Kapitel 34

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Am nächsten Morgen wurde ich durch Sturmklingel wach. Ich blieb im Bett von Marco liegen und steckte meine Kopf unter dem Kopfkissen. Es hörte nicht auf und ich brummte genervt auf. Also bewegte ich meine Hinter hoch und stand auf. Marco lag nicht mehr neben mir und die anderen jungs waren wohl auch nicht mehr da. „Wo sind die nur?“,dachte ich. Ich stand jetzt schon vor der Haustür und sah durch die getönte Glasscheibe eine Frau da stehen. Also ich dachte es wäre eine Frau, weil ihre Haare durch die Luft wehten. Ich schloss die Tür von innen auf und öffnete sie. Ich konnte meinen augen nicht trauen, wer vor meiner Tür stand. Vor mir stand Ann-Kathrin. Ich wollte gerade die Tür wieder zuschlagen, als sie einen Fuß ins Haus setzte und ich die Tür nicht zu machen konnte. „Was willst du hier?“,fragte ich sie patzig. „Ach was ich hier will mein Engel?Das kannst du dir doch denken.Ich will doch nur sehen, wie es meiner neuen Freundin so geht, wie sie die Schläge überstanden hat und natürlich will ich zu meinem Mario“,sagte sie und lächelte gehässig. „1. nenn mich nicht Engel,2. Mario ist nicht zuhause und ist mein Freund,3.Die Schläge hab ich sehr gut überstanden und deine freundin bin ich noch lange nicht“,sagte ich und stieß sie mit meiner hand nach hinten, sodass sie das Gleichgewicht verlor. Sie fiel hin und ich schloss so schnell ich konnte die Tür. Ich ging in die Küche, da ich eine leicte Hungergefühl bekam. Als ich in die Küche abbog, sah ich noch den gedeckten Tisch der Jungs und dem einzigen noch daliegen geblieben und sauberen geschir, war mein paktz. Der rest von Geschirr, stand wohl schon in der Spühlmaschine. Ich setzte mich an den tsich und schnappte mir ein Brötchen und Glas Honig. Ich hatte schnell gegessen und räumte dann den Rest des gedeckten Tische noch weg. Unterm dem Erdbeermameladengals lag schon wieder ein Zettel. „Kann man mir mal nicht anders etwas übermittel, muss es immer über einen Zettel sein?“,sprach ich laut aus. >Hey mein Engel,wenn du diesen Zettel liest, sind wir drei schon längst am Trainingsgelände.Wir würden uns freuen, wenn du nachkommst, den da wartet eine Überraschung auf dich. Kuss Mario< Eine Überraschung für mich? Es klopfte wie bescheuert an der tür und es wurde wieder Strumgeklingelt. Ich dachte mir schon das es Ann-Kathrin war und ignorierte das Klopfen einfach. Ich ging nach oben und suchte in meinem Kleiderschrank nach angemessten Klamotten fürs Trainingsgelände. Schnell hatte ich mir ein schwarzes Shirt mit einem gelben Print rausgeholt und dazu eine blaue, enge Röhrenjeans. Dann machte ich mich auf den Weg zum Badezimmer. Das Klingeln und Klopfen war schon seit einiger Zeit verstummt und Ann-Kathrin musste wohl gegangen sein. Ich ging duschen und lies das warme Wasser auf meine haut prasseln. Nach 10 Minuten war ich fertig und wickelte ein Handtuch um mich. Ich zog mir meine anderen Sachen an und lief dann mit meinen nassen braunen Haaren wieder in die Küche, machte die Tür zu Garage auf. Ich lies das Garagentor hochfahren und setzte mich dann in mein Auto, was Mario gestern wohl noch reingefahren hatte. Ich fuhr rückwärst raus und schloss durch die Fernbedienung das Garagentor wieder. Dann fuhr ich richtung Trainingsgelände, was nicht gerade schwer zu finden war, da es ausgeschildert war. Am Trainingsgelände angekommen, war kein freier Parkplatz vor dem Gelände, also fuhr ich mit dem Wagen auf ide Auffahrt, bis eine Schranke vor mir war. Neben der Schranke war ein kleines Wachhäuschen. In diesem Häuschen saß mir eine sehr bekannte Person. Sie kam raus und baht mich die Fensterscheibe, der Beifahrertür, zu öffnen. Ich öffnete es und grüßte die Person. „Na..Sharon, auch mal wieder hier in Dortmund?“,sagte sie. Ich war verwirrt, woher kannte er meinen Namen. „Kannst du dich nicht mehr an mich erinnern?Ich bins Max, der Securitymann aus dem Stadion“,sagte Max und mir viel es wieder ein. „Ja klar,jetzt weiß ich wieder wer du bist.Bist du so nennt und lässt mich durch,Mario,marco und Ilkay haben irgendeine Überraschung für mich hier.“,sagte ich und guckte ihn an. „Na klar lass ich dich durch.Viel spaß mit den Jungs“,sagte er und ging in sein Wachhäuschen. Er drückte auf einen Knopf und die Schranke öffnete sich. Ich fuhr durch und bedankte mich bei Max. Ich fuhr auf einen großen Parkplatz und parkte mit dem Auto in der freien Lücke zwischen Marios und Marcos Auto. Ich stieg aus und guckte mich um. Weit und breit war kein Spieler oder Trainer zu sehen. Also setzte ich mich auf die Bank vor dem Trainingsplatz und wartete. Ich dann plötzlich Schritte von Stollenschuhen auf mich zukommen. Ich drehte meinen Kopf und sah ein paar Jungs, aus der Mannschaft, aus der Kabine kommen. Unter ihnen war auch Marco. „Na auch schon da“,sagte er zu mir und umarmte mich. Der Geruch seines Parfums ging mir wieder in die Nase und ich schmolz dahin. „Ey Marco,das ist immer noch meine Freundin“,sagte Mario aus der Kabinentür und lachte. Marco lies mich los und ich stand auf und lies zu Mario. „Mir tut das von gestern so leid, ich wollte dich nicht anschnautzen,nur ich hatte das gefühl, dass du das nicht ernst genommen hast“,sagte ich und gab ihm einen zärtlichen Kuss auf den Mund. Er löste sich von mir und sagte: „Ach ist schon alles wieder vergessen,ich kann dich auch irgendwie verstehen.“ Diese Worte zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht und dann kam auch schon Jürgen hinter Mario zum hervorschein. „So Mario..jetzt musst du dich eben für ein einhalb Stunden von deiner Freundin trennen.Dann könnt ihr von mir aus machen was ihr wollt“,sagte Jürgen zu ihm und grinste.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!