Jack Grealish x Phil Foden (MPreg)

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Anmerkung: Jack spielt noch bei Aston Villa.

(PoV Jack)

,,Bin wieder da, Phil!", machte ich mich bemerkbar, nachdem ich die Haustür hinter mir ins Schloss fallen ließ und meine Trainingstasche abgestellt hatte. Meine Straßenschuhe zog ich mir von den Füßen und schlüpfte in meine bequemen Nike-Badelatschen. Es kam keine Rückmeldung von Phil, woraus ich deduzierte, dass er wieder im Wohnzimmer, auf der Couch, schlief. Infolgedessen machte ich mich in diese Richtung und tatsächlich - Phil schlummerte, mit Ronnie, seinem Sohn, auf der Brust, seelenruhig auf meiner gemütlichen Wohnlandschaft. Die weiße Kuscheldecke, bestickt mit kleinen grauen Sternchen, bedeckte Ronnie's und Phil's Körper, wobei ein Zipfel den Boden schliff. Zudem hatte Phil seine Arme behutsam auf Ronnie's Rücken platziert, was mich wohlig lächeln ließ. Ronnie sah in der Nähe seines Dad's so geborgen und beschützt aus, dass man niemals annehmen könnte, dass sich die beiden jemals trennen würden. Auch Phil hatte ein sanftes Lächeln auf den Lippen, was mein Herz endgültig zum Stolpern brachte.

Mit leisen Schritten, tapste ich zum Sofa und setzte mich möglichst unauffällig neben meinen schlafenden Freund. Die Decke hob und senkte sich leicht. Bedacht legte ich eine Hand an Phil's glatte, weiche Wange und fuhr mit meinem Daumen seine Konturen nach. Er war unglaublich schön. Sogar mit seinen weiß-blonden Haaren. Auch wenn mir seine Naturhaarfarbe deutlich besser gefallen hatte, machte dies nichts zur Sache. Ich liebte Phil unendlich sehr und konnte mir nie ein Leben ohne genau diesen vorstellen - so kitschig sich dies auch anhören musste. Doch mindestens genauso sehr, liebte ich seinen zweijährigen Sohn. Er war wie mein eigenes Kind, ich kümmerte mich um ihn, wenn Phil nicht da sein konnte und wenn mich jemand fragte, ob ich der Vater von ihm war, antwortete ich mit einem eindeutigem Ja darauf. Meistens glaubten mir die Leute nicht, da Ronnie keinerlei äußerliche Merkmale hatte wie ich, sondern mehr Phil's Erscheinungsbild und dies seiner Mutter trug, aber Ronnie und ich verstanden uns wie leiblicher Vater und Sohn. Außerdem sprach Ronnie nicht nur Phil mit Dad oder Daddy an, sondern auch mich, was mir nochmal mehr das Gefühl auf eine Vaterrolle gab.

Sanft küsste ich Ronnie auf sein samtweiches, dünnes Haar und anschließend meinen Freund auf die Wange. Gerade als ich mich erhoben wollte, kam Bewegung in Phil, woraufhin seine Augenlider langsam aufflatterten. Daher blieb ich an Ort und Stelle sitzen und beobachtete den jungen Engländer eindringlich. Er fuhr sich mit dem Handrücken über seine verklebten Augen und gähnte müde. Sein noch ausdrucksloser Blick traf sofort meinen, welcher sich jedoch in ein blasses Grinsen verwandelte. ,,Jacky.", seine raue Stimme klang wie Musik in meinen Ohren und bescherte mir eine Gänsehaut. ,,Hey, Baby. Hab ich dich geweckt?", wollte ich im Flüsterton wissen, da ich ungern Ronnie aufwecken wollte. ,,Nein, alles gut.", schüttelte Phil seinen Kopf und gähnte ein weiteres Mal. ,,Wie war Training?", fragte er stattdessen und durchforstete mich mit seinen bezaubernden grauen Augen. ,,Normal. Wir waren erst joggen, haben uns eingespielt und am Ende noch ein Abschlussspiel absolviert.", erklärte ich, woraufhin Phil nur nickte. ,,Wie war dein Tag?", hakte ich deswegen nach, doch ich bekam lediglich ein: ,,Gut".

Phil war, seit ungefähr fünf Wochen, sehr ruhig und zurückhaltend geworden, was mir wahrhaftig Bedenken machte. Denn normalerweise war er aufgeweckt, humorvoll und sorgenlos, aber nachdem er eines Tages unangekündigt vor meiner Haustür stand und gefragt hatte, ob er mit Ronnie, auf unbestimmte Zeit, bei mir wohnen dürfte, hatte ich eine komplett andere Seite von ihm kennengelernt. Die meiste Zeit verbrachte er auf der Couch, dabei sah er jedoch nicht einmal Fernsehen oder war am Handy, sondern starrte Löcher in die Luft oder schlief. Nur um Ronnie zu wickeln, zum Essen kochen oder um ins Bett zu gehen, erhob er sich. Phil sah rundum unglücklich aus, ihm schien etwas zu belasten, schwer auf den Schultern zu tragen, aber nie wollte er reden. Jedes Mal, wenn ich ihn um Antwort bat, kam nichts weiter als: ,,Nicht jetzt, Jack.". Damit schlug ich mich zufrieden, da ich ihn nicht zu etwas zwingen wollte, was er nicht mochte und natürlich hatte ich die Hoffnung, dass er es mir irgendwann von selbst sagen würde. Jedoch war in diesem Monat nichts dergleichen passiert, außer, dass sich der Trainer bei ihm erkundigt hatte, warum er nicht zum Training erschienen war. Als ich das erfahren hatte, wies ich Phil zuerst in die Schranken, dass es unverantwortlich und dumm war, ohne abzumelden aus Manchester zu verschwinden. Dies hatte er ebenfalls vom Trainer zu Ohren bekommen und schlussendlich eingesehen.

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