Pedri x Gavi & Nico x Eric

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Für mikaslibrary <3

(PoV Pedri)

Am Trainingsgelände des FC Barcelonas angekommen, parkte ich zunächst mein Fahrzeug, hievte anschließend mein Gepäck aus dem Kofferraum und schulterte meinen Rucksack. Mit meinem Koffer in der rechten Hand und meinem Smartphone in der linken, marschierte ich auf den Eingang des Gebäudes zu. Vorfreude und Aufregung spiegelten sich auf meinem Gesicht wider. Dies galt nicht allein dem Bevorstehen des Trainingslagers in Amerika und der neuen Saison, sondern besonders meinem festen Freund Gavi. Wir hatten uns seit dem ersten Wochenende der Sommerpause nicht mehr gesehen, da wir jeweils zu unseren Familien gefahren sind, um dort etwas Auszeit vom Fußball zu bekommen. Bereits seitdem Gavi und ich ein Paar waren, hatten wir die meiste Zeit unseres Urlaubs getrennt, bei unseren Eltern und Geschwistern, verbracht, wobei keiner von uns beiden ein Problem damit hatte, da wir in Barcelona sowieso gemeinsam wohnten. Dennoch verspürte ich, seit ungefähr drei Tagen, eine gewisse Sehnsucht nach meinem Freund und vermisste die vertraute Nähe zu ihm. Daher war ich nun doch glücklich, dass die Pause endlich zu Ende war und der normale Alltag des Fußballs wieder begann. Ich freute mich auf die neuen Herausforderungen und auf die Nachmittage sowie Abende, an denen einem das Adrenalin durch die Adern pumpte und die Emotionen völlig verrückt spielten. Zudem freute ich mich, ein weiteres Jahr für Barcelona auflaufen zu dürfen, für jeden einzelnen Titel zu kämpfen und am Ende der Saison vielleicht sogar einen - oder mehrere - dieser in den Händen zu halten. Es war einfach ein wunderbares Gefühl, hier zu stehen - mit einem Lächeln auf den Lippen, welches bis zu meinen Ohren führte.

Dieses wurde lediglich größer, als ich den Besprechungssaal betrat und einen Großteil meiner Mitspieler sowie den kompletten Trainerstab darin herumwuseln sah. Sogleich wurde mir mein Gepäck abgenommen, wofür ich mich freundlich bedankte und nun meinen Fokus auf die Suche nach Gavi legte. Lange musste ich mich nicht nach ihm umschauen, denn ich erkannte seinen bräunlichen Haarschopf in der vorletzten Reihe. Neben ihm konnte ich noch Ferran und Álex ausmachen, mit welchen er sich ausgiebig unterhielt. Ohne zu zögern machte ich mich auf den Weg zu ihnen und konnte meine Freude kaum zurückhalten, als ich mich Gavi näherte. Nachdem auch er mich erblickt hatte, eilte er einige Schritte in meine Richtung und strahlte mindestens genauso, wie ich es die vergangenen Minuten getan hatte. Wir liefen direkt in eine feste, sehnsüchtige Umarmung. Gavi schlang seine Arme um meinen Nacken, ich legte meine um seine Taille, zog ihn somit dichter an meinen Körper. Unsere Gesichter hatten wir in der Schulter des jeweils anderen verborgen. ,,Ich habe dich vermisst, mi amor.", nuschelte ich an Gavis Hals und schloss meine Augen für einen Moment, in welchem ich seine Anwesenheit mehr als nur genoss. ,,Ich dich auch. Du glaubst gar nicht, wie glücklich ich bin, dass du hier bist.", sagte er leise, so dass nur ich es verstehen konnte. Danach krochen wir aus unserem Versteck und musterten uns gegenseitig. Seine Hände platzierte er an meine Wangen, bevor wir im selben Augenblick die Lücke zwischen uns schlossen und unsere Lippen sanft aufeinander trafen. Ein Seufzen meinerseits veranlasste den Jüngeren dazu, in den Kuss etwas Bewegung zu bringen. Ein Räuspern neben uns, riss uns allerdings auseinander, woraufhin wir verdutzt, und mit roten Schimmern auf den Wangen, zu Ferran sahen.

,,Also wenn das jetzt die nächsten Tage so weiter geht, buche ich mir ein Zimmer in einem anderen Hotel.", meinte Ferran theatralisch ernst und stieß ein genervtes Stöhnen aus. Álex neben ihm kicherte. ,,War nur Spaß. Freut mich, dich zu sehen, hermano." Ferran nahm mich kurz in seine Arme, während ich antwortete: ,,Mich freut es auch. Aber keine Angst, wir werden dir sicherlich nicht auf die Pelle rücken". ,,Weiß ich doch. Solange ihr mich nachts schlafen lasst, werde ich ganz lieb zu euch sein.", erklärte er, als Ferran und ich uns voneinander lösten. ,,Ferri!", stöhnte Gavi wehleidig und schien noch röter zu werden, als vorher, weshalb er seinen Kopf hinter seinen Händen versteckte und ich amüsiert lachte. ,,Hey, willkommen zurück, hermano.", wendete ich mich an Álex, welcher bisher stumm unserer Konversation gefolgt war. ,,Hey. Es ist echt schön, euch alle wieder zu sehen." Kurz danach befand ich mich schon in der nächsten Umarmung und musste feststellen, dass ich den jungen Spanier ebenfalls ziemlich vermisst hatte. ,,Wie war es in Granada?", fragte ich und keine Sekunde später begann Álex angeregt über seine Leihe im Süden des Landes zu sprechen. Neugierig lauschte ich seinen Worten, während ich mich neben Gavi fallen ließ und Álex den Platz neben mir besetzte. Als er mit seinen Erzählungen fertig war, wurde ich von der anderen Seite angeredet. ,,Hast du irgendwo Eric und Nico gesehen? Ich suche die beiden schon die ganze letzte halbe Stunde." Forschend blickte ich mich in dem Raum um, stand dazu auf. ,,Eric sitzt da vorne, aber wo Nico ist - keine Ahnung.", beantwortete ich Gavis Frage und setzte mich wieder. ,,Komisch.", meinte dieser nachdenklich und fischte sein Handy aus seiner Hosentasche.

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