Kapitel 17

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Ich wurde am nächsten Tag durch das Geräusch der Dusche wach und guckte mich um. Ich lag im Bett und sah schon das Frühstück auf dem Couchtisch im Zimmer stehen. Ich stand auf und setzte mich auf die Couch. Ich schnitt mir ein Brötchen auf und wollte mir gerade Nutella drauf schmieren, als Mario sagte:„Erst so lange schlafen und dann ohne mich anfangen zu frühstücken.Ich glaubs nicht." Ich grinste und sagte:„Wie wärs erst mal mit einem schönem Guten morgen,als gleich so zu kommen." Ich schmierte mir mein Brötchen und Mario setzte sich neben mich. Es war schwer was zu essen, wenn er neben einem saß und die ganze Zeit Quatsch machte. Es kam mir so vor, als wäre es ihm egal, dass ich nicht mitkommen würde und er ist guter Laune. „Ich könnte jetzt schon wieder vor Trauer heulen und er lacht und macht Quatsch.Liebt er mich den jetzt wirklich,dann wäre er nicht so guter Laune.Ich werde nicht wirklich schlau aus ihm.",dachte ich und biss in mein Nutellabrötchen. Es war schon spät und Marco klopfte an der Tür, um Mario abzuholen. Der Abschied war gekommen und ich sehe Mario die nächsten 2-3 Wochen nicht. „Wie soll ich das schaffen mit meinem abscheulichen Dad?",dachte ich. „An was denkst du Kleines?",fragte Mario mich und schaute mir tief in die Augen. Ich konnte es ihm nicht sagen und viel ihm um den Hals und weinte einfach los. Er drückte mich fest an sich und strich mir beruhigend über den Rücken. „Ich will nicht das du geht's!",sagte ich und guckte ihm, nachdem er mich etwas weniger an sich drückte, in seine Augen. „Ich will dich doch auch nicht verlassen,aber du hast selber entschieden hier zu bleiben und nach zu kommen.Ich kann es dir nur wieder anbieten jetzt und gleich mit zu kommen",sagte er und gab mir einen zärtlich Kuss.Ich genoss diesen Kuss so, als wäre es unser letzter, was er auch war. Marco drängelte und Mario und ich gingen mit ihm runter zum Rest der Mannschaft. Die Mannschaft verabschiedete sich von mir. Mario versuchte sich jetzt wohl auch seine Tränen zu unterdrücken und brachte mich damit wieder zum weinen. Er konnte sie jetzt auch nicht zurückhalten und wir lagen uns weinend in den Armen. Marco und die Andern mussten uns fast mit Gewalt zu trennen, da wir uns einfach nicht verlassen wollten, aber dann sah ich es auch ein und lies ihn los. Marco zog Mario hinter sich her um ihn in sein Auto zu setzen. Ich stand vor dem Hotel und weinte weiter und klammerte mich an Mo, der noch neben mir stand und noch nicht im Bus verschwunden war. „Sharon...ich muss jetzt auch rein, sonst fahren die noch ohne mich",sagte Mo und löste sich aus meiner Umklammerung. Marco saß hinterm Steuer in Marios Wagen, da Mario sonst ja nicht losfahren würde. Der Motor des Mannschaftsbusses wurde gestartet und Marco startete den Wagen von Mario. Ich stand vor dem Hotel wie ein Haufen Elend und guckte dem Bus und Wagen hinterher.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!