F O R T Y - S E V EN

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Alexis' PoV

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Alexis' PoV

Erstens hatte ich keine Ahnung, wer diese Typen waren und zweites war mir das scheißegal, denn sie halfen mir und April von den Stühlen loszukommen.

Überall lagen tote Menschen, die sie, ohne mit der Wimper zu zucken umgelegt hatten. Beide waren relativ groß und wären sie nicht meine Retter würde ich es eigentlich bevorzugen ihnen aus dem Weg zu gehen. "Geht es euch gut? Könnt ihr gehen?"

Seine große Hand umgriff sachte mein Handgelenk und langsam zog er mich auf die Beine. Ich war alles andere als stabil. Ich war eigentlich nie jemand, der zugab, dass es einem schlecht ging, aber mich hatte es wirklich schlimmer als April erwischt. Mein Kopf war schwer und mein Rücken taub. Meine Beine waren wie Wackelpudding und dazu sah ich alles doppelt.

Nach einigen Sekunden wurde mein Blickfeld aber klarer und ich sah ins besorgte Gesicht meines Gegenübers. "Komm, bringen wir euch hier weg."

Mit einem Ruck hob er mich auf seine Arme und deutete seinem Kollegen mitzukommen. Ich sah zu April, die es sichtlich genoss, getragen zu werden. Sie legte ihre Arme um den Nacken des Mannes und schmiegte sich an seine Brust.

Ihr war es egal, dass diese Männer wahrscheinlich zehn Jahre älter als wir waren. Auch wenn es mich nicht gestört hätte, hatte ich trotzdem zu wenig Energie, um meine Arme überhaupt anzuheben. Sie hingen also einfach herunter und mein Kopf lag in meinem Nacken.

Meine Augen flackerten immer wieder zu und ich konzentrierte mich auf die Schritte des Typen. Er ging mit großen Schritten voran und im Takt wippte mein Kopf mit. Es tat mir nicht wirklich gut, denn der Schwindel, den ich seit dem Schlag von Ramirez spürte, hatte sich nur wenig verzogen und jetzt, als ich hier hin und her wippte, half es nicht wirklich und der Schwindel umschloss mich wieder.

Ich hörte einen Schuss und hob meinen brummenden Kopf mit einem Ruck auf. Waren die anderen auch hier? Was, wenn ihnen etwas zustoßt?

"Wo sind die anderen?" Meine Stimme war brüchig und man merkte mir definitiv an, dass ich nicht die schönsten Tage hinter mir hatte. "Die kümmern sich um Ramirez. Mach dir keine Sorgen."

Sein Blick suchte meinen und ermüdet schloss ich meine Augen, denn es war einfach zu hell. Ich war die letzten Tage, Stunden nichts anderes als bloße Dunkelheit gewohnt. "Zum Wagen, oder?"

"Ja, er meinte, dass wir direkt hier verschwinden sollten."

Ich behielt meine Augen zu und nutzte mein Gehör, welches im Moment auch nicht auf dem besten Stande war. "Bekommt Lora das hin oder sollten wir gleich ins Krankenhaus?"

"Die Platzwunde bekommen wir hin und ich glaube, der Rücken ist auch machbar, jedoch hoffe ich, dass sie keine Gehirnerschütterung hat."

Ich lauschte den beiden und war mir bis jetzt nicht einmal bewusst, dass sie über mich sprachen.

Hostage - He Saved Me #IceSplinters19 #WinterAward18 #SkyAward19Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt