Kapitel 22

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„Nick...so viele Klamotten brauch ich doch gar nicht",sagte ich und guckte ihn verwundert an. „Da sind ja auch nicht nur deine Klamotten drin, da sind auch Sachen drin, die dich wieder was erinnern sollen. Zum Beispiel das Trikot und die Trainingsjacke die dir Mario geschenkt hat",sagte er und legte den Koffer auf den Tisch. Er machte den Reißverschluss auf und holte ein BVB Trikot raus. „Boar stinkt das!",sagte Nick und kam zu mir. Ich nahm es in die Hand und roch dran. Ich fand gar nicht das es stank, es roch nach Mario. Den Geruch hatte ich erst vor gefühlten 5 Minuten in der Nase,aber er kam mir noch von jemanden anderen bekannt vor. Dann guckte ich zu Mario, der eine Trainingsjacke von BVB in der Hand hielt. Wie ein Blitzschlag, fiel mir wieder ein, das ich mit der Mannschaft vom BVB in einem Hotel war und mich Marco Reus umarmt hatte, ich an Mo geklammert hab und weinte, aber der Grund war wie ausgelöscht. „Ich weiß es wieder!",sagte ich stolz. „Was weißt du wieder?",fragte mich Mario und guckte mich hoffnungsvoll an. „Ich weiß wieder das ich mit dir,Marco und dem Rest des BVBs in einem Hotel war und ich mich heulend an Mo klammerte, aber ich weiß nicht wieso",sagte ich und lächelte. Der hoffnungsvolle Blick von Mario war auch gleich wieder verschwunden. „An so was kannst du dich erinnern, aber nicht das wir zusammen sind.Ich glaub es nicht!",schrie er und lief aus dem Zimmer. „Was hatte er den jetzt auf einmal.Ich weiß nichts davon das wir zusammen waren/sind",dachte ich und guckte Nick und Jyle an. „Kannst du dich auch an das Spiel erinnern und an die Ohrfeige von unserm Dad?",sagte Nick und schmiss mir einen Zeitungsartikel aufs Bett. Die Schlagzeile sprang mir wörtlich ins Gesicht und es rasten Bilder und Gedanken durch meine Kopf. Ich sagte zu Nick, dass er mir die Trainingsjacke geben sollte und kramte in der Jackentasche rum. Der Zettel. Ich klappte ihn auf und sah die Nummer von Mario. „Mir fälls wieder ein.Was ist danach passiert?Also nach der Ohrfeige von Dad?"-„Ich war dann später noch bei Jason und Jyle kam dich besuchen. Mum hat dich ins Krankenhaus gebracht und du hast Schmerztabletten bekommen.Mehr weiß ich leider auch nicht. Jyle weißt du noch was?",sagte Nick und guckte Jyle an. „Ja,ich hab dir geraten bei Mario anzurufen und das ging nicht da dein Handy weg war beziehungsweise Nick es hatte.",sagte Jyle, die sich zu mich setzte. „Okay,okay...und was war am Tag danach?",sagte ich und gähnte. „Das werd ich dir morgen erzählen",sagte Nick und kam zu mir. „Ich muss dann auch los. Mum und Dad warten auf mich zuhause.Ich komm morgen Vormittag oder Nachmittag noch mal vorbei.",sagte Nick und gab mir eine Kuss auf die Wange und verschwand aus dem Zimmer. „Naja ich muss dann auch mal gehen.",sagte Jyle und verabschiedete sich von mir und ging auch raus. Jetzt lag ich da, in einem weißen, fast leerem Raum. Nur ich und diese piepen Geräte. Ich dachte nach, über das was Mario sagte, über das Nick mir sagte. Ich war in manchen Sachen einfach verwirrt. „War ich wirklich mit Mario Götze zusammen? Ich konnte mir das nicht erklären. Die Erinnerung an das Spiel war da und an die Ohrfeige am nächsten Tag, aber alles dazwischen, fehlte. Es war wie ausradiert. Jyle meine beste Freundin brachte mich von Hotel nach hause, davor klammerte ich verheult an Mo. Was war dazwischen passiert?",fragte ich mich. „Abendessen Frau Brown",sagte eine Stimme zu mir, die mich total aus meinen verwirrten Gedanken rausbrachte. Die junge Krankenschwester von heute Nachmittag drehte den Nachttisch und zog den Klapptisch aus seinem Einschub. Sie stellte das Tablett ab und wünschte mir noch einen guten Appetit. Ich machte die große Haube von Tablett ab und sah nur ein kleines gammeliges Stück Brot, ein Stück Butter und zwei Scheiben Käse und Wurst da liegen. „Aha..davon soll ich also satt werden!?o.o",dachte ich mir.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!