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Kapitel 40

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Lucy stand vor einem weiteren großen Raum. Aber diesmal war kein einziger Tisch vorhanden und auch keine anderen Leute. Einzig und alleine mindestens dreißig Kronleuchtern hingen von der Decke. Überall standen Kerzenleuchter mit Aber und Aberhunderten von Kerzen welche zusätzlich noch mehr Licht spendeten. In der Mitte war eine große freie Fläche.
Der Saal bestand wie der andere nur aus Holz genau wie der Boden, die Decke und alle Türen. Das Holz spiegelte das Licht der tausend Kerzen wider und der Boden nahm das Licht der Kronleuchter auf.
Lucy ging langsam, Schritt für Schritt in den Raum hinein und schaute sich um, sie drehte sich langsam  im Kreis und ließ ihren Blick über jede Kerze und jeden Edelstein der Kronleuchter wandern. Das war eines der schönsten Sachen was Lucy jemals gesehen hatte, sie war vollkommen erfühlt von all dem Licht, der Stille und der Schönheit des Raumes.
Eine Zeit lang später hörte Lucy ein leises Krachen hinter sich. Sie sah zur Tür, welche geschlossen war. Vor ihr stand Matthew, er sah schöner als je zuvor aus, durch das Licht welches ihn beschien. Mit langsam Schritten kam er auf Lucy zu, sein Gesicht war von einem wunderschönen Lächeln überdeckt und in seinen, zu einer Schale gefalteten Händen, lag ein schwarzes viereckiges Kästchen.
Lucy schaute ihn an, sie konnte nicht glauben was gerade geschah, sie wusste nicht was sie fühlen sollte, all ihre Gefühle überhäuften sich und verschlangen sich zu einem Geflecht aus allen Gefühlen. Trauer, Freunde, Glück, Erstaunen, Überwältigung, Sprachlosigkeit, Angst, Liebe. Alles schoss durch ihren Kopf, ließ sie zittern, innerlich vor Freude aufschreien, weinen. Sie hielt sich die Hände vor ihr Gesicht und schluchzte. Sie hatte alles um sich herum vergessen, sie sah nur noch Matthew auf sie zukommen.
"Ich wusste nicht genau wie ich dir den Antrag machen sollte, aber ich denke dass es hier perfekt ist." Sagte er leise und lächelte sie an. Auch er war sichtlich nervös, aber auch ihm konnte man ansehen, dass er einfach nur im Kreis hüpfen und alle Beherrschung aufgeben könnte.
Dann stand er vor ihr, lächelte sie an kniete sich langsam hin, das Kästchen, immer noch in der Schale seiner Hände liegend, Lucy entgegenhaltend.
"Lucy! Liebe und Glück meines Lebens! Willst du meine Frau werden!"
Die Worte hallten in Lucy's Kopf wieder und wieder und wurden immer lauter, durchströmten ihren Körper, ihr Gesicht, ihre Hände, ihre Beine, umhüllten sie, deckten sie ein, und bildeten eine wärmende Schicht um sie herum.
Das Licht des Raumes wurde immer heller, und ließ den Raum, die Wände, den Boden und die Decke komplett verschwinden.
Es gab nur noch sie beide die sich anschauten und auf die alles entscheidende Antwort warteten.

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