Kapitel 10

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„Hey Schatz...wo bist du?",fragte eine etwas verschlafene Stimme. „Hallo Süße...ich bin bei Sharon. Wegen dem Vorfall von dem ich dir erzählt hab,wieso wir auch nach München gefahren sind."-„Achso...soll ich jetzt noch was dazu sagen oder wie?",fragte sie. „Dumme Frage Süße, wäre nett. Sharons Dad hört uns schon zu und Sharon auch.Sie sieht echt übel aus."-„Also dass was ich dazu sagen kann.Zwischen Sharon und ihm läuft echt nichts.Mario liebt mich und ich ihn.Sie können den Hauserrest aufheben.Es läuft wirklich nichts zwischen den beiden.Sie haben sich das erste Mal im Stadion gesehen und jetzt heute Morgen erst wieder.",sagte seine Freundin Ann-Kathrin zu meinem Dad. Mein Dad nickte und verstand sie wohl und glaubte ihr auch. „Okay..danke.Ich werde den Hauserrest aufheben.",sagte mein Dad entschlossen. Ich schrie vor Freude auf und fiel Mario um den Hals. „Ich bin euch so Dankbar, das glaubt ihr nicht.",sagte ich zu Mario und ihr. „Ach kein Problem Kleines.Wenn wir helfen können,helfen wir.",sagten Ann-Kathrin,„Ich leg dann auch mal auf Schatz. Bis später" Sie legte auf. Ich umarmte Mario immer noch und mein Dad ging ins Wohnzimmer. Ich war so glücklich, dass Nick bei Mario anrief und er extra nach München kam nur wegen mir und meinem Problem. Ich lies ihn los und grinste ihn an. „Was guckst du schon wieder so?",fragte er mich. XD „Wie guck ich den?",äußerte ich mich. „Etwa so",sagte er. Er zog eine Grimasse. Ich schlug gegen seine Arm und musste lachen. „Das kriegst du zurück!",rief er und guckte mich an. Ich rannte die Treppe hoch und er mir hinter her. Ich öffnete schnell die Zimmertür und blieb mitten im Raum stehen. Mario kam rein und machte die Tür zu. „Jetzt sitzt du in der Falle",sagte er und lachte hämisch. Er kam auf mich zu und ich lief rückwärts, bis ich auf mein Bett fiel. Er lies sich auch fallen und ich machte panisch meine Augen zu. Ich spürte seinen Atem in meinem Gesicht und machte die Augen wieder auf. Er stützte sich mit beiden Armen über meine Schulter ab. Er grinste und meinte: „Dachtest du ernsthaft, ich lass mich auf dich fallen?"- „Ja",sagte ich stumpf. Er lachte und ich lachte leicht mit, da ich es nicht so lustig fand. Ich starrte ihm schon wieder in seine Augen und er mir in meine. Er kam immer dichter zu mir und ich spürte seinem Atem an meinen Lippen. „OMG was hat er vor?Will er mich küssen?",dachte ich. Seine Lippen berührten meine und ich erwiderte den Kuss leidenschaftlich. Seine Lippen waren so weich und der konnte küssen. *o* Wir küssten uns sehr leidenschaftlich und mein Herz raste nur so. Es fühlte sich an, als würde mein Herz davon rennen vor Glück. XD Er bis mir leicht auf die Unterlippe und ich genoss diesen Moment einfach nur. Ich vergaß alles um mich herum. Plötzlich öffnete sich meine Zimmertür und mein Dad stand im Türrahmen. „ALSO LÄUFT DOCH WAS ZWISCHEN EUCH!",rief er. Mario erschrak und fiel auf mich. Er ging von mir runter uns setzte sich neben mich. „SHARON KOMM AUF DER STELLE ZU MIR!",schrie er. Ich stand auf und spürte die Wut meines Dads. Ich stand vor ihm und er guckte mich total wütend an. „WAS HAST DU DIR EIGENTLICH GEDACHT,ERST LÜGST DU MICH AN UND DANN MACHST DU IN MEINEM HAUS AUCH NOCH MIT DIESEM SCHNÖSEL RUM!!",schrie er mir ins Gesicht. Er hielt seine Hand hoch und holte aus und wollte mir gerade eine Klatschen, als Mario sie festhielt. Er stellte sich schützend vor mich und ich fing tierisch an zu zittern. „WAS FÄLLT IHNEN EIGENTLICH EIN,SHARON VOR MEINEN AUGEN FAST ZU SCHLAGEN.SIE HAT GAR NICHTS GETAN,WENN DANN BIN ICH DARAN SCHULT UND NICHT SIE.ICH HAB SIE GERADE GEKÜSSTE UND NICHT ANDERSHERUM",schrie er und schnappte sich meine Hand. Er rannte los und er zog mich einfach mit. Die Treppe runter bis zur Haustür. „SHARON BLEIB AUF DER STELLE SOFORT STEHEN.DU WIRST NIRGENDS WO HIN GEHEN.DU KANNST DEN REST DEINES LEBENS IM HAUS VERBRINGEN!!",schrie mein Dad und lief uns hinter her. Mario riss die Haustür auf und zerrte mich weiter hinter sich her. Er machte sein Auto auf und sagte zu mir hektisch: „Steig ein.Ich bring dich hier weg." Ich machte die Beifahrertür auf und setzte mich. Ich zitterte immer noch vor Angst und fing auch jetzt an zu heulen. Mario saß schon neben mir im Auto und mein Dad kam aus der Haustür gerannt. „FAHR MARIO FAHR!",schrie ich wie verrückt. Ich hatte einfach nur Angst und wollte verschwinden. Er startete den Motor und mein Dad, was tat der, er versuchte die Beifahrertür zu öffnen, aber Mario fuhr in dem Moment los. Ich heulte,zitterte und versteckte mein Gesicht in meinen Händen. Mario nahm eine Hand von Lenkrad und legte sie auf meine Oberschenkel und strich beruhigend über ihn. „Hey Süße..du bist weg von da.Ich werde dich da auch nicht mehr hinlassen!",sagte er zu mir mit einer sehr beruhigenden Stimme. Ich wusste nicht wo er hinfuhr, aber nach einer gefühlten Ewigkeit hielt er vor einem Hotel an. Ich schaute aus dem Fenster und sah ein 5 Sterne Hotel dastehen. „Was wollen wir hier?",fragte ich mit stotternder und schluchzender Stimme. „Hier wohne ich solange ich in München bin.Wir gehen jetzt zu Ann-Kathrin und dann unternehmen wir was",sagte er. Er stieg aus dem Auto aus und ging einmal ums Auto herum und machte meine Tür auf. „Gentleman",dachte ich. Ich stieg aus und stand da auf zittrigen Beinen. „Gehts oder soll ich dir helfen?",fragte er mich. „Nee,nee geht schon",sagte ich und ging auf den Hoteleingang zu. Er lief neben mir her und ein Portier öffnete uns die Tür. Wir liefen in eine große Eingangshalle mit Kronleuchtern und einem sehr modernen Mobilje (Möbeln). „Wir müssen hier entlang.Mein Zimmer ist im 3. Stock",sagte er und zeigte auf einen langen Korridor. Wir liefen den Korridor bis zum ende hoch, wo ein Fahrstuhl war. Wir „riefen" den Fahrstuhl und fuhren in den dritten Stock. „Sie haben den dritten Stock erreicht.",sagte eine sehr künstliche Stimme aus dem Lautsprecher. Wir gingen aus dem Fahrstuhl und liefen wieder einen langen Flur entlang. Fast am Ende des Flures, blieb Mario stehen und klopfte an die Zimmertür. Man hörte Schritte auf die Tür zukommen und ein auf klackendes Schloss. Die Tür ging auf und Ann-Kathrin stand nur einem Handtuch eingewickelt da. Ich musste anfangen zu lachen und Mario auch. „Hi Schatz...wieso lachst du und wenn hast du da neben dir?",fragte sie verdutzt. Mario hörte auf zu lachen und sagte:„Hey Süße..ich lache,weil mir das heute schon mal passiert ist.Neben mir steht Sharon.",sagte Mario und ging an ihr vorbei ins Zimmer. Ich folgte ihm und Ann-Kathrin schloss die Tür und kam uns hinter her. „Und was macht sie hier?",fragte sie. Ich lief an einem Spiegel vorbei und guckte rein. Ich schrie auf und fragte hektisch: „Wo ist das Bad?Ann-Kathrin,kann ich deine Schminke benutzen?"-„Bad da entlang und ja klar",sagte sie und zeigte mit der Hand nach rechts auf eine Tür. Ich rannte wie von einer Tarantel gestochen ins Bad und schloss die Tür.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!