Jann-Fiete Arp x Leon Dajaku (MPreg)

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Für mylittlelibrary

(PoV Fiete)

,,Guten Morgen, Babe.", raunte Leon an meine Lippen und verband daraufhin diese mit seinen. Grummelnd streckte ich alle Viere von mir und drehte mich auf die Seite, um nochmal die Augen zu schließen. ,,Hey!", hörte ich meinen Freund empört aufquieken und sah ihn vor meinem inneren Auge einen Schmollmund ziehen, wodurch ich unauffällig grinsen musste. Ein lauter, unmännlicher Schrei verließ meine Kehle, als sich zwei starke Arme um meinen Bauch schlangen und mich an eine warme Brust zerrten. ,,Du möchtest wohl nicht mit mir kuscheln?", knabberte Leon an meinem Nacken, wobei sich meine Härchen aufstellten. ,,Ich möchte schlafen.", neckte ich ihn nur, was sich draufhin als einen großen Fehler herausstellte. Denn sofort befand ich mich unter Leon und wurde zur Strafe am gesamten Körper durchgekitzelt. Mein Lachen erhellte den Raum, während ich mich leidig unter ihm wand und mehrere Versuche startete, seine Arme zu greifen.

Im nächsten Moment jedoch, durchfuhr mich ein stechender Schmerz, welcher direkt auf meinen Magen schlug. Das Lachen verstummte urplötzlich und schmerzerfüllt keuchte ich auf, umklammerte meinen Bauch und kniff meine Augen zusammen. Auch Leon machte in seinem Handeln halt, doch ich kroch bereits unter ihm hervor, nur um aus dem Bett zu springen und noch rechtzeitig im Badezimmer anzukommen. Tatsächlich schaffte ich es bis zur Toilette und beugte mich sogleich dankend über diese. ,,Fiete? Baby, ist alles in Ordnung bei dir?", kam Leon durch den Türrahmen gehetzt, kniete sich sorgenvoll neben mich und malte beruhigend Muster auf meinen Rücken. ,,Mir ist so schlecht, Leon...", krächzte ich mit dünner Stimme und hielt mich am WC-Rand fest. Der Jüngere schien sichtlich überfordert mit der Situation. Er eilte aus dem Bad heraus und kam keine zehn Sekunden später mit einem Glas Wasser wieder, welches ich zitternd annahm. Die Schlucke machten es hingegen nicht besser und erneut musste ich spucken, während sich Tränen in mir anstauten.

,,Baby, soll ich dich wieder ins Bett bringen?", fragte Leon fürsorglich nach, worauf ich nickte. ,,Hast du etwas Schlechtes gegessen?", sanft legte mich der Jüngere auf der Matratze ab und deckte mich zu. ,,Nein... Wir haben gestern Abend doch beide das Selbe gegessen.", entgegnete ich ihm und kullerte mich unter der Decke zusammen. ,,Ruh' dich ein wenig aus, Fiete. Ich sag dem Trainer Bescheid, dass wir heute nicht erscheinen werden. Ich mach dir gleich einen Tee und eine Wärmeflasche.", teilte er mir sein Vorgehen mit und wollte schon aus dem Raum laufen. ,,Leon... Kannst du nicht hier bleiben?", mich überkam eine prompte Traurigkeit, da ich momentan ungern allein sein wollte. ,,Ich komme sofort wieder, Schatz. Lass mich nur kurz beim Verein anrufen.", meine Tränen rollten seitlich meine Wange hinunter und ich griff nach seiner Hand. ,,Nur für zwei Sekunden, Baby.", seine Stimme war so liebevoll und harmlos, dennoch schluchzte ich verletzt auf. ,,Es ist alles gut, Fiete.", drückte er mir schließlich einen Kuss auf die Stirn und verschwand dann aus dem Zimmer, kam zu meinem Glück aber fünf Minuten später wieder.

Die Tage und Wochen nach diesem Morgen wurden nicht leichter. Im Gegenteil. Jeden Morgen wurde ich von Übelkeit und Magenkrämpfen geweckt, tagsüber war ich oft träge und schläfrig. ,,Lass uns zum Doc gehen, Fiete.", meinte Leon nun zum hundertsten Mal in dieser Woche, allerdings schüttelte ich entschlossen den Kopf. ,,Nein. Ich muss nicht wegen ein paar Bauchschmerzen zum Arzt rennen. Das geht in ein zwei Tagen wieder.", stellte ich klar. ,,Das hast du letzte Woche auch schon gesagt. Und? Ist es besser geworden? Nein.", beantwortete er selbst seine Frage und musterte mich eindringlich. ,,Das wird schon nichts Schlimmes sein. Glaub mir.", seufzte ich angehend genervt auf und warf mir die Trainingstasche über. Vermutlich etwas zu hastig, da mir, wie morgens, ein Stein auf den Magen schlug und mich aufjapsen ließ. Aus Reflex, stemmte ich mich an der Wand ab und atmete schwer aus. ,,Scheiße... Fiete!", Leon nahm die Tasche von meinen Schultern und stützte mich rücksichtsvoll. ,,Bevor du mir noch eines Tages zusammenbrichst, gehen wir jetzt zum Arzt.", fasste Leon den Entschluss und führte mich langsam zu seinem Wagen.

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