Kapitel 42

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Teil 42

Mario's Sicht:

Ich fuhr mit Marco so schnell es ging nach Berlin. Ich verschwändete keinen einzigen Gedanken daran, ob die Polizei mich wegen Missachtung der Verkehrsregeln bestarfen würde. Ich wollte einfach zu meiner Traumfrau. „Mario jetzt fahr mal langsam.“,sagte Marco. Ich ignorierte ihn vollkommen und raste einfach weiter. Am frühen Morgen kam ich dann an der Uniklinik in Berlin an. Ich sprang aus dem Auto, knallte die Fahrertür zu und rannte rein, dicht gefolgt von Marco. Außeratem kam ich and er Information an und erkundigte mich, in welchem Zimmer Sharon lag. Die Frau an der Information wollte mir erst nicht sagen wo sie liegt, bis Marco sich einmischte und ihr erklärte, dass er von ihnen angerufen worden ist. „Zimmer 211, zweite Etage“,sagte sie. Ich wollte gerade hochrenn, als mich Marco am Handgelenk packte. „Mario lass mich lieber hoch gehen also zu erst....ich will dich jetzt nicht beleidigen oder so...aber sie wollte nicht das du das mit dem abhauen weißt...lass mich bitte erst mit ihr reden“,sagte er. „Marco...ich bin ihr Freund..ich geh auch zuerst rein....“,sagte ich, mich los reiß und hoch renn. Ich stürmte durch das Treppenhaus, den Flur und durch die Zimmertür. Auf dem Bett lag meine Freundin. Sie schlief gerade, aber den Anblick war unschön. Ihr linkes Bein war in einer Schiene und an ihrem linken Handgelenk waren Nähte. Ich setzte mich zu ihr, nahm ihre Hand und streichte sanpft drüber. Sie zuckte etwas und blinzelte in das Licht. „Sharon...wie geht’s dir?“,sagte ich besorgt.

Sharon's Sicht:

Als meine Hand genommen wurde, wurde ich wach und blinzelte. Ich hörte Marios Stimme und schreckte auf. „Was machst du hier? Wieso weißt du davon?“,sagte ich panisch. „Beruhig dich...Marco hats mir erzählt. Du kannst doch nicht einfach abhauen“,sagte er. „Mario kann ich doch...bitte geh einfach...ich kann das alles einfach nicht...ich bin nicht die Richtige für dieses Leben...versteh es einfach...geh jetzt..lass mich in Ruhe“,sagte ich kalt, zog meine Hand weg und wante mich von ihm ab. „Du kannst das doch hier nicht alles beenden...nachdem was ich alles für dich getan hab...ich liebe dich doch...sag mir doch einfach ins Gesicht das du mich nicht mehr liebst!“,sagte er und drehte etwas mit Kraft meinen Kopf zu ihm. Wir schauten uns in die Augen und mir flossen die Tränen über die Wange. Ich schluckte mehrfach und konnte es einfach nicht sagen. „Siehst du...man du kannst das hier doch nicht alles einfach beenden..obwohl du mich immer noch liebst! Denk doch einfach mal an die Zeiten zuvor“sagte er und wollte weiter reden, doch ich unterbrach ihn. „Das ist doch überhaupt nicht mein Problem...es geht hier nicht um die Liebe zu dir...es geht darum, das ich einfach nicht mit der Presse und meiner Familie klar komme. Meine Mutter und Nick sind alles für mich und ihnen stößt doch nur was zu wenn ich bei dir bin...ich will das doch nicht!! Egal wie glücklich ich bei dir bin...mein Dad ist der teufel in Person..glaub mir doch. „Ähhh....wenn ich mich mal einmischen darf“,sagte Marco, „deine Mutter war vorhin am Telefon total komisch...klang verängstigt.“ Ich setzte mich schlagartig aufrecht und guckte Marco an. „Konntest du noch was feststellen?“,sagte ich besorgt. „Sie war ganz komisch...hat sich Sorgen um dich gemacht, aber konnte nicht mit und hat dann auch schon aufgelegt...wenn ich mehr wüsste, würde ich es dir sagen...“,sagte er. „Mario siehst du genau das mein ich....es hat rein gar nichts mit dir zu tun...naja schon...mein Dad kann dich nicht ausstehen und meine Familie leidet...Ich muss es beenden...es ist besser“,schluchzte ich. „Dann sag doch einfach das du mich nicht mehr liebst!“,schrie er mir fast ins Gesicht. Ich konnte es immer noch nicht und küsste ihn einfach. Er erwiderte mit so viel leidenschaft und sanft, wie noch nie zuvor. Ich konnte ihn einfach nicht gehen lassen, aber was sollte ich mit meiner Familie machen. „Ich kann nicht Mario ich kann dich nicht gehen lassen..genauso nicht wie Marco...ihr seit doch schon fast wie meine Familie...nur meine Mom..ich muss ihr helfen“,sagte ich etwas unter Tränen. „Wir bekommen das alles hin..vertrau mir und Mario einfach und werd du erst mal in Ruhe gesund“,sagte Marco mit einem scharmandeten Lächeln. Ich hatte plötzlich das Gefühl von Geborgenheit und einer Familie in mir. „Danke Jungs“,sagte ich nur. Beide lächelten und ich wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. „Ihr solltet vielleicht wieder zurückfahren...ich mein ihr müsst trainieren...und ihr könntet dann ein Auge auf mien Familie werfen..und ich meld mich jeden Tag! Versprochen Mario!!“,sagte ich und lächelte. „Okay machen wir..und du rufst an..ich will nicht noch mehr scheiße erfahren müssen“,sagte er und lachte. Marco lachte auch etwas und verabschiedete sich mit einer Umarung von mir. Mario küsste mich nochmal lang und zärtlich, bis er dann mit Marco aus der Tür ging.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!