Kapitel 24

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Sharons Traum:

Ich stand mit Mario im Flur bei mir zuhause und mein Dad war wieder da. Das Gespräch verlief rasend schnell und wir rannten mit lautem Lachen in die Richtung meines Zimmers. Mario kam rein und ich stand in der Mitte.Gefangen in meinem eigenem Zimmer. Er kam auf mich zu und ich fiel mit meinem Rücken auf mein Bett. Er lies ich auch fallen und ich zuckte zusammen. Ich spürte sein Atem in meinem Gesicht. Vorsichtig öffnete ich meine Augen und sah in die wunderschönen Augen von Mario. Wir starrten uns lange an und dann kam er näher auf mein Gesicht zu. Seine Lippen berührten sanft und zärtlich meine Lippen. Ich erwiderte den Kuss leidenschaftlich. Ich genoss den Kuss und spürte so ein wunderschönes Kribbeln und mein Herz raste.Plötzlich ging die Zimmertür auf und mein Dad stand in der Tür.

Sharons Sicht:

Meine Augen gingen blitzartig auf und ich setzte mich genauso blitzartig auf. Ich schrie ein mal kurz auf und dann guckte ich mich im dunklem Raum um. „Hab ich das gerade wirklich geträumt?Haben Mario und ich uns wirklich schon mal geküsst?",dachte ich. Mein Gedanken rasten und ich verstand einfach die Welt in dem Moment nicht mehr und begrub mein Gesicht in meinen Händen. Mir kamen die Tränen und ich schaute auf den Wecker auf dem Nachttisch. Es war 3:00 Uhr morgens. „Verdammt, ich hab wirklich Mario schon geküsst,ich kann mich jetzt erinnern.Mein Dad war auch noch sauer und wollte mich schlagen,aber Mario verhinderte es,dann sind wir geflüchtet.Was ist dann passiert?",dachte ich und murmelte ich vor mich hin. Jetzt schoss mir der Satz aus der SMS von Mario wieder in den Kopf, ich sollte mich melden, wenn ich mich erinnern kann. Er wollte aber am frühen Morgen aber noch vorbei kommen und sich verabschieden, da kann ich ihm das auch sagen. Ich legte mich wieder zurück und versuchte wieder zu schlafen, aber jedes mal kamen die Bilder vom Kuss zwischen Mario und mir wieder zum Vorschein. Ich lag die ganzen Rest der Nacht noch wach und dachte nach, ich konnte einfach nicht schlafen, weil ich zu sehr an Mario und unseren Kuss denken musste. Er war irgendwie so plötzlich ein Teil meines Lebens. Doch dann gegen 5:00 schlief ich dann doch ein und träumte genau das selbe, nur diesmal wachte ich halt nicht auf. Ich schlief gerade mal eine halbe Stunde und wachte dann durch einen lauten Knall auf. Ich schreckte auf und guckte auf die Uhr. „Halb 6 und ich werde geweckt!",dachte ich und war sauer. Ich hatte nicht mal lange geschlafen und jetzt wurde ich schon wieder geweckt. Ich stand auf und ging dahin, wo der Knall her kam, nämlich vom Flur. Ich öffnete vorsichtig die Tür und sah Scherben auf dem Boden liegen. Scherben, die mein Leben widerspiegelten. Mein Leben war genau wie diese Glas, zerbrochen. Ich hatte Mario, durch das zusammenschlagen von meinem Dad verloren, gleichzeitig verliere ich nicht nur noch meinen Dad, den ich eigentlich über alles Liebe, obwohl er so gemein zu mir ist und dadurch das mein Leben zerbricht, zerbreche ich immer weiter. Ich stand auf dem Flur und sackte nicht nur innerlich zusammen, sondern auch meine Beine konnten mich auch nicht mehr tragen und ich fiel vor den Scherben auf den Boden. Ich fing an zu weinen und ich begriff und erinnerte mich an alles wieder. Das Mario wegen mir mit Ann-Kathrin Schluss gemacht hatte, das wir uns unter Tränen am Mannschaftshotel verabschieden mussten und ich mich an Mo klammerte. Ich saß vor einem Scherbenhaufen, genau wie mein Leben, ich hab einfach alles mögliche zerbrochen und verletzt. Mein Dad ist wohl hart zu mir, aber er machte das nur um mich zu schützen, das wusste ich immer und immer wieder. „Wollte er mich nur vor Mario schützen, oder wieso hat er mich zusammengeschlagen?",dachte ich und mir liefen immer stärker die Tränen das Gesicht runter. Ich war an mir selber zerbrochen, einen Sinn für mich weiter zu Leben, gab es in dem Moment nicht. Ich wollte einfach nur noch verschwinden keinen mehr sehen, niemanden, einfach für mich sein. Ich fühlte ein leichtes Beben des Bodens. Ich war einfach nur mit mir selbst beschäftigt, mit meinen Gedanken, meinen Selbstzweifeln und meinem zerbrochenem Ich! Die Schritte kamen immer schneller auf mich zu und die Person sagte:„Sharon, was ist mit dir passiert?" Ich reagierte nicht und weinte nur noch stärker.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!