Kapitel 74: Babykatze

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Kapitel 74: Babykatze

Er zog mich näher an sich ran und deckte mich zusätzlich noch mit seiner Decke zu. Etwas verunsichert, weil er kein T-Shirt an hatte, legte ich meine Hand auf seine Brust. Facu zuckte leicht zusammen begann aber wenig später durch meine Haare zu streicheln.
,, Und dir geht es auch wirklich gut?", fragte er mich nach einigen Sekunden Stille. ,, Ja.", antwortete ich leise. ,, Wirklich? Ich merk doch das du was hast. Also was ist los?", fragte mein Freund und sah mich besorgt an. ,, Ach...es ist nur...ich wollte das du dir keine Gedanken machen musst und etwas mit den Jungs unternimmst. Ich meine du hast dich so gefreut und dann passiert das. Es tut mir einfach leid, dass ich dir den Tag vermiest habe.", gestand ich ihm und drehte meinen Kopf in die Andere Richtung damit ich ihn nicht ansehen musste.

Facu setzte sich auf, legte mir zwei Finger unter mein Kinn und dreht meinen Kopf wieder in seine Richtung. Durch seine Finger war ich gezwungen ihn in die Augen zu sehen.
,, Du brauchst dir auch keine Vorwürfe zu machen und den Tag hast du mir auch nicht vermiest. Dir ist nichts passiert oder?", fragte er und sah mich an. ,, Nein.", antwortete ich leise. ,, Das dir nichts passiert ist, ist mir das wichtigste.", erwiderte er und ich erkannte ein kleines lächeln auf seinen Lippen. ,, Du brauchst dir also keine Vorwürfe machen. Das was passiert ist war nicht deine Schuld. Ok?", sagte er und nahm mein Gesicht in seine Hände. ,, Ok.", erwiderte ich. ,, Ich liebe dich und das wird sich nicht ändern.", sagte mein Freund und Küsste mich. Ich erwiderte, legte meine Hände auf seine und schloss meine Augen. ,, Ich liebe dich auch.", erwiderte ich nachdem wir uns gelöst hatten. Lächelt legte sich Facu wieder hin und zog mich wieder nah an sich ran.

Plötzlich öffnete sich die Tür und Princess und Albus betraten den Raum, gefolgt von Ramon. Princess hatte etwas im Maul. Sie legte es in ihrem Körbchen ab, kam zu uns aufs Bett und sah mich besorgt an. Auch Albus kam zu uns aufs Bett und Blickte mich besorgt an. Ich streichelte beide und gab ihnen zu verstehen, dass alles Inordnung ist.
,, Wie geht's dir?", fragte mein Bruder und sah mich an. ,, Gut.", antwortete ich.

Plötzlich hörte ich ein leises Miauen. Princess hörte es offensichtlich auch, denn keine Sekunde später Verlies sie das Bett und lief zum Körbchen. Mein Blick fiel auf das Körbchen und ich war überrascht als ich eine schwarze Babykatze darin erkannte. Ich sah meinen Bruder verwundert an.
,, Ich war nochmal mit den beiden draußen und Princess hat das Babykatze in einen Karton auf dem Gehweg entdeckt. Sie wollte es nicht dort zurücklassen also hat sie, sie einfach mitgenommen.", erzählte Ramon. ,, Und Albus war damit einverstanden? Eigentlich mag Albus nämlich keine Katzen.", fragte Facu überrascht. Mein Bruder nickte. Mein Freund sah seinen Hund an.
,, Herzlichen Glückwunsch, mein Großer. Du bist jetzt Ziehpapa.", sagte Facu grinsend und wuschelte Albus durch sein Fell. Princess hingegen schnappte das Katzenbaby vorsichtig im Nacken und kam wieder zu uns aufs Bett. Ich setzte mich auf und hielt ihr mein Hände hin.
Behutsam legte sie das kleine in meine Hände.

 Das Katzenbaby hatte in etwa die gleiche Größe wie meine Handfläche. Die kleine war ganz sicher nicht älter als zwei oder drei Wochen und wenn man bedenkt, dass sie ganz alleine war hätte sie es nicht überlebt. Facu sah zu der Kleinen Katze und blickte wenig später Princess an.
,, Gut gemacht, Princess. Du hast der kleinen das Leben gerettet.", sagte er lächelnd und streichelte sie. ,, Ja, das hast du gut gemacht mein Mädchen.", sagte ich und streichelte sie mit meiner Freien Hand. Princess genoss die Streicheleinheit, wandte sich jedoch wenig später der kleinen Katze zu.
Sie nahm mir die kleine wieder vorsichtig ab und brachte sie zurück in ihr Körbchen. Und dann tat Princess etwas, was mich wirklich sehr überraschte. Sie lies das kleine Milch von sich trinken und putze es. ,, Princess hat Muttergefühle entwickelt für das kleine Entwickelt.", meinte mein Bruder. Ich sah ihn überrascht an.

Mir war klar das Princess ein großes Herz hatte, aber ich hätte nicht geglaubt, dass sie die kleine Katze als ihr eigenes Junge ansieht. ,, Verwundert mich nicht.", sagte mein Freund lächelnd. Ich sah ihn verwirrt an. ,, Sie kommt ganz nach dir. Außerdem hast du sie sehr gut erzogen.", erwiderte er. ,, Wir haben sie sehr gut erzogen.", verbesserte ich ihn ebenfalls lächelnd. ,, Stimmt.", sagte Facu und drückte mir einen Kuss auf die Wange.
Ramon setzte sich auf das gelben Chaiselongue am Fenster. Ich warf meine Decke leicht zurück und setzte mich so, das meine Füße den Boden berührten. Facu setzte sich auf, zog sich sein Shirt wieder an, setzte sich neben mich, legte mir meine Decke über die Beine und seine Decke über die Schultern, damit ich nicht fror.

,, Tut mir leid, dass ich das Thema jetzt anspreche, aber was hat dich so wütend gemacht, dass du Fernando so zugerichtet hast?", wollte mein Bruder nach einigen Sekunden stille wissen. ,, Fernando?", fragte mein Freund verwirrt. ,, Der Typ, der auf dem Boden lag.", sagte ich und sah meinen Bruder an.
,, Die gesamte Situation hat mich wütend gemacht, aber erst als er mit Mama und Papas Autounfall angefangen hat, bin ich durchgedreht.", antwortete ich auf die Frage meines Bruders. ,, Denkst du er hat was damit zu tun?", wollte mein Bruder wissen. ,, Ja. Er hat zugegeben das er sie von der Straße abgedrängt hat.", antwortete ich. Facu und Ramon sahen mich geschockt an.

,, War das der Grund wieso Luca seine Meinung geändert hat?", fragte mein Bruder. ,, Nein. Luca weiß davon nichts. Er war schon weg als Fernando es gesagt hat.", antwortete ich. Ramon nickt leicht. ,, Aber was war dann der Grund wieso er seine Meinung geändert hat.", wollte Facu wissen. ,, Fernando hat ihm erzählt was vor Zehn Jahren passiert ist.", sagte ich und sah weiter meinen Bruder an. Ich spürte deutlich wie sich Tränen in meinen Augen bilden, dass war auch der Grund wieso ich Facu nicht ansah.
,, Soll ich es ihm sagen?", fragte mein Bruder. Ich nickte.

Mir war bewusst, dass ermich nicht mehr anfassen würde, aber er hatte auch irgendwie ein Recht darauf es zu wissen. Dennoch hatte ich Angst, dass auch er mich Betrügen würde, weil wir nicht mehr miteinander schliefen. Ein lautes „ Was?" riss mich aus meinen Gedanken.
Während ich in meinen Gedanken versunken war, hatte mein Bruder ihm gesagt was damals passiert ist.

,, Wieso hast du mir das nicht früher gesagt?", fragte Facu und sah mich entsetzt an. ,, Ich hab es verdrängt.", antwortete ich leise. Keine Sekunde später zog er mich fest in seine Arme. ,, Und ich hatte Angst.", flüsterte ich und erwiderte seine Umarmung. Er löste sich halb von mir und sah mich an. ,, Aber wovor hattest du, den Angst, mein Liebling?", fragte mein Freund besorgt und nahm mein Gesicht in sein Hände. ,, Das mir das selbe passiert wie bei Luca.", antwortete ich und merkte wie mir Tränen über die Wange liefen. Ich rechnete damit, dass Facu wütend werden, weil glaubte er sei wie Luca, doch er wurde nicht wütend.
 Er zog mich zurück in seine Arme. Ohne es zu wollen fing ich an zu weinen. Ich vergrub mein Gesicht in seinem Shirt und krallte mich daran fest. ,, Ich hab es ihm gesagt und es war ihm egal. Er hat es immer wieder versucht und ich hab abgelehnt und dann hat er mich betrogen, weil ich ihn nicht an mich gelassen habe.", erzählt ich ihn unter Tränen. ,, Beruhig dich, mein Liebling.", sagte Facu mit ruhiger...

...Weil ich dich liebe!~~~Falba~~~Where stories live. Discover now