Kapitel 35

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„Okay..dann setzten wir uns aber noch zu Marco und warten bis ihre Überraschung da ist“,sagte Mario wie ein kleines Kind. Ich musste Lachen und Jürgen darauf streng: „Du wirst jetzt gleich mit Marco die ein einhalb Stunden laufen,wenn ihr euch da hinsetzt und wartet.“ Marios Augen weiteten sich und er lief mit mir zu Marco. „Du wartest einfach hier.Deine Überraschung kommt dann schon von selbst zu dir“,sagte Mario hektisch und gab mir dann flüchtig einen Kuss auf die Wange. Ich war verwirrt, wie kann meine Überraschung den zu mir kommen,ist sie lebendig?! Die Jungs waren alle schon auf dem Platz und Mario, was machte er? Er konnte es mal wieder nicht lassen, faxen mit Marco,Illy,Kevin und Nuri zu machen. Ich musste lachen, da Jürgens Gesichtausdruck immer ernster wurde und die Jungs schon mehrmals verwarnt worden waren. „Wenn es da nicht gleich heißt die müssen laufen“,murmelte ich vor mich . Hinter mir viel die Kabinentür wieder zu und ich guckte suchend auf dem Platz wer von fehlen könnte. Keiner, es waren alle da. Es kamen Schritte immer näher und näher. Ich bekam langsam schon angst, da ich nicht wusste, wer es war. Als dann plötzlich auch schon ein Schatten neben mir auftauchte, zuckte ich zusammen. „So kenn ich dich nicht anders.Wenn du was nicht kennst, erst gar nicht hingucken, könnte ja gefährlich sein“,sagte zu mir eine vertarute Stimme. Ich drehte mich um und hinter mir stand Nick. Ich schrie und sprang auf, rannte um die Bank und fiel ihm um den Hals. Mir flossen vor Freude ein paar Tränen. „Ich hab dich so schrecklich vermisst,es war so stink langweilig in diesem öden Krankenhaus,wenn du da gewesen wärst, wäre es viel lustger gewesen.“,sagte ich und lies Nick wieder los. „Das kann ich mir denken“,sagte er und grinste, „Aber schlimmer find ich eher was unsere Dad angestellt hat.“ Ich nickte nur und setzte mich dann auf die Bank. „Ich dachte immer, er würde sich freuen, wenn ich glücklich wäre, aber nein, er ist immer noch der gleiche Mensch wie vorher", sagte ich. Nick setzte sich neben mich und legte einen Arm um mich. „Aber woher wusste er davon, dass ihr zusammen seit?", fragte mich Nick. Ich senkte den Kopf und sagte nur „AK". „Diese hinterhältige Schlampe, die wird noch was erleben!", sagte Nick. „Nick...die wird es schon irgendwann verstehen. Ich denke heute hat sie schon erfahren, dass ich nicht so schwach bin wie sie denkt", sagte ich. „Wie heute erfahren?", fragte unerwartet Mario mich von hinten. „Naja sie stand halt heute morgen vor der Haustür, als ihr nicht da wart", sagte ich. „Dass sie sich überhaupt noch vor meine Haustür traut, ich glaubs nicht!",sagte er entsetzt. Ich war verwirrt, hatte mir Marco doch gestern Abend noch gesagt, dass Mario immer AK glaubte und nicht mal seinen Freunden. Wem soll ich den jetzt glauben, Marco oder meinem süßen Mario. „Ich muss jetzt auch duschen und dann machen wir mit Marco und Illy die Stadt unsicher, okay mein Engel?“,sagte Mario und gab mir flüchtigen Kuss auf die Wange. Er lief in die Kabine und ich wartete mit Nick auf die Drei. Marco und Illy kamen als erstes Raus und setzten sich zu mir und Nick. Marcos Augen schweiften immer wieder zu mir rüber und ich lächelte nur. Die anderen Jungs kamen auch schon raus und verabschiedten sich von mir und den Anderen. Mario kam als letzer und ich stand auf. Ich legte meine Hände an Marios Hüfte nieder und legte meine Lippe auf seine. Aus dem nichts hörte ich die stimme meines Dads, der rief: „Nick kommst du. Wir müssen los!“

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!