Kapitel 9

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Mein Mum kam hoch in mein Zimmer und brachte mir einen Tee und ein Stück Kuchen. Ich lag auf dem Bett und langweilte mich. Hunger auf Kuchen hatte ich gar nicht, obwohl es mein Lieblingskuchen war. Meine Mum stellte mir das Tablett auf meine Nachttisch und ging wieder. „Mum..kannst du mir das Telefon bringen.Ich find mein Handy nicht!“,rief ich. Sie brachte mir das Telefon und rief Jyle an. *Tuht,tuht* „Hallo?“-„Hey..Jyle hier ist Sharon. Kannst du vielleicht vorbei kommen?“,sagte ich und musste danach leicht schluchzten. „Hey Maus..na klar komm ich vorbei.Was ist den passiert?“-„Erzähl ich dir wenn du da bist okay?“-„Ja okay..ich leg dann mal auf und bin in 5 Minuten da.“ Sie legte auf und ich wartete ungeduldig auf sie. Es klingelte an der Tür und meine Mum machte die Tür auf. „Ach..hallo Jyle. Du willst bestimmt zu Sharon,die ist in ihrem Zimmer.Geh ruhig hoch.“,sagte meine Mum mit freudiger Stimme. Jyle lief die Treppe hoch und kam in mein Zimmer. Sie guckte mich geschockt an und rannte fast zu meinem Bett. „WAS IST DEN MIT DIR PASSIERT?“,fragte sie mich aufgebracht. „Das übliche mal wieder.Mein Dad ist ausgerastet und das nur wegen einem Zeitungsartikel über Mario Götze und mich...“ ich wollte gerade noch was sagen,als sie mir plötzlich ins Wort fährt. „Was du und Mario Götze. Hä?Ich versteh gar nichts mehr jetzt??“-„Hättest du mich weiter erzählen lassen wüsstest du jetzt schon um was es geht.“,sagte ich und musste lachen. Sie fing auch an zu lachen. Ich hörte aber schon nach paar Sekunden auf, da mein Wange weh tat. Ich erzählte ihr den ganzen Vorfall und sie verstand meinen Dad genauso gut wie Nick und ich überhaupt nicht. „Und wie willst du es das deinem Dad Beweisen?Ohne Marios Hilfe und der seiner Freundin wird das nichts“,sagte sie. „Ja ich weiß,aber ich möchte ihn auch nicht mit meinen Problemen nerven.Da hab ich lieber Lebenslang Hauserrest,also ihn zu nerven.“-„Jetzt hör mir mal zu..du wirst ihn mit dem Problem nicht nerven.Er ist doch voll der sympathische Typ und der hilft dir auf jeden Fall.Ruf ihn einfach an.Ich bleib solange bei dir“,sagte sie und sprach mir Mut damit zu. „Das einzige Problem ist, ich glaub Nick hat mein Handy eingesteckt.“,sagte ich. Ich hatte den Satz gerade beendet, als die Haustür wieder aufging. „Ich bin wieder zu Hause!“,schrie Nick durchs ganze Haus. „Den knöpf ich mir jetzt mal vor“,dachte ich. Er lief die Treppe hoch und ganz locker, als wäre nichts, an meinem Zimmer vorbei. „Hey Sis,Hey Jyle“,sagte er und ging weiter. „Nick..kannst du mal eben kommen?“,rief ich ihm hinter her.Er kam ins Zimmer und guckte auf den Boden. „Ja?Was ist Sis?“,fragte er mich und guckte mir dabei nicht mal in die Augen. „Kannst du mich bitte angucken wenn ich mit dir Rede?“,fragte ich ihn. Er guckte jetzt mich an und nicht wie zuvor den Boden. Er guckte schon ganz eingeschüchtert und ich wusste das er mein Handy hatte,dieser Blick von ihm verrät alles. „Kannst du mir mein Handy geben.Ich weiß das du es hast.Du kannst mir nichts vor machen.Dein eingeschüchterter Blick sagt schon alles.“,sagte ich. Er kam zu mir und holte mein Handy aus seiner Hosentasche. „Ich habs mit meinem verwechselt. Sorry“,sagte er. „Solange du nicht damit telefoniert hast oder meine Nachrichten geöffnet hast ist alles okay.“,sagte ich. „Ne hab ich nicht und kann ich gehen?“,fragte er.Ich nickte und er ging etwas niedergeschlagen aus dem Zimmer. „So und jetzt rufst du Mario an“,sagte Jyle entschlossen. Ich suchte nach einer Ausrede und sagte:„Aber es ist doch jetzt schon voll spät.Ich will ihn nicht wecken oder bei irgendetwas stören.“-„Okay du hast schon Recht, dann rufst du aber morgen an, okay?“,sagte sie und guckte mich dabei drängelnd an. „Ja mach ich.Ich bin müde.Würde es dir was ausmachen,wenn du gehst?“,fragte ich sie. „Nein,nein.Kein Problem.Ich hätte eh jetzt gemusst.Mein Mum wartet auf mich.“,sagte sie. Wir umarmten uns zum Abschied noch und dann ging sie auch schon aus meine Zimmer und nach Hause. Der Tee und das Stück Kuchen standen immer noch auf meinem Nachtisch. Ich griff nach dem Glas Tee und trank ihn. Er war ekelig und kalt. Das Glas war leer und ich legte mich schlafen. Ich schlief mit einer leicht übrig geblieben Wut ein, da ich meine Dad einfach nicht verstand, aber ich verstand ihn noch nie so richtig. Immer hatte er was an mir auszusetzen, egal bei was und wo.

Am nächsten Morgen wachte ich durch einen stechenden Schmerz auf. Ich stand auf und ging ins Badezimmer. Es war keiner zu Hause, ich war ganz alleine. Im Bad zog ich mich aus und ging duschen. Ich war gerade fertig, als es unten an der Haustür schellte. Ich schnappte mir das Handtuch und legte meine Haare zurück. Es klingelte wieder. „Ich komme ja schon!!“,schrie ich die Treppe runter. Ich stafft leicht sauer die Treppe runter und war am überlegen wer den Schlüssel vergessen haben könnte. Als ich die Tür öffnete, wollte ich gerade loslegen den denjenigen anzuschnauzen, erkannte ich, dass Mario vor mir stand. Ich stand geschockt da. Er guckte mich an und musste grinsen, war aber auch leicht geschockt von meinem Anblick. „Hey Sharon, wie siehst du den aus?“,fragte er mich. „Hey Mario,ich seh so wie immer aus,nur das ich eine blaue Wange hab und im Handtuch da stehe.“,sagte ich zu ihm und grinste. Er musste auch grinsen. „Wie ich sein Grinsen liebe!*_*“,dachte ich. „Kann ich vielleicht reinkommen oder ist dein Dad zuhause?“,fragte er mich und riss mich aus meine Gedanken. „Na klar kannst du rein kommen.Ich bin alleine zu Hause,sonst wäre ich nicht im Handtuch runter gelaufen und hätte die Tür geöffnet.“,sagte ich und lachte. Er trat in unser Haus ein und guckte nicht schlecht. „Komm wir gehen hoch in mein Zimmer.“,sagte ich und ging die Treppe hoch. Ich zeigte ihm mein Zimmer und meinte dann : „Ich zieh mich mal eben um. Machs dir gemütlich.“ Er nickte und ich ging aus meinem Zimmer. Ich stand jetzt vor dem Badezimmerspiegel und schminkte mich dezent, zog dann meine schwarze, enge Röhrenjeans und meinen rotes Top an. Ich kämmte schnell meine Haare und lies sie wieder nach hinten weg fallen. Ich lief wieder zu Mario, der sich es entzwischen auf meinem Bett gemütlich gemacht hatte. „Komm setz dich zu mir“,sagte er. Ich setze mich zu ihm und er guckte mich total süß an. „Was guckst du mich so an?“,wollte ich von ihm wissen. Er ging mit seiner Hand in seinem Nacken und kratze sich verlegen. Es herrschte Stille zwischen uns und ich starrte in seine wundervollen braunen Augen.*o* „Jetzt starrst du mich so komisch an“,sagte er und lachte. Sein Lachen steckte mich an und auch ich fing auch an zu lachen. „Wieso bist du überhaupt hier und woher weißt du wo ich wohne?“,fragte ich ihn und musste immer noch lachen. „Weil mich dein Bruder besorgt anrief und mir eure Adresse gab.Da bin ich gleich mit meiner Freundin ins Auto gestiegen und losgefahren nach München um dir zu helfen.“,antwortete er. Ich war echt in dem Moment gerührt und versuchte mir die Tränen zu unterdrücken. „Und das hat dein Dad gemacht?“,stellte er so in den Raum als Frage. „Ja,nur wegen dem Artikel.Und wenn ich bis morgen Nachmittag keine Beweis hab, dass da nichts zwischen uns läuft, kann ich nicht zum DFB-Pokalspiel“,sagte ich mit schluchzender Stimme. Mir lief eine Träne über mein linke Wange und ich verzog das Gesicht, da es schmerzte. „Komm her Süße“,sagte er und nahm mich in den Arm. Wie im Stadion fühlte ich so ein Herzrasen und ein Geborgenheitsgefühl. „Oh Man Sharon,verliebt dich nicht in Mario.Er hat eine Freundin,vergess ihn!“,sagte ich in Gedanken zu mir. Ich wurde aber nicht den Gedanken los, das ich mich gerade in ihn verliebte. Er war einfach nur für mich da und diese zwei Treffen waren für mich ein Traum. Er stricht mir zu Beruhigung über meine noch nassen Haare. Plötzlich drehte sich ein Schlüssel im Haustürschloss und ich erschrak. „SHARON ICH BIN WIEDER ZUHAUSE!“,schrie mein Dad. „OH NEIN, mein Dad ist wieder zu hause.Du solltest jetzt lieber gehen“,sagte ich hektisch. „Nein, ich werde nicht gehen.Jetzt erst Recht nicht.Ich werde jetzt deinem Dad beweisen,dass da nicht zwischen uns läuft“,sagte er energisch. Er stand auf, nahm mein Hand und ging mit mir aus meinem Zimmer. Mario lief mit mir im Schlepptau die Treppe runter in den Hausflur. Da stand auch noch mein Dad, der sich seine Jacke auszog. „Hey Dad“,sagte ich schüchtern und versteckte mich hinter Mario,der immer noch meine Hand hielt. „Hi Sharon“,sagte er und drehte sich zu mir und Mario um. „Was macht dieser Oberschnösel von Fußballer den hier in meinem Haus.Also läuft da doch was!“,sagte er mit sehr wütender Stimme. „Ähmm....nein, da läuft gar nichts zwischen uns“,sagte ich und kam hinter Mario hervor und hielt weiter seine Hand. „Ja und was ist das??“,fragte er mich und zeigte auf meine und seine Hand,die sich umschlossen. Ich wollte gerade Marios Hand loslassen,als er fester zupackte. „Wenn ich mich da jetzt auch mal mit einmischen darf. Zwischen uns läuft überhaupt nichts.Ich halte ihre Hand nur,weil sie sich geweigert hat, dass ich mit ihnen spreche beziehungsweise, sie wollte das ich gehe,aber ich wollte nicht,bevor ich ihnen das alles erklärt habe, was es zu erklären gibt.“,sagte Mario. Er holte sein Handy aus der Hosentasche und rief irgendjemanden an und stellte auf Lautsprecher.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!