Kapitel 16

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Am Mannschaftshotel „Alte Weide“ angekommen, stiegen wir aus. Der erste, der aus dem Bus ausstieg, war Jürgen Klopp, danach kam Marco. „Hey Bro“,rief Mario in sein Richtung und lief mit mir Hand in Hand auf ihn zu. Er guckte geschockt und rieb sich die Augen. „WoW,was hab ich gestern alles verpasst?“,fragte Marco Mario und begrüßte ihn mit einem Handschlag und mich mit einer Umarmung. „Zwei Typen und der gleiche Geruch“,dachte ich. In der zwischen zeit waren auch alle anderen aus dem Bus ausgestiegen und guckten verwundert zu Mario und mir. „Viel hast du nicht verpasst,außer das die Polizei heute morgen vor unserem zimmer stand und ich gestern Abend mit Ann-Kathrin Schluss gemacht habe,ist hier nicht viel passiert“,sagte Mario zu Marco. „Wie mit Ann-Kathrin ist Schluss?“,fragte Marco. Mario sagte nichts und drehte sich zu mir und küsste mich leidenschaftlich vor seine Mannschaftskollegen. „Jungs,hier gibt es nichts zu spannen.Jetzt wird erst mal eingecheckt und Zimmer bezogen.Wir sehen uns um halb sieben am Mannschaftsbus wieder“,sagte Jürgen Klopp zu den Jungs, die theatralisch aufstöhnten. Mit dem ganzen Gepäck liefen die Spieler, Mario und ich ins Hotel. Wir bezogen das Zimmer und nicht mal 10 Minuten später stand Marco vor der Zimmertür mit Mo (Moritz Leitner) und Leo (Leonardo Bittencourt). Wir liesen sie rein und machten es uns auf der großen Couch gemütlich. Sie fragten Mario aus, wieso, weshalb und warum ich jetzt mit ihm zusammen bin. Ich musste lachen, weil so neugierig habe ich sie mir nicht vorgestellt. Durch das ganze Gequatsche, haben wir total die Zeit vergessen, als uns dann Nuri noch rechtzeitig abholte. Wir flitzen zum Bus und da kam plötzlich Nick um die Ecke mit seinem Mountainbike. Ich verabschiedete mich mit einem zärtlich Kuss von Mario und ging mit Nick wieder rauf aufs Hotelzimmer. Ich hatte zwar Karten, aber wollte nicht hin. Nick hatte mir mein Götzepulli mitgebracht und noch so ein paar von meinen Lieblingsklamotten. Wir machten es uns auf der Couch gemütlich und ich zog mein Götzepulli an. Wir hatten uns 2 große Flaschen Cola bestellt und dazu eine große Tüte Chips. Das Spiel war spannend und beide Mannschaften kamen zu großen Chancen, die sie aber nicht nutzen. Es brach die letzte Minute der Nachspielzeit an und unsere Jungs vom BVB griffen noch mal an. „Mario ist doch ganz frei“,schrie ich. Als könnte mich Marco hören, spielte er einen Steilpass zu Mario. Mario lief auf Neuer zu und dribbelte ihn aus und lief aufs freie Tor zu. Er schoss ihn mit einem kleinen Hakentrick ins Tor. Alle BVB-Fans im Stadion sprangen auf und die Mannschaftskollegen von Mario lagen alle auf ihm. Ich lag meinem Bruder im Arm und erdrückte ihn fast. Das Spiel wurde wieder angestoßen und der Ball lief zwei drei Stadtionen, als der Schiedsrichter abpfiff. Die erstazspieler und die Trainer rannten aufs Spielfeld und zu Mario. Er flüchtete halbwegs, aber die anderen konnten ihn einholen und warfen sich auf ihn. Die Jungs kamen erst gegen Mitternacht zurück. In der Zeit, hatte ich Nick zu Jason gebracht, da er Mum und Dad gesagt hatte, er wäre da. Als ich wieder am Hotel war, stand der Mannschaftsbus schon vor dem Hotel. Ich stellte den Wagen von Mario, den ich mir mal so genommen hatte, an die Stelle, wo er vorher stand. Ein paar Jungs waren noch unten in der Eingangshalle, die zu mir sagten, dass Mario und Marco noch oben gegangen sind. Also fuhr ich mit dem Fahrstuhl hoch bis ich in der 3 Etage ankam. Ich lief zum Zimmer und hörte zwei Stimmen. Ich machte die Tür auf und sah wie sich Mario und Marco über die restliche Cola und den restlichen Chips hermachten. Ich räusperte mich, damit mich die Beiden bemerkten. Die Beiden drehten ihre Köpfe und guckten unschuldig. Mario stand auf und kam auf mich zu. Ich fing an zu schreien und rannte auf ihn zu. Ich sprang ihm in die Arme und küsste ihn. Marco unterbrach unsere Knutscherei mit einer sehr wichtigen Frage: „Kommst du den morgen mit nach Dortmund Sharon?“ ich hörte auf Mario zu küssen und dachte einen Moment nach. „Ich werde hier bleiben.ich komme eh in zwei bis drei Wochen nach“,sagte ich und sah einen enttäuschten Mario vor mir stehen. „Du brauchst mich jetzt nicht so traurig angucken.Ich bin spätestens in 2 Wochen bei dir.ich hab auch keine Lust das meine Mum oder mein Dad meine Sachen packen.Ich muss wenigstens beim Umzug helfen“,sagte ich zu ihm und gab ihm einen Kuss. Wir quatschen noch eine Weile über das Spiel und ich sah, dass es Mario immer noch weh tat, das ich nicht mitkam. Wir saßen auf der Couch und ich lehnte mich an Mario, guckte verträumt an die Wand oder zu Marco, was Marco aber nicht störte. Ich gähnte ein zwei Mal und dann vielen mir auch die Augen zu.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!