Freunde oder nicht - Teil 2

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Liebe Valuma2016 das ist für dich. Also....... frohes neues Jahr und als....❤- lich willkommen zwischen uns 😊

Mit grossen Augen schaue ich Noah an. Seinen Finger berühren mich so zart, als hätte er Angst, mich zu zerbrechen sobald er mich anfasst.
Doch er ahnt nicht, wie sehr ich das gerade geniesse. Es fühlt sich so gut an, dass mir sogar Tränen in die Augen kommen!

Er schaut mir tief in die Augen mit einer Wärme, die ich nur zu gut spüre.
Ich liebe seine Hand auf meiner Haut so sehr, das ich die Augen schließe, um sie noch intensiver zu fühlen.

"Schau mich an, Lorena. Lass mich deine schönen Augen sehen."
"Noah...", flüstere ich und zittere leicht, als seine Finger meinen Kiefer streicheln und dann zart über meine Lippen fährt.

"Ich träume schon so lange davon, sie zu küssen, oder dich einfach anders als nur wie ein Freund zu berühren. Du hast keine Ahnung, wie oft ich mir vorgestellt habe, dich so in meinen Armen zu halten! So zu streicheln! "

"Noah...",flüstere ich nochmal,"Warum...warum hast du nichts gesagt?"
"Und dich komplett zu verlieren? Nein. Das konnte ich nicht riskieren. Ich habe genommen, was du mir gegeben hast, auch wenn mein Herz jedes mal geblutet hat, weil ich nur Bruchstücke von dir hatte. Es hat so weh getan, dich zu sehen und nicht haben zu können!"

"Und jetzt verletzte ich dich weiter. Ich bin so dumm! Wie konnte ich dich so etwas fragen?! Oh Gott!"
"Komm her, Lorena.", sagt er und drückt mich an seine Brust. Es fühlt sich so gut an! Es fühlt sich an, wie es sein sollte, wie Zuhause.

"Du weißt nicht, wie gerne ich das machen würde. Ich träume davon jeden Tag. Ich will es, sehr. Doch es ist nicht korrekt. Du bist verletzt und enttäuscht und das kann ich nicht ausnutzen."

Die Tränen gleiten weiter auf meine Wangen. Ich war so blind! Ich habe einfach nichts mehr wahr genommen und eine sehr schlechte Freundin gewesen. Noah war immer bei mir, als ich ihn gebraucht habe. Und ich? Ich war nur in meine Probleme vertieft und nichts bemerkt.

"Es tut mir so leid, Noah! Ich habe dich so sehr verletzt und bin eine schlechte Freundin gewesen. Du bist so ein toller Mensch!"
"Ist alles gut, Lorena. Du liebst Tom und es ist normal, das du nichts bemerkt hast. Ich habe auch versucht, dir nichts zu zeigen, doch dann konnte ich nicht mehr schweigen und zusehen, wie traurig du warst."

"Geliebt, Noah. Ich habe Tom geliebt. Ich glaube, es ist schon lange gar nichts mehr von uns übrig. Ich war an die Situation gewöhnt. Es sind immerhin drei Jahre. Doch so, wie am Anfang fühle ich schon lange nicht mehr."

Langsam öffne ich die Augen und blicke kurz zurück. Es wird mir erst jetzt klar, das Tom und ich schon lange nicht mehr als Paar existiert haben. Er reizte mich nicht mehr. Eine einfache Berührung brachte bei mir nichts mehr. Ein Kuss, machte meine Knie nicht mehr weich.

Doch jetzt, bei Noah, fühlt sich mein Körper so an, als würde er aus einem tiefen Schlaf aufgeweckt.
Seine zarten Finger auf meiner Haut fühlen sich sehr angenehm an. Seine Worte sind wie ein süßer Klang in meinen Ohren.

Er beruhigt mich.

Ich liege eng an ihm gekuschelt. Noah umarmt mich und drückt mich eng an seine Brust. Mit einer Hand streichelt er mir über die Haare und jede einzelne Berührung ist mit Emotionen geladen. Erst jetzt kann ich viel in seinen Augen sehen und lesen.

Ein Blick von ihm ist voller Wärme und es sieht so aus, als wäre ich das wertvollste in seinen Augen.

Meine Augen fühlen sich schwer und an Noah Brust kann ich jetzt ruhig einschlafen. Schon lange habe ich mich nicht mehr so ruhig gefühlt.

Flüstern der Nachts Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt