und runter. Ich lege meine Hand auf seine und spiele mit seinen Fingern, während er sich auf die Straße konzentriert.

„Weißt du was mir gerade eingefallen ist?" schielt er kurz zu mir rüber. „Was denn?" schaue ich zu ihm. Er lächelt leicht. „Ganz am Anfang, wo du noch frisch bei uns warst und du deine Tage hattest, war es uns beiden so unangenehm."

Er lacht kurz auf, nimmt seine eine Hand einfach vom Lenkrad und kratzt sich kurz am Nacken. „Und jetzt können wir voll locker darüber reden." Ich muss schmunzeln, als ich daran zurück denke und nicke dann hastig.

„Damals war es aber noch so anders zwischen uns." Kurz schaut er von der Straße zu mir rüber und sein Blick sagt so viel aus. Er zeigt mir gerade all seine Liebe, aber auch Reue.

Aber nicht, weil er mich entführt hat, sondern die ganzen Sachen die nach der Entführung passiert sind bereut er. Er gibt sich noch immer die Schuld für alles.

„Soll ich dir Mal etwas sagen?" Er nickt langsam. „Auch wenn ich damals nur Hass für dich empfunden habe, fand ich es toll, wie du mir ein Nutella Brot mit Gurken geschmiert hast, damit die Tablette gegen meine Bauchschmerzen schneller wirkt."

Er grinst spitzbübisch auf. „Sei ehrlich, ich war ein Arschloch, aber ein süßes Arschloch, oder?" Ich lache auf. „Manchmal schon." Er schmunzelt und fährt in die Einfahrt für das Parkhaus.

„Wir haben so viel durchgemacht." nuschelt er leise und hält vor der Schranke an. Er drückt auf das Gerät und unsere Karte wird heraus gegeben. Die Schranke wird angehoben und Cesur fährt rein.

„Und trotzdem sind wir jetzt glücklich zusammen." Ich nicke hastig. „Wir haben so viel durchgemacht und werden auch den Rest, der auf uns zu kommen wird durchstehen."

Er fährt auf die erste Parketage und sucht nach einer freien Parklücke. „Ich verspreche dir, Hayat, dass wir nie wieder etwas schlimmes durchmachen müssen. Ich werde es nicht zulassen!"

Während er konzentriert nach vorne blickt, kann ich ihn nur verliebt von seiner Seite anschauen und nichts zu seinen Worten erwidern.

Cesur schafft es immer wieder mein Herz zum Rasen und mein Bauch zum Kribbeln zu bringen. Dieser Mann ist so unglaublich toll, dabei vergisst er es manchmal und macht sich nur selber kaputt.

Aber ich werde nicht mehr zulassen, dass er sich selber zerstört und alles in sich hineinfrisst. Ich werde ihm immer wieder zeigen, dass es das richtige war, dass er mich entführt hat.

Ich bin so sehr in Gedanken versunken, dass ich nicht einmal gemerkt habe, wie er das Auto geparkt hat und nun zu mir sieht. Ein kleines Lächeln ziert seine Lippen.

Mit einem Mal packt er meinen Hinterkopf und zieht mich an sich. Seine Lippen landen dabei direkt auf meinen und ich schließe die Augen. Ich genieße seine perfekten Lippen, die sich auf meinen bewegen und mich um den Verstand bringen.

Ich kralle mich an seinen Haaren, ziehe an ihnen, weswegen Cesur in den Kuss seufzt. Ich will ihm noch näher sein, aber mein Gurt, welcher mich noch schützt, hindert mich daran, weswegen mein Kuss aggressiver und fordernder wird.

H A Y A T - IIWo Geschichten leben. Entdecke jetzt