E I G H T E E N

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Erschrocken sprang ich auf, als mit enormer Wucht an die Tür geschlagen wurde

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Erschrocken sprang ich auf, als mit enormer Wucht an die Tür geschlagen wurde. Jason, der gegenüber von mir schlief, richtete sich auch auf und wenige Sekunden später kam auch schon ein völlig schlaftrunkener Casey angetorkelt.

"Verlassen Sie bitte sofort das Gebäude. Wenige Zimmer weiter wurde ein Brand gemeldet. Bitte nehmen Sie nur das Nötigste mit sich und folgen Sie den Wegweisern, die wir für Sie bereitgelegt haben."

Ein Brand.

Komischerweise hatte Damian wirklich etwas dagegen, dass ich bei Casey bleiben würde und es war ein reiner Kampf, ihn Gestern am Telefon abzuwimmeln. Als ich es aber doch geschafft hatte, nahm ich die Tasche von Casey entgegen und bedankte mich mit einer Umarmung.

Während Jason mir noch erklärte, warum er überhaupt dazu fähig war, jemanden so aufspüren zu können, fielen meine Augen zu und das Einzige, was ich noch mitbekommen hatte, war, dass er sich alles selbst beigebracht hatte und es mit dem Darknet tat. Also schloss ich daraus das Fazit, dass es illegal war.

Da ich nur eine kleine Tasche hatte, die ich jetzt einfach mal spontan von Casey ausleihen würde, packte ich alles dahinein und folgte den Jungs aus dem Zimmer. Ich schielte den Gang hinunter und tatsächlich...

Rauch qualmte aus meinem Zimmer. Hitze breitete sich aus und Feuerwehrleute drängten uns zum Notausgang. Wir waren nicht die Einzigen, die nach draußen gebracht werden mussten. Mit uns war eine junge Dame und ein Senior, welcher nur seine Katze in den Armen hielt.

Die langhaarige Mieze drehte ihren Kopf hektisch in unzählige Richtungen, da es wirklich sehr laut war. Ihre Krallen vertieften sich im Ärmel des Herrn und ab und zu formte ihr Mündchen ein Miau.

Sirenen übertönten meinen Herzschlag und wurden umso lauter, als wir endlich die frische Luft erreichten. Ich sah hoch zu meinem ehemaligen Zimmer und förmliche Flammen ragten aus dem Fenster.

Das erste Mal war ich froh nicht auf Damian gehört zu haben. Oder wusste Ramirez, dass ich nicht im Zimmer war und warnte uns erneut?

Er wollte mich nicht töten. Würde er es wollen, wäre ich schon lange unter der Erde. Also was auch immer sein Plan beinhaltete, verlangte mich lebendig.

Mit lautem Gebrülle versuchten die Feuerwehrleute sich zu verständigen, während mehrere mit Seilen an der Wand des Hotels hingen.

Sie rückten mit großen Schläuchen nach und begaben sich in das Feuer.

Das war es dann wohl mit meinem einzigen Aufenthaltsort.

~

Mit einem kleinen Hüpfer sprang ich von Krankenwagen herunter und versicherte dem Sanitär, dass es mir gut ging. Ich hatte zwar ein wenig Rauch eingeatmet, aber alles war noch gut. Jason und Casey kamen wieder zu mir und ein kleines Grinsen bildete sich auf meinem Gesicht, als ich Casey ansah. Es schien so, als würde er gar nicht realisieren, was hier vor sich ging.

Hostage - He Saved Me #IceSplinters19 #WinterAward18 #SkyAward19Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt