Kapitel 15

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Ich bin in einer leichten Patchwork Familie aufgewachsen. Tom und Bob meine beiden Brüder sind in Wirklichkeit nicht meine Geschwister! Sie sind beide adoptiert worden als sie noch sehr klein waren. Meine Mutter war nicht fähig Kinder zu bekommen, ich war nur ein Glücksfall. Als dann Bob noch adoptiert wurde, waren wir also 3 Jungs die eben auch sehr viel Quatsch zusammen machten und unserer Mutter gerne den ein oder andere Streich spielten. Mein großer Bruder Tom, ist erst sehr spät ausgezogen, ich hingegen bin ziemlich früh von daheim weggegangen, um genau zu sein mit 16 Jahren. Da meine Eltern ziemlich reich sind, konnte ich mir eine nette Wohnung suchen und mein Leben ganz gemütlich fortführen. Ich war einer der Schüler, die mit 16 ihren Abschluss geschafft haben.
Nachdem ich ein halbes Jahr einfach nur vor mich hingelebt habe, beschloss ich mir eine Arbeit zu suchen, die ich auch ziemlich schnell fand.
Ich war jung und naiv und wollte ausprobieren, wie man das in dem Alter eben so macht, ich entdeckte meine eigene Sexualität und eben auch die der anderen. Ich war schnell sehr begehrt und verdiente mein eigenes großes Geld. Ich wusste nicht was es aus mir machen wird, was für folgen es hatte, ich dachte einfach nur an das Gute, an die Lust und an die Bezahlung. Natürlich gab es in diesem Beruf auch oft Personen, mit denen man nichts zu tun haben wollte und schnell entwickelte ich ein Gespür für eben diejenigen.
Ich fickte, und wurde gefickt, wurde geschändet, und missbraucht, aber aus irgendeinem Grund, gefiel es mir. Ich schaltete alle meine Gefühle aus, meine Ängste, meinen Ekel, meine Freude, einfach alles. Ich war wie eine Roboter mit fleischlicher Hülle, ein nicht mehr menschliches Wesen, das einfach nicht's mehr fühlen konnte.
Dann lernte ich William kennen, er war ein Freund, ein Freund wie kein anderer, dachte ich zumindest.
Er half mir, dem Wahnsinn zu entkommen, mich selber wieder zu finden, mein Leben wieder zu bekommen.
Aus der Freundschaft entwickelte sich nach einiger Zeit mehr und wir verbrachten mehr und mehr Zeit miteinander, machten alles miteinander, erzählten uns alles, weinten zusammen, lachten zusammen.
Mir wurde aber irgendwann klar, dass ich nicht mit ihm zusammen sein kann, ihn nicht lieben, in nur als Freund in meinem Leben ansehen konnte.
Das brach ihm das Herz.
Als ich anfing, Frauen kennen zu lernen, mit ihnen Zeit verbrachte, redete er mir ein, dass ich nicht lieben könne, dass ich nicht fähig wäre eine Beziehung zu führen, mit jemand anderem zu leben, dass ich ekelhaft sei, dass ich ein Monster sei.
Ich war immer noch jung, immer noch naiv und glaubte alles was er mir sagte, hatte Angst vor mir selber und versuchte meine Gefühle wieder zu unterdrücken, indem ich mich ihm unterwarf, ihm mein Leben gab und ihn versuchte zu vergöttern, ihn zu lieben und ihm schließlich mein gesamtes Leben unterwarf.
Doch dann kamst du!
Ich versuchte mit allen Mitteln, dich von ihm fern zu halten, doch es klappte nicht, wie man sieht.
Du warst nach 6 Jahren das erste Mädchen, das ich wieder lieben konnte, das mir alles wieder gab, mein Glück, meinen Mut, alle meine Gefühle.
Als du dann hinter meine äußerliche Fassade gekommen bist und mich verlassen hast, dachte ich, dass mein Leben einfach keinen Sinn mehr hatte, dass alles, was mir nur einen Funken bedeutete,  wertlos ohne dich ist, einfach keine Bedeutung mehr hatte, einfach Nichts.
Ich musste dich also finden, dir sagen, was ich für dich empfand, dir alles versuchen zu erklären, dich einfach noch einmal sehen.
Und nun bist du wieder hier! Ich hatte gedacht, dass dies nur ein Traum war, nur ein Wunsch, ein wertloses Gefühl, nichts Reales. Aber es ist real und ich könnte nicht glücklicher sein.

Nachdem Matthew geendet hatte, war es ganz still im Raum. Matthew schaute zu Boden und hatte einen Blick, der einem zeigte, dass er sich selber einfach nur mehr als hasste, sich verabscheute und sich am liebsten umbringen wollte.
Lucy stand auf und ging zu ihm hinüber, setzte sich neben ihm auf die Couch und nahm ihn in die Arme.
Sie war nicht sauer auf ihn, oder enttäuscht, ganz im Gegenteil, sie liebte ihn nur noch mehr für seine Ehrlichkeit.
Lucy beugte sich vor und küsste ihn, es fühlte sich himmlisch an seine Lippen wieder einmal auf den Ihren zu fühlen. Der Kuss wurde länger und inniger und verfloss ihn einem zärtlichen und leicht wilden Geknutsche. Matthew drückte Lucy zärtlich auf die Couch und presste seinen Körper sanft auf ihren Körper. Es küsste langsam über ihre backen und knabberte Licht an ihren Ohrläppchen. Lucy stöhnte auf und Strecke ihm ihre Brust, so lange hatte sie auf diesen Moment gewartet, so lange hatte sie Sehnsüchte an das Gefühl von Liebe gedacht, nach seiner Liebe und seiner Zärtlichkeit.
Matthew stand auf und zog sein T-Shirt aus, er saß auf Lucy und schaute sie mit einem begierigen Blick von oben bis unten an, sie zitterte leicht und fühlte ein Kribbeln in ihrem gesamten Körper, welches auf ihr heraus zu platzen drohte.
Dann packte er ihre Bluse und zerfetzte sie in zwei Teil. Lucy lag da und wand sie unter seinen Berührungen, unter seinen Händen, die langsam anfingen über ihren Bauch und ihre Brüste zu fahren. Das Kribbeln in ihrem Leib würde immer größer und tanzte von ihrem Kopf hinunter in den Unterleib, in ihre Brüste bis in die Zehenspitzen, sein betörender Duft durchflutete den Raum und wehte durch ihre Nase in ihr Gehirn bis in ihre Sinne und ließ sie abermals einen leisen Stöhner von sich geben.
Matthew zog langsam den Reißverschluss der dunkelblauen Jeans herunter, der den Weg zu ihrem schwarzen Slip freigab. Langsam schob er einen Finger unter den Slip, an ihren nackten Haut entlang bis zu ihre scheide, wo er kurz verweilte, ehe er ihn tief in ihre feucht und erregte Klitoris hineinführte.
Lucy schrie auf und vergrub ihren Kopf tief in den silbergrauen Kissen der Couch, es fühlte sich so gut an, es fühlte sich nach Freiheit an, nach dem Himmel.
Behutsam wanderte Matthew's zweiter Finger in sie hinein und spreizte leicht das warme feuchte Loch. Immer tiefer und mit leichten Stößen formte er behutsam den Weg zu Lucy's G-Punkte und als die Finger ihn erreichten, jauchzte Lucy auf, gefolgt von einem langen, befriedigten Stöhnen.
Dann stand Lucy auf und drückte Matthew auf die Couch, eine leichte Verwirrung machte sich auf seinem Gesicht breit, ehe er seine Arme über den Kopf legte und Lucy immer noch mit einem Blick des wilden Verlangens ansah.
Lucy machte gezielt die Knöpfe seiner schwarzen Jeans auf und schob die Hose sanft über seine Hüften hinunter bis zu seinen Knien, dann beugte sie sich hinunter und begann Matthew's Bauchmuskeln zu küssen und mit ihrer Zunge zu liebkosen. Ein leichtes Stöhnen war nun von Matthew's Seite zu hören, der seine Augen geschlossen Gartenkünste sich ganz seinen Gefühlen hingab.
Lucy schmeichelte weiter hinunter zu seinem schon erregten Penis, zog die Boxershort herunter und umfasste sein großes Gemächt mit einer Hand und begann langsam ihre Hand auf und ab zu bewegen. Matthew spannte jeden Muskel seines Körpers an und wand sich unter der liebreizenden Schmeicheleien Lucy's. Dann beugte sich Lucy herunter und fing an sein Glied in den Mund zu nehmen, es fühlte sich merkwürdig an, dennoch aber sehr gut, ganz sachte und langsam umschlossen ihre Lippen seinen pulsierenden Schwanz und erweckten in ihr die Lust auf mehr.
"Luuuccyyy" stöhnte Matthew und bewegte seine Hüfte langsam auf und ab.
Lucy schob seinen Penis weiter und weiter in ihren Mund hinein und saugte langsam beim hinausgehen an ihm, sodass Matthew laut einatmete und seine Hüfte ihr nur noch weiter entgegen steckte.
Mit einem starken Ausatmen, ergoss sie Matthew in Lucy's Mund, alle seine Muskel zogen sich aufs köstlichste zusammen und entspannten sich wieder, immer nach einander in Sekunden schnelle.
Langsam lief der warme Saft in Lucy's Kehle hinunter, es fühlte sich merkwürdig an, ein erfühlt der Erhabenheit, ein Gefühl der Macht, der Triebe und des Glückes.
Lucy hatte nie darüber nachgedacht, einem Mann jemals dieses Geschenk zu machen, ihm die Kontrolle zugeben. Sie hatte immer gedacht, sie würde sich dreckig danach fühlen, wehrlos, wie eine Nutte, aber genau das Gegenteil war der Fall, sie fühlte sich stark und machtvoll.
"Lucy! Woher kannst du das so gut?" Keuchte Matthew  außer Atem, sein gesamter Körper hob und senkte sich gleichmäßig aber sehr stark, sein Kopf lag schwer auf der Couch und seine Arme verschränkte über dem Kopf.
"Ich weis es nicht, ich habe es einfach gemacht!" Antwortete Lucy nett und schmunzelte Matthew mit einem netten Blick entgegen.
Matthew hob seinen Kopf und blickte Lucy tief in ihre Augen. Sein silberner Blick durchdrang Lucy und brachte ihren Körper wie erhitze Butter zum schmerzen, ihre Glieder wurden schwer und in ihrem gesamten Körper breitete sich das Gefühl von liebe aus, von Geborgenheit.
Matthew stand auf, hob Lucy mit einem Schwung hoch und trug sie hinüber in das große, tiefschwarze Schlafzimmer, legte sie in das große, tiefschwarze Bett und begann weiter mit federleichten Küssen über ihren Hals, über den Bauch hinunter zu ihrem Unterleib zu wandern. Jeder Zentimeter ihres Körpers schrie und jauchzte unter den sanften Berührungen Matthew's auf und zog sich auf's Köstlichste zusammen. Ihre Gedanken war frei und flogen wie Schneeflocken durch die Luft, ihr Körper wurde heißer und brodelte innerlich vor Begierde und Lust, ihre Hände umklammerten wieder einmal das Bettlaken und zogen Lucy's Körper weiterhin zu Matthew's Kopf. Seine Zunge wanderte langsam und gezielt von einem Punkt zum anderen und lösten einen starken Schub durch ihren gesamten Körper aus, der sich durch jede Haarspitze in jede Zehenspitze und jeden Punkt in ihrem Körpers flutete und sie machtlos werden ließ.
Dann stand er auf, küsste Lucy's Bauchnabel und platzierte seine Erektion vor Lucy's feuchter und warmer Scheide. Mit einem berauschenden Stoß führte er seinen Penis in ihre Vagina ein und füllt Lucy's komplett aus. Lucy stöhnte auf und ließ ihren Kopf tief in das Bett sinken, ihre Arme umklammerten den ebenfalls erhitzen Körper von Matthew und drückten ihn auf den Ihren. Eine Weile lang lagen sie nur so da, bis er langsam anfing sich langsam zu bewegen und kreisend, langsam einen Stoß nach dem anderen gezielt in Lucy hineinführte.
Alle Sinne waren nur auf das eine fixiert! Auf das eine Gefühl, was sich in Lucy's Körper breit machte wie Sauerstoff in jedem Winkel der Erde. Das überwältigende Gefühl zersplitterte Lucy und bohrte sich tiefer und immer tiefer in jede Zelle ihres Körpers hinein.
Mit einem lauten Stöhnen und einem festen, tiefen letzten Stoß, sank Matthew auf Lucy nieder und legte sein gesamtes Gewicht auf sie. Es tat gut ihn voll und ganz zu spüren, ihn zu genießen und ihn zu riechen.
Lange Zeit lagen beide so da, ohne sich zu bewegen, ohne zu reden, ohne auch nur einen Ton von sich zu geben außer ein tiefes Atmen.
"Ich liebe dich Lucy! Ich liebe dich über Alles!" Durchbrach Matthew endlich die Stille mit einem Flüstern.
"Ich liebe dich auch Matthew! Ich liebe dich auch" flüsterte Lucy ebenfalls und küsste Matthew sanft auf die Wange.
Ihr ganzes Leben war im Stande sich wieder einmal zu verändern, sich zum Guten zu wenden und ihr wieder zu gefallen. Das war es, was sie sich so lange gewünscht hatte! Wieder ein normales Leben! Ein Leben mit Glück, Zufriedenheit und Liebe! Und genau das hatte sie jetzt!

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