Kapitel 30

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 Darf ich lesen?“,fragte Marco mich vorsichtig. Ich nickte in der Halsbeuge von Mario, was etwas kitzelte. Marco war wohl genau an der Stelle geschockt wie ich. „Was ist das den bitte schön für ein Vater?!“,sagte er entsetzt und nahm mich jetzt von hinten in den Arm. Ich war jetzt zwischen Mario und Marco eingequetscht. Ich hatte mich jetzt auch beruhigt und viel luft bekam ich zwischen den Beiden auch nicht. „Ähm...Jungs?Könntet ihr mich bitte los lassen?Ich bekomme zwischen euch kaum noch Luft und Marco, du quetscht meine gebrochenen Rippen.“nuschelte ich an die halsbeuge von Mario. Der musste lachen, weil mein Atem ihn wohl kitzelte. Beide liesen mich los und ich wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. An Marios Hals liefen noch ein paar von meinen Tränen runter und manche waren schon bei seinem T-shirt angekommen. „Und wo willst du jetzt wohnen?“,fragte mich Marco. „Wie?Was wohnen?“,fragte Mario verdutzt, der noch nichts von dem Brief gelesen hatte. „Sharons Dad hat sie von zuhause rausgeschmissen. Sie darf sich jetzt nicht mal dem Haus oder ihrem bruder nähern. Sie sitz sozusagen auf der Straße im Moment“,sagte Marco mit einem leicht sauren Unterton in der Stimme. „Also ich bin nicht so wirklich rausgeschmissen.ich hab von meiner Mum den Schlüssel für die Wohnung,nur ich kann da nicht hin.Ich will nicht wissen was mein Dad mit mir anstellt.Ich hab einfach nur noch schreckliche Angst, nur ein Fuß in die Straße zu setzen.“,sagte ich und musste mir die Tränen unterdrücken. Ich wollte einfach nicht schon wieder heulen. „Sie kann doch bei uns in die WG ziehen.Illy wird da nichts gegen haben und ein Zimmer haben wir ja noch frei“,sagte Mario dann zu Marco. „Was WG?Mit Mario,Marco und Illy.OMG das wird da bestimmt aussehen wie im Schweinestall“,dachte ich und grinste. „Also ich hab da nichts gegen und Illy bestimmt auch nicht“,sagte Marco, „nur jetzt muss du Sharon nur noch einverstanden sein.“-„Na klar bin ich einverstanden.ich glaub eure WG könnte mal gut eine Frau im Haus gebrauchen“,sagte ich und lachte. Die Beiden wurden etwas verlegen und guckte schüchtern auf den Boden. Das brachte mich jetzt noch mehr zum lachen. „Da haben wir ja schon mal wieder gute Arbeit geleistet!Aus einer traurigen Sharon, haben wir eine lachende Sharon gemacht“,sagte Marco und grinste mich mit einem süßem Lächeln an. Ich wurde etwas verlegen und lächelte schüchtern zurück. „So dann lasst uns jetzt in die Autos steigen und zur WG fahren.Marco du nimmst mein Auto und ich fahr mit Sharon in ihrem“,sagte Mario entschlossen und hielt Marco schon den Autoschlüssel entgegen. „Wie wärs, wenn du nicht lieber mit deinem Auto selber fährst und ich das von Sharon. Ich will ja dein „Baby“ nicht kaputt fahren“,sagte Marco zu Mario und grinste. „Mein Baby steht neben mir!“,sagte Mario und gab mir einen Kuss auf die Lippen. „Dann fahr ich halt mit deinem Auto“,sagte Marco leicht beleidigt und griff nach dem Autoschlüssel von Mario. Mario lief schon zu Fahrertür um den Sitz einzustellen. Ich stand noch da und guckte Marco noch etwas hinterher. Er drehte den Kopf und zwinkerte mir wieder mit einem süßen lächeln zu. Ich lächelte verlegen zurück und machte dann den Kofferraum zu. Zur Beifahrertür gelaufen, stiege ich ein und Mario startete den Wagen. Er fuhr Marco hinterher, der schon losgefahren war. „Du wirst dann erst mal in mein Zimmer mit einziehen“,sagte Mario und brach damit das Schweigen, was zuvor herrschte. „Hat marco nicht gesagt ihr habt noch ein Zimmer frei?!“,entgegnete ich ihm. „Ja,das stimmt schon,aber ich dachte,wenn du schon bei mir in der Wohung bist,könnten wir uns doch auch gleich ein Zimmer teilen.“,sagte er. Ich dachte kurz nach und sagte dann: „Ja klar ist das ne schöne Idee,nur ich finde ich ziehe erst mal mit meinen ganzen Klamotten in das freie Zimmer und komme dann Abends zum pennen zu dir!“ Ich legte meine hand auf seinen Oberschenkel und kraulte ihn.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!