Kapitel 41

1.4K 72 11

Ich hoffe ihr seit mir nicht all zu böse das jetzt erst was kommt, aber ich hatte einfach keine Idee. Jetzt wieder ein neuer Teil da und ich hoffe einfach das er euch gefällt. Aber ich will mich auch für fast 400 Votes bedanken und 7.753 Lesern, denn damit hätte ich NIE im Leben gerechnet!!!! DANKE!! :*

LG Aylin

Marios Sicht:

Sie hatte mich einfach weggedrückt. „Das kann doch nicht wahr sein....Hab ich mich so in ihr getäuscht?",dachte ich und legte den Kopf auf den Küchentisch. Marco hatte sich ins Wohnzimmer verzogen und hinter mir stand Ilkay. Er legte beide Hände auf meine Schulter und sprach mir Mut zu: „Wenn sie dich wirklich liebt..kommt sie wieder!" Ich schwieg zu dem Satz und dann ging auch Ilkay wieder. Ich konnte hören wie er mit Marco sprach. „Irgendwas müssen wir doch für ihn tun können",sagte Ilkay. „Ja ich weiß...nur ich hab was versprochen Illy...ich kann das nicht brechen",sagte Marco leise zu ihm, aber ich konnte es hören. Ich stand auf und stellte mich zu ihnen. „Was hast du versprochen Marco?",kam es mit wütender, aber auch verweinter Stimme von mir. Er bieß sich verlegen auf die Lippe und man merkte, es machte ihn körperlich fertig. „Sie ist irgendwo in Berlin",murmelte er. „In Berlin??? Marco wieso sagst du mir das jetzt erst!!!",schrie ich. Er lies sich auf die Couch fallen. „Ich hab es ihr versprochen Mario...ich hab selbst mit mir gekämpft, aber jetzt weißt du es ja",sagte er bedrückt und senkte den Kopf. „tut mir leid Bro...ich wollt dich nicht anschreien, nur du weißt wie viel mir an ihr liegt",sagte ich genauso zu ihm und setzte mich neben ihn. „Marco ist das nicht dein Handy was hier klingelte?",fragte Ilkay ins Schweigen hinein. Er nickte und nahm ab.

Marcos Sicht:

„Marco Reus",sagte ich. „Guten Morgen Herr Reus...hier ist die Uniklinik Berlin",sagte die Frau am anderen Ende. „Uniklinik Berlin?",wiederholte ich mit wackeliger Stimme. „Ja...genau..ihr Freundin Sharon Brown ist bei uns eingeliefert worden und ihre Eltern erreichen wir nicht. Sie sind der einzigste den wir erreicht haben",sagte sie. „Was hat sie den?",fragte ich mit besorgtem Unterton. „Da darf ich ihnen keine Auskunft drüber geben...könnten sie den Frau Browns Eltern informieren?",sprach sie bruhigend. „Klar mach ich...können wir sie den besuchen?",fragte ich vorsichtig. „Ab morgen Mittag",sagte sie. „Danke...schönen Morgen noch",sagte ich und legte auf. Ich guckte zu Mario. Sein Blick war besorgt. „Wieso ruft die Uniklinik aus Berlin an?",fragte er mit wackliger Stimme. Ich senkte den Kopf wieder und schwieg. „Nein..was ist mit ihr?",fuhr es Mario aus dem Mund. Ich zuckte mit den Schultern. „Sie durfte es mir nicht sagen, aber ich soll ihre Eltern anrufen",sagte ich und stand auf. Ich rief Sharons Mom an. „Brown",sagte sie verschlafen. „Guten Morgen Frau Brown hier Marco Reus"-„Marco was gibt's so wichtiges das du um 4:00 uhr morgens anrufst?",fragte sie. Ich schluckte und sagte dann vorsichtig: „Ähm...Sharon liegt in der Uniklinik von Berlin." Sie schwieg und als sie antwortete merkte man ihr die Angst um ihre Tochter an. „Wie geht es ihr?",fragte sie und schluchzte leise. „Das konnte sie mir nicht sagen...ich sollte sie nur anrufen, wiel die Frau sie nicht erreichen konnte. Wir dürfen sie erst heute Mittag besuchen...Mario und ich machen uns dann auch schon auf den Weg. Sollen wir sie und Nick mitnehmen oder fahren sie allein?",fragte ich sie. „Danke Marco...aber ich werd wohl nicht hinfahren können...es tut mir leid",sagte sie und legte abrupt auf. „Frau Brown?",fragte ich nochmal, doch ich hörte nur ein tuhten und nichts. „Was hat sie gesagt Marco?",fragte Ilkay. „Sie kann nicht mit zu Sharon, ist aber total besorgt. Sie klang verängstigt",sagte er. Mario war schon lange nicht mehr im Wohnzimmer und stand mit Autoschlüssel bereit. „Marco kommst du, wir fahren jetzt nach Berlin!",sagte er entschlossen. „Mario...wir können nicht ständig fehlen...",sagte ich und ging zu ihm. „Fehlen...das ist mir egal...Fußball muss warten....Sharon ist wichtiger!",sagte er, rannte aus dem Haus und stieg in sein Auto. Ich lief ihm nach und steig auch ein. Ich wollte ihn nicht allein lassen.

Sharons Sicht:

Ich wurde wieder wach und wurde von grellem Licht geblendet. Mein linkes Bein fühlte sich 10kg schwerer an und mein Kopf pochte. In meiner Hand steckte eine Nadel, die zum Tropf führte. Ich konnte mich nur noch erinnern, das ich mich geritzt hatte und wieder weggefahren bin, doch was dannach passiert ist, ist vollkommen weg. Es öffnete sich die Tür und ich konnte leicht verschwommen erkennen, dass eine kleine Frau vor mir stand. „Frau Brown der Eingriff ist gut verlaufen.Wir werden sie aber noch für ein paar Tage hier behalten müssen. Ihr Familie und Freunde sind benachrichtig und können sie ab heute nachmittag besuchen",sagte sie und ging wieder. Ich hatte nicht viel verstanden, aber die Wörte „Familie und Freunde" waren in meinem Kopf geblieben. „Mario weiß davon...ich wollte ihn doch nicht mehr sehen!",dachte ich. Plötzlich klopfte es an meiner Tür. Ich sagte „Herein" und schon standen zwei Polizeibeamte im Raum. „Guten Tag Frau Brown...Vogt mein Name. Ich komme wegen des gestrigen Unfalls!",sagte er und reichte mir die Hand. Ich nahm sie und schüttelte sie kurz. „An was können sie sich noch erinnern?",fragte mich dieser Herr Vogt. „Nichts..es ist alles weg!",sagte ich und hielt mir den Kopf. „Okay...wir können sie aber entwarnen. Der Unfall ist nicht ihre Schuld. Sie bekommen Schmerzensgeld und den Schaden an ihrem Auto ersetzt",meinte er und verabschiedete sich dann auch schon. Sie gingen und mir fielen so die Augen wieder zu. Ich war erschöpft und mein bein schmerzte. Ich musste irgendwann eingeschlafen sein.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!