Kapitel 20

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"WIEDERBELEBUNG DURCHFÜHREN!" Schrie der Arzt. Er griff sich die Stromplatten, lud sie auf und drückte sie Lucy auf die Brust. Mit einem Knall sprang Lucy einmal in die Luft. Keine Reaktion.
"Noch einmal! Und! Strom!" Rief der Arzt und wiederholten den Vorgang. Noch immer keine Reaktion.
"Noch einmal! Und! Strom!"
Lucy prang erneut in die Höhe und ein deutliches Piepsen war zu vernehmen. Das Herz schlug schneller und aufgeregter.
Die Ärzte setzten sich zurück und atmeten tief und geschockt durch.
Matthew lag immer noch da. Er nahm ich immer nichts wahr und starrten unablässig zur Decke.
"Kümmern Sie sich bitte um Mr. Hamar! Er Bracht jetzt viel Hilfe durch diese schwere Zeit zu kommen!" Sagte der Arzt zu einer der Fachkräften und zeigt auf Matthew, der am Boden kauerte.
Die Ärzte brachten Lucy in einen neuen Raum und versetzten sie in künstliches Koma um nicht noch einmal eine böse Überraschung erwarten zu müssen.
"Mr. Hamar? Mr. Hamar!" Die Pflegekraft rüttelte sanft an Matthew's Schulter. Matthew erwachte aus seinem Albtraum und schaute die Pflegerin mit einem Ausdruck der Angst an.
"I i ist sie tot?" Matthew's Stimme war klagend und unterstützen die Angst die in ihm herrschte umso mehr.
"Nein! Sie lebt! Sie wurde reanimiert und befindet sich jetzt in einem künstlichen Koma" sagte die Pflegerin besänftigend zu Matthew, dem ein tiefes und zitterndes Aufatmen entfuhr.
"Darf ich zu ihr?"
"Ich werde es in Erfahrung bringen und ihnen sofort mitteilen!" Bestätigte die Pflegerin und ging davon.
Matthew setzte sich auf einen Stuhl im Gang. Dicke Tränen liefen ihm aus den Augen und schlugen sie Diamanten auf den Boden auf. Er wusste nicht ob er aus Freude oder aus Angst weinte. Er musste einfach alles rauslassen, jedes Gefühl, jeden Schmerz, jede Angst, jedes Glück, einfach alles war im Stande aus seinem Körper heraus zu explodieren und sich öffentlich zu zeigen.
"Mr. Hamar? Sie dürfen nun zu ihrer Freundin!" Begann plötzlich die Pflegerin zu reden. Matthew hatte sie nicht kommen sehen. Er hatte überhaupt keinen wahrgenommen und erschrak ein wenig, als die Kälte Hand der Pflegerin ihn an der Schulter sanft berührte.
Dann ging er hinter ihr her. Sie liefen durch die langen Gänge des Krankenhauses. Alles war weis und steril und strahlte einen Ausdruck des Todes und des Lebens zugleich aus.
Nach einer weile Bögen sie ab und nahmen den Aufzug nach unten in die Notaufnahme, wo sie wieder durch einige Gänge durchgehen mussten, bis sie vor dem Zimmer standen mit der Nummer 13.
"Sprechen Sie ganz sanft zu ihr und vermitteln Sie Ihr das Gefühl, dass sie geborgen und in Sicherheit ist. Schreien sie nicht und verhalten sie sich ga z ruhig.
Matthew ging in den Raum hinein. Er hörte nur das künstliche Atemgerät, wie es sanft aufatmete und die Luft in Lucy's Lungen presste.
Lucy lag regungslos da. Ihre Haut war fahl und blass und ihr Blick totenbleich. Sie wirkte, als wäre kein Funken leben in ihr, also würde ihre Seele schon lange auf dem Weg in den Himmel unterwegs sein und ihr Körper langsam zerfallen.
Matthew ging an den Bettrand und setzte sich auf einen Stuhl daneben. Er nahm Lucy's Hand und streichelte mit zitternder Hand darüber.
Das war sein Albtraum, sein Untergang. Lucy war sein Ein und Alles, sie musste bei ihm bleiben, sie musste ihn weiter lieben, das war alles was er sich wünschte, alles was er brauchte.

Servus
Ich wollte mich mal bedanken für's Lesen. Mit so vielen Lesern hätte ich niemals gerechnet.
Ich hoffe das Buch gefällt euch bis jetzt. Ich versuche so regelmäßig zu veröffentlichen wie ich kann, doch manchmal müssen die Einfälle erste wieder kommen :D
Solltet Ihr Einfälle haben, oder irgendeine Sache, die ihr in dem Buch haben wollt, dann könnt ihr die gerne schreiben, ich freu mich über jeden Kommentar den ich zur Verbesserung oder für Einfälle bekomme. Also auf jeden Fall, DANKE!!
P.s. Lest bitte genau so viel weiter, das ist großartig👍👍:D

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