Kapitel 23

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Ich schnappte mir mies gelaunt vom Anblick der Tatsache, dass die Leute mich auf Rohkost setzten, das Messer und schmierte mir das Stück Brot mit der Butter und legte mir dann die beiden Scheiben Käse drauf. Ich biss in das Brot und dachte an Mario. Ich war schon immer so begeistert von ihm, aber das Heute war noch wunderschöner. Seine Augen sahen noch besser aus und seine Haare.*_* Ich hätte glatt noch mal bewusstlos werden können.:D Das Brot hatte ich schnell auf und lag jetzt wieder da. Ich hatte langsam Langeweile und wusste nicht was ich anstellen sollte. Ich schob den Klapptisch beiseite und setzte mich an die Bettkante. Ich lies meine Beine baumeln und dachte noch über so einiges, was Mario sagte nach. Er ging mir nicht aus dem Kopf. Er hatte sich irgendwie eingebrannt in meinen Gehirnzellen. Ich dachte nach und versuchte mich an Dinge zu erinnern, die nach der Ohrfeige passiert sind. Nichts passierte, mir rasten keine Bilder oder geschweigeden Wörter durch den Kopf. Ich erschrak auf ein Mal, weil mein Handy auf den Nachttisch anfing zu vibrieren und sich dabei im Kreis drehte. Ich nahm es in die Hand und machte die Sperre raus und sah, dass ich eine SMS von Mario bekommen hatte. „Hat er bemerkt, dass ich an ihn denke?",fragte ich laut in den Raum, der ein Echo wieder gab. Wie unheimlich. >Hey Sharon, ich wollte mich noch mal für meinen Abgang aus dem Krankenhaus entschuldigen. Mir sind einfach die Sicherungen durch gebrannt.Ich weiß, du kannst dich nicht an unseren Kuss in deinem Zimmer, die Flucht und die Nacht in der Disco erinnern, aber wenn du es wieder weißt oder nur irgendetwas davon, dann sag mir bitte Bescheid. Ich werde morgen früh auch wieder nach Dortmund zurück fliegen und dich dann dort herzlichst Empfangen, wenn du entlassen bist und deiner Familie nachkommst. Naja..dann will ich dich jetzt auch nicht weiter stören oder so, aber vergess nicht Ich liebe dich und keine andere auf der Welt!Gruß Mario:)<, las ich und lies mich auf mein Bett fallen. Ich legte das Handy auf mein Herz und schloss die Augen. Es fing an zu rasen und ich kam wieder dieses Kribbeln in meinem Bauch und um meinem Herzen. Ich zuckte, als sich wieder Bilder vor meinem innerem Auge abspielten. Ich sah wie Mario und ich meinem Dad alles erklärten und wie wir mit Spaß in mein Zimmer rannten und aus Bett fielen, doch danach riss die Bilderreihe. Ich versuchte noch mal richtig an den Tag zu denken, doch mehr war nicht zu finden an Erinnerungen. Jetzt hielt es mich auch nicht mehr auf und ich antwortete Mario. >Hey Mario, du brauchst dich nicht für deinen Abgang endschuldigen.ich kann dich voll verstehen.Mir würde es genauso gehen.Mir fällt schon so einiges wieder ein und ich würde mich freuen, wenn du morgen früh noch mal vorbei kommen würdest, damit ich mich wenigstens ordentlich von dir verabschieden kann.Ich freu mich dann auch schon dich in Dortmund zu sehen, deiner geliebten Heimat. ;) Gruß Sharon<, schrieb ich. Ich legte mich jetzt wieder hin und starrte an die Decke. Eine gefühlte Ewigkeit später schreib mir dann auch Mario zurück. >Okay..ich komm morgen noch mal vorbei. Schlaf gut und träum was süßes. Mario :* <, las ich und schrieb ihm schnell zurück, dass ich mich freuen würde und er auch gut schlafen solle. Ich setzte mich wieder aufrecht hin und legte mich unter die Bettdecke. Meine Müdigkeit machte sich bemerkbar und ich schloss die Augen.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!