Kapitel 6

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Mein Mum packte nach meinem Arm und zog mich halbwegs zum Ausgang. Wir waren mit unter den letzten Fans im Stadion. Der Weg zum Auto kam mir wie 3km vor, dabei waren es nur 500m. Am Auto angekommen, wartete mein Dad schon ungeduldig auf uns. „Sharon..wieso brauchst du immer so lange man.Ich will nach Hause!“,schrie er mich sofort wieder an. „Schatz setz dich schon mal ins Auto zu Nick. Ich klär das schon für dich“,sagte meine Mum. Ich machte die Hintertür des Autos auf und schmiss genervt die Jacke und das Trikot ins Auto. Ich lies mich richtig nachdenklich und verträumt auf die Rückbank. Ich bekam nur so halb mit das Nick einen weißen kleine Zettel aufhob und ihn aufklappte. Ich träumt weiter vor mich hin und bemerkte nicht, wie mein Dad und meine Mum ins Auto einstiegen und mein Dad das Auto startete. Ich dachte über die Begegnung mit Mario nach. Je mehr ich an ihn dachte, desto schneller raste mein Herz. „Wann werde ich ihn wieder sehen?Wo?Werd ich ihn überhaupt wieder sehen?:(“,dachte ich. Ich wollte am liebsten wieder aus dem Auto aussteigen und zum Stadion zurück,aber meine gedankliche Abwesenheit lies mich nicht. Ich fühlte mich in den 20 Minuten bei ihm, wohler als bei mir zu Hause. Es fühlte sich an als würde ich ihn schon mein ganzes Leben lang kennen. Ich lehnte meinen Kopf ans Fenster und schaute den vorbei fahrenden Autos hinterher. So fühlte ich mich auch gerade. Mein komplettes Zeitgefühl war weg, Ich bekam nicht um mich herum mit. Nick konnte mich schlagen (nicht doll,aber halt wie man es unter Geschwistern halt macht oder guten Freunden),mir das Trikot von Mario unter die Nase halten,er konnte halt alles mit mir machen. Ich war wie weggetreten. Plötzlich wurde ich auf meinen Gedanken gerissen, da das Auto eine Vollbremsung machen musste. Ich schaute verwirrt zu Nick. „Na hast du schön von Mario geträumt?“,fragte er mich mit einem frechen grinsen. „Was soll das jetzt den bitte schön heißen?“,fragte ich ihn noch verwirrter,als ich sowieso schon war. Nick holte den kleinen weißen Zettel aus seiner Hosentasche. „Du hast einen neuen Verehrer!Kannst ja gerne selber drauf gucken.“,sagte er zu mir und hielt theatralisch den Zettel hin. Ich wollte ihn gerade greifen, als Nick ihn wieder wegzog. „Na komm hol ihn dir!“,sagte er zu mir und grinste. „Nick jetzt gib mir den Zettel!Der war nicht für dich!“,schrie ich zu ihm. „Ach...also weißt du von wem der ist?“, sagte er und wedelte mit den zettel in der Luft rum. „Nein weiß ich nicht, aber er war in der Jacke,die ich geschenkt bekommen habe!“, sagte ich jetzt langsam echt angekotzt zu ihm. „Nick gibt ihr jetzt den Zettel, verdammt noch mal!“,schrie mein Dad. Er war wirklich angepisst. Wegen was? Bestimmt weil ich wieder mal zu spät war beziehungsweise „so lange“ brauchte um zum Auto zu laufen. Nick gab mir jetzt den Zettel. Jetzt hatte ich diese kleine Stück von Papier in der Hand. Mein Herz raste jetzt noch mehr. Mit zittrigen Händen öffnete ich den Zettel. Als ich sah, was da stand, fiel mir mein Unterkiefer runter. Ich starrte geschockt auf den Zettel. „OMFG da steht jetzt nicht ernsthaft die Nummer von Mario Götze!Ich kann es gar nicht fassen,.Träume ich!“,dachte ich. „Kann mich mal jemand kneifen?!“,fragte ich ironisch. „AUA“,schrie ich, als mir Nick in den Arm kniff. „Du hast gerade selber gesagt,dass dich jemand kneifen soll!“,sagte er un grinste. Ich verdrehte die Augen, aber ich träumte wirklich nicht. Ich hielt immer noch die Nummer von Mario in der Hand. Wir steckten in einem Stau fest und ich war am überlegen, ob ich ihm eine SMS schreiben sollte oder nicht.

Währenddessen bei Mario:

Ich lief, nachdem Sharon die Treppe hoch ging, Richtung Kabine. „So einen Fan hab ich noch nie gesehen.Sie war nicht wie jeder andere Fan,der mich als Star sah,sie sah mich als Menschen!“,dachte ich. Ihre wunderschönen braunen Haare fesselten mich, ihr Lächeln bezauberte mich und ihre braunen Augen hauten mich einfach um. Ich lief schon an der Kabinentür vorbei, als sie sich öffnete und Marco raus kam. „Zum duschen geht es hier entlang!“,sagte er zu mir. Er riss mich aus meinen Gedanken und ich rief „Sharon“ auf. „Aha..so ist das.Das Mädchen heißt Sharon. Trotzdem geht es zum duschen immer noch hier entlang.“,sagte er und fing an zu lachen. Ich ging in die Kabine und duschte mich. Ich fragte mich,ob ich sie wieder sehen werde. Die anderen Jungs waren alle schon fertig, nur noch Marco saß wartend in der Kabine. Ich kam aus der Dusche und zog mich an. Plötzlich ertönte mein Handy. „Wer kann das sein?“,fragte ich mich. Ich holte mein Handy aus dem kleinem Spind bei meinem Platz. Ich schaute aufs Display und sah,dass ich eine Sms von einer unbekannten Nummer bekommen hatte. Ich öffnete mit etwas Neugier die SMS und las : „Hey Mario...ich hoffe du kannst dich noch an mich erinnern.Ich bins Sharon.:)“ Ich grinste. „Na wer hat dir den jetzt geschrieben Mario?“,fragte Marco neugierig. Ich sagte nichts zu ihm und antwortete Sharon erst mal. „Hey Sharon...na klar erinnere ich mich noch an dich.Wo bist du?Mario :)“,schrieb ich ihr. Ich drückte auf „Senden“, als plötzlich Marco sagte: „Achso,du schreibst Sharon.“ Ich zuckte zusammen und guckte dann Marco an. „Woher hat sie eigentlich meine Nummer?Steckst du etwa dahinter Marco?“,fragte ich ihn mit einem drängelten Blick. Es war für ein paar Sekunden still, bis er sagte:„Ja,okay du hast mich durchschaut.ich hab ihr deine Nummer gegeben,aber nur,weil ihr euch so gut verstanden habt.Also du warst hin und her gerissen von ihr und sie war auch so weggerissen von dir.Ihr passt einfach gut zusammen.“ Das war ein Schlag ins Gesicht für mich,den ich bin ja mit Ann-Kathrin zusammen.„Aber sie ist nur ein Fan.ich liebe Ann-Kathrin. Sie ist mein Mädchen!“,sagte ich stolz. Marco guckte mich skeptisch an. Ich wollte vom Thema ablenken indem ich ihn fragte:„Wie und wann hast du Sharon überhaupt meine Nummer gegeben?“ Er guckte mich immer noch skeptisch an an und sagte dann:„Die Jacke,ein kleines Stück Papier und ein Stift.“-„Aha..“,kam nur aus meinem Mund.*Piep,Piep* mein SMS-Ton ging los. Die SMS war von Sharon. Ich las:„Ich bin auf der Autobahn und stecke in einem Stau in Richtung München.Und du?“-„Ich steh noch mit Marco in der Kabine,aber ich fahr gleich nach Hause.Wieso in Richtung München?“ Marco und ich schnappten uns unsere letzten Sachen und gingen in Richtung unserer Autos. „Was hast du heute noch vor, Bro?“,fragte mich Marco. „Ich glaub ich werde mir einen schönen Abend mit Ann-Kathrin machen und du?“,fragte ich ihn zurück. „Ich schätze mal, dass ich mich faul auf die Couch legen werde und ...“*Piep,Piep* „...TV schaue“,sagte er,während ihn mein Handy unterbrach.Er musste grinsen. Ich stand an meinem Auto, lehnte mich an die Fahrertür und öffnete die SMS. „In Richtung München,weil ich dort mit meiner Familie wohne.ich wünsche dir noch einen schönen Abend.Ich hoffe,wir sitzen nicht mehr all zu lange in diesem scheiß Stau.Gruß Sharon :*“ Mir zog sich ein breites lächeln übers Gesicht. „Hey Grinsebacke,ich fahr dann mal los.Sehen uns bestimmt morgen.“,sagte Marco zu mir und stieg in sein Auto. Er startet den Motor seines Wagens und fuhr weg. Ich stand jetzt Mutterseelen alleine auf dem Parkplatz der Spielerautos. Ich überlegte was ich Sharon zurück schreiben sollte. „Achso..ich dachte du wohnst in Dortmund oder dem Umkreis.Ich find es echt spitze,dass du den weiten Weg mit deiner Familie aufgenommen hast,nur um uns zu unterstützen! :* ich wünsche dir noch eine schöne Heimreise und hoffe auch,dass du nicht mehr all zu lang im Stau sitzt.Gruß Mario :**“ ich sendete die Nachricht an Sharon und stieg in mein Auto und fuhr nach Hause.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!