Kapitel 5

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Ich ging durch das Tor, was er mir geöffnet hatte. Nervös stand ich jetzt am Rand des Spielfeldes und guckte zu Mario. Er lief mit seinen Mannschaftskollegen auf mich zu. Er hatte mich wohl noch nicht gesehen. Ich guckte immer noch zu ihm und sah, wie Marco ihn an tippt und in meine Richtung zeigte.Marco sagte irgendwas zu Mario und lachte dabei. Er kam auf mich zu. „Hey Mario, ihr habt echt klasse gespielt“,sagte ich. „Danke..ähm wie heißt du überhaupt?“,fragte er mich. Ich guckte in seine wunderschönen, glänzenden Augen. Ich war leicht weggetreten. „Ähm..Sharon.“,sagte ich total verlegen und schüchtern. Er lächelte. Er griff an den Trikotrand seines Trikots. Er zog es nach oben. Ich starrte ihn total an, da sein Sixpack zuvor schein kam. Er musste es sich nur noch über den Kopf ziehen.“OMFG!!!!SEIN KÖRPER SIEHT IN REAL NOCH BESSER AUS!“,dachte ich. „Hier das versprochene Trikot.“,sagte er und hielt mir das Trikot entgegen. Ich reagierte nicht,, da ich immer noch auf seinen Oberkörper wie vernarrt guckte. Ich schüttelte kurz meinen Kopf und fragte ihn: „ Was hast du gesagt?“ ich merkte , dass mir das peinlich war und ich leicht rot wurde. Er grinste. Erst jetzt sah ich, dass er mir das Trikot hinhielt. Ich war jetzt noch peinlicher berührt als vorher. Ich lief jetzt wohl knall rot an. Mario fing an zu lachen und von hinten kam ein dummes Kommentar von Marco. „Jetzt bringst du das Mädchen auch noch in Verlegenheit“,sagte er und grinste dabei. Da Marco direkt neben uns stand, rammte Mario seinen Ellbogen in Marcos Rippen. Marco verzog scherzhaft sein Gesicht. Ich fing an zu lachen. „Mario, der Reporter vom ZDF will gleich noch mit dir sprechen.Damit nicht noch die Mädchen vor dem Fernseher in Ohnmacht fallen,zieh lieber meine Jacke an.:P“,sagte Marco und musste dabei lachen. Inzwischen hatte ich mir das Trikot aus Marios Hand genommen. Er zog sich die Jacke von Marco über und sagte zu mir: „warte eben einen kleinen Moment auf mich,das geht schnell.“ Ich nickte und sah wie er zum Reporter rannte. „Kannst du Mario ausrichten,dass du die Jacke auch mitnehmen kannst?“,sagte Marco leicht fragend zu mir. „Ja klar mach ich.“,sagte ich zu ihm und er verschwand im Kabinengang. Jetzt stand ich da wieder alleine am Spielfeld ran. Ich langweilte mich etwas und stand da und dachte nach. Ich hatte Marios leicht verschwitztes Trikot in der Hand und roch einfach mal dran. Selbst verschwitzt riecht das Trikot total gut. *OMG* „Der Geruch bringt mich noch um!“,dachte ich. Ich war so in den Gedanken versunken, dass ich nicht mal bemerkte wie Mario wieder vor mir stand. Er fuchtelte mit seiner Hand vor meinem Gesicht herum und schnipste mit den Fingern vor meinen Augen herum. Kein Reaktion. „Mario an Sharon. Jemand zu Hause?“,sagte er zu mir. Erst durch diesen Satz riss er mich aus den Gedanken und ich schrie:„Was?Wer?Wo?“,auf. Ich sah Mario vor mir stehen und er musste lachen. Sein Lachen steckte mich an und ich musste auch lachen. Jetzt viel mir wieder ein was ich Mario noch sagen sollte. „Ähm..Mario,Marco hat gesagt ich darf die Jacke auch noch mitnehmen.“-„Okay..warte ich muss die dann noch eben wieder ausziehen“,sagte er und machte den Reißverschluss auf. „Sharon reiß dich zusammen.Es ist nur sein Oberkörper und sonst nichts!Okay fang jetzt nicht an zu sabbern oder sonst was,beruhig dich!“,sagte ich in Gedanken zu mir. Mein Herz fing an zu rasen und ich fühlte mich, als wäre ich 1000m im Sprint gerannt. Schon ein komisches Gefühl. Er hatte die Jacke ausgezogen und gab sie mir. „Shaaaaaaaarrrrrroooon.....wir müssen los!!!“,schrie meine Mum, die hinter dem Tor auf der Tribüne wartete. „Ich glaub du musst los“,sagte Mario und musste dabei grinsen. „Ja,das glaub ich auch xD“,sagte ich. Jetzt stand ich vor ihm und wollte sogar nicht gehen. Ich fühlte mich in seiner Gegenwart irgendwie verstand, o obwohl ich ihn nur seit ein paar Stunden kannte. „Sharon,jetzt komm endlich.Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit!“,schrie meine Mum wieder zu uns runter. Ich wollte und konnte einfach nicht „Caio“ sagen und weggehen. Ich drehte mein Gesicht zur Tribüne und meiner Mum schrie zu ihr:„Ich komme gleich.Gib uns noch einen Moment!“ Sie nickte. Ich atmete kurz tief ein und wollte gerade sagen, dass ich jetzt gehe und wir uns eventuell mal wieder sehen, als er mich plötzlich in den Arm nahm. Mein Herz fing an wieder an zu rasen, ich hatte zwei kleine Tränen in den Augen. Ich konnte sie gerade noch so unterdrücken. Wir standen so noch ein paar Minuten, bis mir meine Mum wieder was zu rief:„Sharon jetzt komm endlich. Dad wartet schon mit Nick am Auto und wir haben noch 7 Stunden Fahrt vor uns.“ Mario löste sich von mir und sagte: „Jetzt geh schon.Wir werden uns schon noch mal wieder sehen.“ Ich wollte gerade was sagen,als mir einer der zwei Tränen die Wange runter lief. Bevor ich die Träne wegwischen konnte, war schon Mario mit seiner Hand in meinem Gesicht und wischte sie ganz zaghaft weg. Ich bekam nur ein „Ciao“ raus und drehte mich um in Richtung Tribüne. „Ich freu mich dich schon irgendwann wieder zu sehen“,sagte Mario. Ich lief schon auf die Treppe zu und drehte mich noch ein letztes mal zu ihm um. Es fühlte sich an, als würde ich von meinem Freund getrennt werden und ihn nie wieder sehen würde. Ich lächelte ihm zu und er mir zurück. Ich lief immer noch auf die Treppe zu und guckte auch noch immer nach hinten, bis Mario und meine Mum gleichzeitig schrien: „Sharon..die Treppe!!“ Ich guckte blitzartig nach vorne und blieb stehen. Man hörte von beiden ein lautes Durchatmen. Ich stapfte die Treppe hoch und machte das Tor auf. Jetzt ging ich und Mario lief in den Kabinengang. Unsere Wege trennten sich, für immer?

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!