Kapitel 15

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Ich küsste Mario auf die Wange und rüttelte etwas an ihm. „Lass mich noch schlafen Schatz“,murmelte er verschlafen. „Schatz,die Polizei steht vor der Zimmertür“,sagte ich. Seine Augen schlugen blitzartig auf und er guckte mich an. Es klopfte wieder an der Tür und die Männerstimme sagte wieder: „Herr Götze,wenn sie uns die Tür nicht sofort auf machen,holen wir uns den Schlüssel von der Rezeption.“ Mario sprang auf und lief zur Tür. Er machte sie auf und der Polizist sagte zu ihm: „Guten Morgen Herr Götze,ich bin Polizist Herr Meyer und bin hier,weil gegen sie Anzeige wegen Entführung vorliegt.“ Ich musste schlucken, als ich das hörte. „Ja dann kommen sie mal rein“,sagte Mario. Sie kamen auf mich zu und ich lag noch unter der Bettdecke. „Guten Morgen.Wer sind sie den?“,fragte mich Herr Meyer. „Ich bin Sharon Brown“,sagte ich. „Wenn ich mal fragen darf,wer hat mich den angezeigt?“,fragte Mario. „Sie wurden von Jack Brown angezeigt.Wenn ich vermuten darf,ist das ihr Vater,richtig?“,fragte Herr Meyer. „Ja,das ist mein abscheulicher Vater“,sagte ich und senkte meine Kopf. „Aber wie es aussieht geht es ihnen ja gut Frau Brown,also liegt der Verdacht von Entführung nicht vor.Wenn ich fragen darf,wieso ist ihre Wange blau und warum zeigt ihr Vater Herrn Götze wegen Entführung an?“,fragte Herr Meyer mich und setzte sich auf einen Sessel. Ich erzählte ihm die ganze Geschichte wieso ich hier bin,wieso mein Wange blau ist. Ich fing an zu weinen, weil mich die Geschichte traurig machte und es ja immer verdrängt hatte. Die einzigen die davon wussten waren Nick, Mum, Mario und Jyle. „Sie brauchen nicht weiter erzählen.Ihr Vater bekommt wahrscheinlich eine Geldstrafe.Sie müssen jetzt auch nicht mitkommen.Ihr Vater wollte nämlich,dass ich sie nach Hause bringe,aber das werde ich nicht machen.Sie sind hier in guten Händen“,sagte Herr Meyer und stand auf. Mario hatte sich schon längst neben mich gesetzt und strich mit über den Rücken. „Ich geh dann jetzt mal wieder.Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag“,sagte Herr Meyer und ging aus dem Hotelzimmer. „Ich wünsche ihnen auch noch einen schönen Tag“,sagte Mario und guckte mich dann an. Ich hatte mein Gesicht immer noch gesenkt und wischte mir eine Träne weg. Mario nahm mich in den Arm und drückte meine Kopf vorsichtig gegen seine Brust. „Spatz lass es raus,du kannst mit mir über alles reden.Ich bin für dich da!“,sagte er uns strich mir über den Rücken. „Danke Schatz“,murmelte ich gegen seine Brust. Er gab mir einen Kuss auf den Kopf und lies mich los. Ich hatte noch ein paar Tränen im Gesicht, die mir dann Mario zärtlich aus dem Gesicht wischte.. Plötzlich knurrte der Magen von Mario und ich musste lachen. „Was ist daran so lustig Süße?Ich hab halt Hunger“,sagte er. „Ja dann geh ich jetzt ins Bad und mach mich fertig und dann gehen wir frühstücken“,sagte ich und stand auf. „Okay aber ich komme mit ins Bad.Ich lass dich nicht mehr aus den Augen“,sagte er und stand auch auf. „Schatz,ich bin nur im Bad.Wenn es in der Disco wäre,würde ich es verstehen,dass du mit willst,aber jetzt brauchst du nicht mitkommen“,sagte ich und lief ins Bad. Ich schloss die Tür und schloss sie von innen ab. „Musst du heute nicht ins Mannschaftshotel?“,fragte ich ihn durch die Tür. „Ach ja stimmt ja.Hab ich total vergessen!Danke Schatz!“,sagte er und machte ein Kussgeräusch. Ich hörte wie er den Koffer aus dem Schrank kramte und ihn aufs Bett schmiss. Ich grinste in den Spiegel und machte mich fertig.ich zog wieder meine schwarze Jeans,das rote Top und den schwarzen Blazer von Ann-Kathrin an,was anderes hatte ich ja nicht. Ich schloss die Badezimmertür wieder auf und sah Mario hektisch packen. Ich musste lachen,weil das eher nach rumschmeissen aussah,als nach packen. „Was lachst du schon wieder.Wir müssen in einer Stunde da sein.Wir wollen noch frühstücken und ich muss mich noch duschen und fertig machen“,sagte er und schmiss ein paar Sachen in den Koffer. „Hey Schatz,ich pack deine Sachen weiter und ordentlich und du machst dich fertig“,sagte ich und schob ihn ins Bad. „Das machst du für mich?“,fragte er verwirrt. „Sh ich so aus als würde ich einen Scherz machen“,sagte ich und räumte schon die Klamotten, die im Koffer waren, wieder aus. „Du bist die Beste Schatz“,sagte er, kam nochmal aus dem Bad und gab mir einen Kuss auf die Wange. Jetzt verschwand er auch endgültig im Bad und ich hörte wie die Dusche anging. Während ich die Klamotten von Mario packte, schrieb ich Nick eine SMS, damit er mir zum Mannschaftshotel ein paar Klamotten bringt. Mario war fertig mit duschen und wir gingen dann runter zum frühstücken. Wir mussten uns beeilen mit dem frühstücken und dem auschekcen. Wir brauchten nicht mal 15 Minuten zum frühstücken und rannten dann wie zwei verrückte zurück zum Zimmer, holten Marios Koffer und rannten wieder runter in die Eingangshalle. Mario bezahlte und dann liefen wir zu seinem Auto. Er schmiss den Koffer in den Kofferraum und sprintete dann zur Fahrertür und stieg ein. Während er sich halbwegs einen abschuftete, saß ich chillig auf dem Beifahrersitz und wartete. „Wie kannst du nur so ruhig dasitzen?“,fragte mich Mario ganz außer Atem. „Ich kann so ruhig dasitzen,weil wenn wir zu spät kommen erzählen wir halt die Wahrheit.Und meine Wange kann ja nicht lügen“,sagte ich und lachte. „Okay hast du auch wieder Recht,aber trotzdem will ich nicht zu spät kommen.Wo ist die kürzeste Strecke zum Mannschaftshotel?“,fragte er mich. „Da lang“,sagte ich und zeigte auf den Mannschaftsbus, der an unserem Hotel vorbei fuhr. Er musste lachen und fuhr gechillt dem Mannschaftsbus hinterher.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!