Kapitel 32

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Die Lippen, die immer noch in meinem Nacken lagen, fingen an meiner Haut zu saugen. Die Hände wanderten von meinen Brüsten unter mein T-shirt und jetzt wurde mir bewusst, das es nur einer sein kann. MARIO! Irgendwie machte es mich an und ich hatte so ein Verlangen nach mehr. Ich hob reflexartig meine Arme und Mario zog mir das T-shirt vom Leib. Ich drehte mich in seine Richtung und küsste ihn verlangend und intensiv. Er kam dichter und ich lief rückwärts gegen die Tischkante. Ich griff an den Saumen von Marios T-shirt und zog es schon, leicht erregt, nach oben. Das T-shirt viel zu Boden und ich wurde von Mario hochgehoben und auf die Tischplatte gesetzt. Meine Hände lagen in Marios Nacken und ich drückte ihn verschlingend immer dichter zu mir. Je dichter Mario zu mir kam, desto wilder,heißer und stürmischer wurden unsere Küsse. Ich krallte meine Beine um seine Hüfte und zog ihn so noch dichter an mich heran. Ich drückte mein Becken gegen sein Becken und hörte ein Stöhnen von Mario unter unserm stürmischen Kuss. Meine Hände wanderten zu Marios Hose herunter und er machte sich an meinem BH zuschaffen. Ich musste immer mal wieder zwischen drin stark erregt aufstöhnen und das war nicht gerade leise. Wir beide hatten gerade im gleichen moment den BH und die Hose auf, als sich jemand hinter uns lautstark räusperte. Wir zuckten gleichzeitig zusammen und ich lies sofort meine Beine von Marios Hüfte fallen. Er drehte sich zu dem, der sich lautstark räusperte. Er stand direkt vor mir und ich guckte voll peinlich berührt über die Schulter von Mario in die selbe Richtung. Vor uns standen ein grinsender Marco und Illy. „Junge,hab ich dir nicht gesagt du sollte nicht vor meinen Augen mit ihr schlafen“,sagte Marco und lachte. „Oh mein Gott war mir das peinlich.Ich sitze hinter Mario in meinem neuen Zuhause und schlaf dann auch noch fast in der Küche mit ihm.Ich will gerade nur im Erdboden versinken!“,dachte ich und versteckte mich hinter Mario. „Wie lange steht ihr den schon überhaupt hier?!“,fragte Mario richtig ernst. Marco und Ilkay guckten sich an, während ich mir meinen BH wieder schloss. „Ach...ähm...gar nicht solange, wir sind hier erst hergelaufen, als wir irgendwelche Stöhngeräusche vernahmen!“,sagte Illy und grinste zu Marco. Der musste auch grinsen. „Die Kisten sind schon oben im Zimmer und das Wohnzimmer ist jetzt bereit um vom Staub befreit zu werden“,sagte Marco und kam zu uns. Er guckte über Marios Schulter zu mir. Ich guckte nur kurz in seinen Gesicht und blickte dann verlegen auf den Küchenboden. „Ich befreie jetzt das Wohnzimmer vom Staub mit dem Staubsauger und du geht’s mit dem Wassereimer die Regale vom Staub befreien“,sagte Marco und drückte Illy den Wassereimer in die Hand. „Und ihr beide packt jetzt die Kisten aus!“,sagte Marco zu uns und zwinkerte uns zu. Illy und Marco verschwanden ins Wohnzimemr und Mario hob unsere T-shirts vom Boden auf. Ich guckte immer noch verlegen und peinlich berührt auf den Boden. „Hey...ist doch nicht schlimm.Die Jungs nehmen das locker, mach dir keine Sorgen“,sagte Mario zu mir und hob vorsicht mein Gesicht nach oben. Ich wich mit den Augen seinem Blick aus und nahm ihm bedrückt das T-shirt aus der Hand. Ich zog es mir über und lies mich vom Tisch rutschen. Ich stand jetzt ganz dicht vor ihm und ging eiskalt links an ihm vorbei. Ich schlenderte aus der Küche, in den Flur und dann die Treppe hoch. Ich schlurfte an den Zimmertüren, die offen standen, vorbei und schaute immer mal kurz rein, bis ich am vorletzen Zimmer meine Kisten entdeckte. Ich ging rein und öffnete den Kleiderschrank, der drin stand. Er war leer, nichts lag drin außer ein paar Staubkörner und ein kleines Stückpapier ganz im obersten fach. Ich holte ihn raus und öffnete ihn. „Na du kleine Schlampe...ich hoffe dein Dad hat dich nicht all zu sehr verletzt.ich hab dir ja gesagt,man sieht sich immer zwei Mal im Leben und das war nicht das letzte Mal, das wir uns gesehen haben!“,stand drauf und ich musste laut schlucken. „Sie hat ihm davon erzählt!“,nuschelte ich vor mich hin und lies mich fallen. „Sharon,alles in Ordnung?“,hörte ich drei besorgte Stimmen von unten. Ich antwortete nicht. Lautstark rannten die Drei die treppe hoch und Marco sprintete,weil er nicht bremsen konnte, an der Zimmertür vorbei. Mario und Illy standen in der Tür und man hörte einen kleine Knall. „Nichts passiert“,sagte Marco, der wohl gegen die Wand lief. Er kam dazu und guckte zwischen den Schultern von Illy und Mario durch. „Was ist passiert?“,fragten die drei und ich guckte zu ihnen. Marco guckte etwas benommen und die anderen beiden leicht besorgt. Ich hielt ihnen den Zettel entgegen und Mario hockte sich neben mich. Er nahm den Zettel und las es laut vor. „Und du sagts noch ich soll mir bei der Drohung nichts denken.Das hab ich jetzt davon!“,sagte ich wütend und dabei floss mir eine Träne die Wange hinab. Jetzt kamen auch Illy und Marco dazu und setzten sich vor mich.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!