Kapitel 18

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Ich rief Jyle an, damit sie mich vom Hotel abholte und sie mich nach Hause brachte. Jyle war nicht mal 5 Minuten später da und fuhr mich nach Hause. Dort angekommen, hörte ich schon einen wütenden Dad aus der Küche und wollte eigentlich wieder umdrehen und mit zu Jyle, aber die schob mich in Richtung Haustür. „Du musst da jetzt durch.Ich bin bei dir",sagte sie und sprach mir damit Mut zu. Ich schloss mit zittrigen Händen die Haustür auf und ich stand noch nicht mal im Haus, da kam meine Mum mir schon entgegen. „Sharon...da bist du ja wieder!ich hab mir solche Sorgen gemacht.Wo warst du?",fragte sie mich und fiel mir um den Hals. „Ich war bei Jyle",sagte ich und die zog sofort bei der Masche mit. „Ja Frau Brown. Sharon war die letzten beiden Tage bei mir.",sagte Jyle sehr entschlossen und als mein Dad das hörte, lächelte er auch mal. „Ein Wunder ist geschehen!Mein Dad kann lächeln",dachte ich und lies meine Mum los. Jetzt fiel mir auch mein Dad um den Hals und ich fragte mich: „Ist das gerade mein Dad?Oder liegt mir hier gerade jemand anders um den Hals?" Er lies mich los und ich checkte meinen Dad von oben bis unten ab. Nein ich hatte mich nicht getäuscht, vor mir stand MEIN Dad und keine andere Person! Was war auf ein Mal mit ihm passiert, ist er zur Vernunft gekommen und macht mich jetzt nicht mehr in aller Öffentlichkeit fertig oder tut er nur so freundlich?? Jyle musste auch wieder gehen und ich stapfte in mein Zimmer. Es sah alles noch so aus, wie ich es mit Mario vor meiner Flucht verlassen hatte. Nick kam aus seinem Zimmer und kam zu mir. „Na Schwesterherz, wie geht's dir?",fragte er mich freudig. Ich guckte ihn traurig an und sagte: „Na wie soll es mir den gehen,wenn ich nicht bei Mario bin und ihn erst in 2-3 Wochen wieder sehe.Mir geht's scheiße." Ich lehnte mich an Nicks Arm und vergoss ein bis zwei Tränen. „Hey Sis, Kopf hoch!Das sind nur zwei bis drei Wochen.Wozu gibt es das Handy und die Sozialeinnetzwerke. Du wirst schon noch mit ihm Kontakt halten und ehe du dich versiehst sind die Wochen um!",sagte er und gab mir eine Kuss auf die Schläfe. „Danke Bruderherz.Du bist der Beste",sagte ich und drückte ihn fest. „Naja ich muss jetzt los zu Jason. Wir sind mit zwei Mädels verabredet",sagte Nick und stand auf. „Du willst doch nicht so zu einem Treffen mit Mädels",sagte ich entsetzt. Er hatte seine schwarze Hose an und ein etwas sehr ausgeleiherten Pulli an. „Doch genau das hatte ich vor",sagte er. „Dann zieh wenigstens einen anderen Pulli an oder so.Der geht gar nicht und Gel deine Haare hoch.Das mögen Mädels gerne",sagte ich und grinste. „Okay Sis du hast ja recht",sagte er und verschwand in seinem Zimmer, holte einen anderen Pulli und verschwand im Bad. Nick war weg und meine Eltern waren zum einkaufen gefahren und ich gammelte in meinem Zimmer rum.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!