Kapitel 2

39K 258 15

Lucy erwachte.
Mit einem noch leicht müden Blick sah sie sich um.
Erst jetzt bemerkte sie, wie extravagant das Zimmer eingerichtet war, in dem sie gestern Abend noch solch wunderbare Sachen erlebt hatte. 
Es war ein großer, quadratischer Raum mit nur einer großen Flügeltür. Stand man an der Tür, musste man drei kleinere Stufen nach unten gehen, welche sich rings um das Zimmer zogen, bis man sich auf das vier mal vier Meter Bett legen konnte. In alle vier Ecken des Zimmers verteilte sich ein Bang&Olufsen Soundsystem welches in die Mitte des Zimmers auf das Bett gerichtet war.
Von dem Panoramaglas, welches die Decke des Raumes bildete, hingen vier sehr edle Designer-Lampen hinunter, welche auf die vier Ecken des Bettes platziert waren, dennoch aber ungefähr zwei Meter über dem Boden hingen. Der Boden war genau wie das Bett aus feinstem Ebenholz gemacht, fühlte sich sehr geschmeidig an und mit der Fußbodenheizung war es ein wahrer Traum mit seinen nackten Füßen darüber zu streifen. Kein Schrank, kein zweiter Ausgang und nichts anderes war in diesem Zimmer vorzufinden. Es sah edel aus, wenn auch sehr verlassen.
Lucy wickelte sich die seidene, schwarze Bettdecke um ihre Schultern und ging die drei Stufen hinauf zu der großen, schweren Flügeltür.
Sie schaute hinaus.
Der nächste weite, offene und Licht durchflutete Raum war genau das Gegenteil zu dem Dunkel gehaltenen Schlafzimmer. Alles war in hellen Farben gestrichen und wirkte freundlich und einladend, das Einzige, was mit dem Schlafzimmer vergleichbar war, waren die luxuriösen Gegenstände und Möbel welche den Raum schmückten.
Am anderen Ende des gigantischen Wohnraumes stand er! Sein Oberkörper war frei und seinen Unterleib bedeckte nur eine schwarze Jogginghose.
Seine dunkelbraunen, leicht lockigen Haare waren zu einer perfekten Frisur gemacht und zierten sein kantiges, strukturiertes Gesicht.
Er stand in der Küche und kochte. Es duftete herrlich nach Blaubeerpfannkuchen und Zimt.
Er hört eine klassische Melodie von Bach und summt leise mit ihr mit.
Als er Lucy entdeckte, lächelte er sie mit seinen strahlend weißen Zähnen und seinen geradezu verstörend gut aussehenden, silber-grauen Augen freundlich an.
" Setz dich, ich habe Frühstück gemacht" sagte er in einem beschwingten Tonfall und steckte ihr die leicht dampfende Pfanne entgegen.
"Guten Morgen" antworte Lucy und ging auf das Angebot ein. Sie setzte sich auf einen der weißen Barhocker an der Theke und ließ sich von ihm bedienen. Es schien ihm Spaß zu machen ihr jeden Wunsch von ihren Lippen abzulesen und sie von vorne bis hinten königlich zu verwöhnen.
Die Pfannkuchen schmeckten himmlisch! Genau so wie sie Lucy's verstorbene Großmutter immer für sie, als sie noch klein war, gemacht hatte.
Danach gab es noch ein kleines Schälchen frischen Obstsalat sowie ein Glas warmer Milch und selbst gepressten Orangensaft.
"Erzähle mir ein bisschen etwas über deine Familie" sagte er plötzlich vollkommen aus dem Nichts.
"Äääämmmm" stockte Lucy ehe sie anfing Kleinigkeiten zu erzählen.
" Meine Eltern heißen Damon und Sarah und mein kleiner Bruder heißt Vans er ist 10 Jahre alt."
"Sind deine Eltern immer noch zusammen?" Hakte er interessiert nach.
" Ja, sie sind ein echtes Traumpaar." Offenbarte Lucy stolz.
"Welche Berufe verfolgen die beiden denn so?"
" Er: Ingenieur, Sie: Schneidermeisterin", " warum will er das alles wissen?" Fragte sie sich, wobei sie es nicht wagte ihm diese Frage zu stellen oder ihm auf irgend eine Frage NICHT zu antworten. "Was ist mit deiner Familie ?, gibt es da etwas zu erfahren?" fragte sie mit leiser und leicht unterwürfiger Stimme.
" Ich habe auch noch beide Eltern." Antwortete er sofort. " sie heißen David und Rose und sind seit fast 25 Jahren glücklich verheiratet."
Dass er so schnell antwortet verwirrte Lucy ein kleines bisschen, sie hatte erwartet keine Antwort zu bekommen oder wenn, dann nur eine gequält kleine. Sie kannte das genug von ihrem Bruder, zehn Jahre alt aber er musste sich ja aufführen wie ein Erwachsener und dazu gehört eben auch, auf keinen Fall ein Gespräch, was über fünf Sekunden ging, mit seiner Schwester geschweige denn seinen Eltern zu führen, das wirkte uncool.
Aber er wirkte entspannt wenn er redete, er erzählt über seine zwei Geschwister welche Tom und Bob hießen und machte Witze darüber, dass seine Eltern Ihnen allen mehrere Zweitnamen verliehen hatten.
Tom Edward Luis Hamar, sein älterer Bruder mit 30 Jahren und Bob Finley Ted Hamar sein kleiner Bruder mit 18 Jahren.
"Wie lautet dein ganzer Name?" Fragte Lucy ohne zu zögern, sie kannte seinen ersten Name "Matthew".
Sie konnte diesen Namen ewig vor sich hin sagen, es fühlte sich wie ein Löffel Mousse au Chocolat an, welcher auf der Zunge zerging, diesen Namen zu sagen. Matthew!
"Matthew Ethan Riley Hamar " antwortete er leicht peinlich berührt.
"Aber das sind doch unfassbar schöne Namen!, findest du nicht?" Antwortet Lucy mit einem breiten Lächeln und einer besänftigenden Stimmlage.
"Du kennst das doch sicher! Jeder verabscheut seinen eigenen Namen immer mehr als alle anderen" sagte er mit einem lachenden Unterton.
"Das stimmte!" dacht Lucy, sie hatte sich schon oft gefragt warum sie von ihren Eltern ausgerechnet Lucy getauft wurde, obwohl alle Freundinnen von ihr immer sagten, dass sie sie für ihren schönen Namen beneideten. Sie hätte viel lieber den Namen "Magen" oder "Susan" gehabt, auf jeden Fall keinen der  mit "L" anfängt. Wenigstens gefiel ihr die Bedeutung ihres Namens, " Die Leuchtende".
"Dein Erster Name "Matthew" bedeutet "Gabe Gottes" " antwortete sie leicht grinsend und wissbegierig.
"Woher weist du das" fragte er leicht verwirrt und mit einem leichten Anflug von Belustigung.
"Tut mir leid, Bedeutungen sind mein ganz persönlicher Fetisch" antwortete Lucy lachend und vergrub ihr Gesicht, peinlich berührt von ihrer Besserwisserei, in ihren Händen.
"Welche Bedeutung trägt dein Name?" fragte er interessiert, um das Gespräch fort zu führen.
" Die Leuchtende " antwortete sie zaghaft.
-"Du bist sehr schlau, oder ?"
"Nein ich bin nur sehr wissbegierig" antwortet Lucy kleinlaut.
"Und zu einem großen Teil folgt Schlauheit aus Wissbegierde" stellte er überlegt und aufbauend fest.
Lucy nickte, fühlte sich aber dennoch nich sonderlich wohl in ihrer Haut. Sie nahm einen letzten Schluck des süß schmeckenden Orangensaftes und erhob sich.
"Ich werde jetzt ein Bad nehmen" sagte sie " ich bin noch ganz dreckig von gestern.
"Ich komme mit" sagte Matthew mit leicht erotischer Stimme und erhob sich ebenfalls. Lucy stockte der Atem, "möchte er eventuell das Lustspielchen von gestern fortführen?" fragte sie sich unwillkürlich, aber sie lächelte nur und lief durch den Raum zurück am Schlafzimmer vorbei zu dem ebenso luxuriös eingerichteten Badezimmer.
Sie hörte wie er das dreckige Geschirr säuberlich in die Spülmaschine einsortierte.
Sie machte die Tür zu, sperrte aber nicht ab, in der Hoffnung, dass er seine Andeutung verwirklichen würde. Lucy ließ das seidene, schwarze Bettlaken welches sie sich um ihre Schulter gewickelt hatte auf den Boden fallen und ging einen kleinen Schritt auf die Dusche zu. Sie schaute sich kurze Zeit in dem goßen, runden Spiegel an, der die edle, dunkelbraune Steinwand stolz und mächtig zierte. Das lange, Gold-gelbe Haar floss ihr über die Schultern und bedeckte noch die Schulterflügel. Ihre Figur war schmal und definiert und ihr Gesicht mit den dunkelgrünen Augen war zierlich und leicht rundlich.
Die Tür ging auf.
"Du bist wunderschön Lucy" sagte Matthew mit stockender und überwältigender Stimme.
Sie bedeckte schnell ihre intimen Körpergebiete und drehte sich weg.
"Du musst dich wirklich für keinen Zentimeter an dir schämen" sprach er mit verlockender und heißer Stimme, " du wirst doch nicht etwa eine von den Frauen sein, die immer ihr Selbstmitleid über sich ergießen?"
"Nein" sagte Lucy schüchtern "mich hat nur noch nie ein Mann für so wunderschön gehalten." Sie ging noch ein paar Schritte hinein in die ganz aus Glas bestehende Dusch. Das Wasser fühlte sich angenehme warm an und umspielte den gesamten Körper wie eine Bettdecke. Matthew schaute einige Zeit lang zu, wie Lucy ihren Körper mit sanften und langsamen Bewegung wusch und beobachtet mit einem Blick der Begierde ihre Intimbereiche. Nach einiger Zeit vergaß Lucy, dass sie rund um beäugt wurde und entspannte sich unter dem fließend, warmen Wasser. Dann plötzlich packte sie eine kräftige Hand und drückte sie gegen die kalte Wand.
Lucy stöhnte auf. Er presste seinen Körper gegen sie und glitt mit seinen Händen sanft über ihren Bauch, runter zu ihrer Scheide und bewegte seine Hände sanft kreisend darüber. Lucy war machtlos. Sie konnte ihren Körper nicht bewegen und wagte nicht ihre Hände zu benutzen. Er schob einen Finger  tief in sie hinein und ihr ganzer Körper bebte vor Erfüllung. Sie hatte den G-Punkt immer für erfunden gehalten und glaubte nicht an seine Wirkung, aber genau in diesem Moment,  zersprengte sie es förmlich. Ihr Beine wurden weich, am liebsten würde sie sich hinsetzten, flach auf den Boden legen aber er erlaubte es ihr nicht. Ihr ganzer Körper fing an zu zittern und verstärkte dadurch den Effekt nur noch mehr. Sie spürte seine pulsierende Erektion schon an ihrem Po. Er schob sie weiter von der Wand weg und drückte ihren Rücken nach unten, so dass sie ihm ihren Unterleib von hinten perfekt präsentierte. Er hatte seine kopierte Kleidung noch an. Sie war vollkommen nass und klebte an ihm, sie zeichnete seine Bauchmuskeln langsam zu beben anfingen. Er packte seinen Ausschnitt des Shirts und zerriss es schwungvoll mit einem Mal. Er stand mächtig hinter ihr und hatte sie voll und ganz im Griff. Dann zog er seine Jogginghose aus und sein angeschwollenes Glied sprach hervor.
Keine Sekunde später, hatte Lucy das Gefühl, drang er auch schon in sie ein.
Lucy krallte sich so gut es ging an die Wand und versuchte stand zu halten, wurde aber von einem dürfen Stoß gegen die Wand gepresst.
Matthew drückte sie förmlich die Wand hoch und gab ihr keine Chance sich zu wehren. Nach einem letzten Stoß, zog er seinen Penis aus Lucy's feuchter Glitoris heraus, drehte sie um, kniete sich hin und fing an seine Zunge in ihr zu kreisen.
"Ich muss einfach" dachte Lucy und lag sich auf den Boden der Dusche, während er nicht aufhörte sie in den siebten Himmel zu bringen.
Lucy schrie auf als ihr Körper dem Gefühl nachgab und kam. Sie konnte sich nicht bewegen geschweige denn reden, sie gab ihre gesamte Macht auf und überließ ihren Körper der Begierde von Ihm.
Es dauerte nicht mehr lange, da kam auch er, heftig und mit einem tiefen Stoß in ihr und sank auf sie nieder. Es fühlte sich gut an ein Gewicht auf sich zu spüren und gegen den, vom Wasser, aufgewärmten und nassen Boden gedrückt zu werden, fast so als würde Lucy irgend etwas davon abhalten, abzuheben und in die Luft zu fliegen.
Nach einiger Zeit der Stille, suchten sich beide vom Duschboden auf und dienten an sich nun süchtig zu duschen. Er Durchstich ihre Haare mit Shampoo und und machte sie von oben bis unten ganz sauber, dann machte sie das selbe bei ihm.
Als sie trocken und erfrischt waren zogen sie sich an und wieder spürte Lucy hinter sich, die alles verzehrenden Blicke über Ihre noch nackte Haut wandern, bis sie ganz angezogen war.

Adore me! (Fertiggestellt!) Lies diese Geschichte KOSTENLOS!