Ich - Die Krigerin

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Die nächste Zeilen sind für das Wettbewerb Wortezauber" von @Emmabrinki......Mit dem Titel "Die Kriegerin" musste eine Geschichte geschrieben werden.
Welche Art von Geschichte sollte es sein? Unsere Wahl.

Ich wollte nicht den genauen Titel nehmen. Meine Meinung ist, dass wir alle Krieger sind. Wir alle kämpfen mit dem Leben. Mit weniger glücklichen Momenten, mit Enttäuschungen, mit Schmerz usw...also Meine Idee.

Mein Leben läuft durch meine Finger.
Ich verliere es.
Langsam krieche ich und beobachte wie sie verschwindet.

In der Dunkelheit,
durch den Nebel strecke ich meine Hände zur Hoffnung.
Ich sehe es weit, zu weit von mir entfernt
un ich versuche es zu kämpfen.
Es ist hart, es tut weh
und ich höre wieder auf,
Ich gebe es wieder auf.

Eine weitere Enttäuschung.

Ein Leben als Schlachtfeld!

Mein Leben!

Ich laufe jeden Tag auf einer Straße aus Schmerzen.
Ich renne,
Ich kämpfe mit ihr, mit dem Leben.
Es ist ein Krieg mit mir selbst.
Ich versuche Enttäuschungen loszuwerden,
Ich kämpfe mit meine Tränen.
Die Worte um mich herum tun weh,
Das Lächeln der anderen schmerzt.

Ich suche ein Licht.
Dieses Licht,
das Hoffnung und Wärme gibt.

Öffne meine verängstigten Augen.

Schreie, Schmerz.

Opfer, Sünder und Mächtige, die bestrafen.

Ich….ein Opfer,
Ich….ein Sünder,
Ich….derjenige der bestraft.

Ein Krieg mit mir!
Ein Kampf in mir!

Der Abgrund ist meine Heimat.
Die Finsternis umgibt mich täglich
und das Leben verläßt mich.

Langsam, quälend!

Ich fühle mich klein, allein, machtlos.
Der Wind macht mir Angst,
Die Bäume sind zu groß für mich,
Die Menschen um mich herum zu viele, zu stark, zu kalt!
Ich schließe meine Augen und begegne meinem Schicksal.

Ist es einfacher los zu lassen?
Nicht mehr zu träumen?
Nicht mehr zu hoffen?
Nicht mehr zu kämpfen?

Ich sehe den Abgrund.
Tiefe, schwarze Schatten umhüllen mich.
Alles um mich herum ist dunkel
und ich habe Angst.

Tränen fließen auf meinen Wangen.
Ich höre schreiende Stimmen,
grausame Stimme und ich wache auf.

Ich suche in mich nach einem Kern der Macht, ein Lichtschein und ich kämpfe.

Gegen das Schicksal,
Gegen die Welt,
Gegen Enttäuschungen,
Gegen mich.

Ich renne gegen die Dunkelheit,
Ich renne auf den menschenleeren und traurigen Straßen meiner Seele.
Strecke meine Hände aus,
übergehe den Schmerz und schwimme durch die Tränen.

Ich renne,
Mein Herz schlägt schnell.
Schweißtropfen gleiten langsam über die Stirn.
Ich schaue auf den Schmerz,
ich suche tief in mir nach Stärke
und langsam zerstöre ich es.

Verzweifelt,
ich schlage um mich herum.
Mit Herzklopfen renne ich weiter
Ignoriere die lächelnden Gesichter um mich herum,
Die schweren Worte, die tief schneiden,
Der schmerzhafte Finger, der immer in meine Richtung gezeigt hat.

All diese Waffen zerstöre ich mit meinen kleinen Händen
und sehe das Licht.
Ich fühle den leichten Wind, der mich umgibt und nie zuvor war der Wind so zart!

Mit Blutstropfen an meinen Händen,
beobachte ich endlich die Sonne.
Schweißtropfen gleiten über meine Stirn und ich bin müde.

Ich atme schwer,
Ich fühle mich schwach, fast ohne Kraft
Die Sonne ist aber viel zu schön!
So hell!
So warm!

Ich kämpfe weiter ,
Vergesse die Tränen,
Vergesse die Enttäuschungen,
Lösche die Dunkelheit von mir
Und umarme die Freiheit.

Ich fühle mich leicht und frei.
Der Himmel strahlt,
Die Sonne lächelt,
Die Bäume wiegen sich leicht, als ob sie tanzen würden,
Das Lied der Zweige erfreut mich und alles ist schöner!

Der Krieg ist vorbei.
Ich fühle mich frei.
Ich lebe!

SaranyF 💕

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