Kapitel 12

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I want to hide the truth

I want to shelter you

But with the beast inside

There's nowhere we can hide

- Demons by Imagine Dragons

Mia Lovenburg

Nein, natürlich nicht. Ich war nicht das Typ Mädchen, dass andere Mädchen angreifen wollte. Egal wie nervtötend und gehässig sie waren. Aber willst du etwas wissen? I wollte es sehr wohl tun. I wollte, dass sie aufhört ihn anzufassen, seinen Nacken zu küssen, seine Wange zu streicheln, seine Harry zu verwuscheln. Denn es war nicht nur nervig für mich sondern auch für Liam. Es brachte mein Blut zum kochen and mich dazu mir meine Haare ausreißen zu wollen. Nur zu deiner Information. Charlie's kleine Hand zog am Saum meines Shirts während meine Augen runter zu dem kleinen Kind wanderten. I seufzte laut, mein Fokus nun auf dem kleinen 3-Jährigem.

"Mommy, mir ist langweilig.", grummelte er während er sich auf meinen Schoß setzte. Er schwung seine kleinen Arme um meinen Nacken und vergrub seine Finger in meinem Haar. Ich schnaubte und rieb seinen Rücken während ich in meiner Tasche nachsah. I wusste sowas würde passieren. Mütter sind immer für sowas vorbereitet. Ich brachte kleine Spielzeugautos und Actionfiguren zum Vorschein. Charlie's haselnussbraune Augen leuchteten auf als sie das Spielzeug einnahmen. Ich lächelte während er von meinem Schoß kletterte und das Spielzeug in seine Hände nahm. Seine watschelnden Füße trugen ihn einen Raum in Liam's Wohnung. Ich schnaubte und fuhr mir mit den Fingern durch die Haare.

I sah mich um, machte mir bewusst was genau um mich herum geschah, denn es geschah zu schnell. Niall saß auf seinem Stuhl während er mit Kat redete. Ihr Lächeln wurde breiter und ihre Wangen noch mehr rot. Zayn war mit seiner neuen Freundin, Gage, zu sehen. Sie war unglaublich hübsch, was meinen Neid nur noch größer werden ließ.

Ich lächelte den Pärchen zu und drehte mich dann zu Louis and Eleanor. Manchmal küsste er ihre Lippe, hielt ihre Hand and mit ihr herumwitzeln. Daraufhin würde sie erröten, ihn spielerisch hauen und dann sagen, dass sie ihn liebt. Das war etwas das ich wollte. Egal wer es sein würde, ich vermisste es geliebt zu werden. Denn es war eins der besten Gefühle der Welt. Meine Augen nahmen die drei Leute ein die alle mal alte, verheiratete Paare sein werden in den nächsten 60 Jahren. Ich lachte leise während ich mit meinen Fingern spielte.

Dann sah ich zur Seite. Da waren Layla und Liam. Oder besser gesag mehr Layla. Sie fuhr mit ihren Fingern durch sein Haare. Berührte ihn spielerisch in Gegenden die NICHT berührt werden sollten. Küsste ihn einfach so, ohne ersichtlichen Grund. Das war was mich störte. Wie sie ihre Zuneigung ihm gegenüber nicht für woanders aufheben konnte. Oder vielleicht, nur vielleicht, dass sie Liam nun für sich ganz allein hatte. Ja, okay, ich gebe es zu. Ich war eifersüchtig und mein Neid wurde langsam abscheulich. Das schreckliche abscheulich. Ich wollte neben ihr explodieren. Ich kannte Liam so gut wie meine eigene Westentasche. Und ich wusste, dass was sie gerade tat ließ ihn eigentlich von allen wegkriechen wollen.

"In Gedanken verloren?", fragte mich eine fragende Stimme. Ich sah hoch, um leuchtend grüne Augen und ein Lächeln mit Grübchen zu sehen. Ich lächelte ihn warm an und zuckte mit den Schultern während ich mit dem Saum meines Shirts spielte. Harry setzte sich neben mich und lächelte mich ebenfalls an.

"Ich hab nichts besseres zu tun. Und du solltest ein Auge auf das Essen auf dem Grill haben.", sagte ich mit einem gereizten Seufzer. Er lachte und verdrehte seine Augen.

"Es ist kochen. Es braucht seine Zeit und du siehst nicht sehr glücklich aus.", sprach Harry und stupste mich seitlich am Arm an. Meine braunen Augen sahen ihn und seine hochgezogene Augenbraue an. Ich schnaubte und hielt meinen Kopf in der Hand. Meine Haare strichen über meine Fingerspitzen. Ich wollte nur all meine Emotionen rauslassen, denn alles verärgerte mich. Ugh, ich hasse die Menschheit. "Also ich rate jetzt mal und sage, dass dich etwas stört.", sagte Harry und rückte ein bisschen näher. Ich nickte in meine Hände.

"Alles stört mich. Sieh dich um, Harry. Alle sind glücklich mit den Menschen die sie lieben. Alle Paare hier haben ihre Kuschelmomente. Ich will das. Ich will das unbedingt haben. Ich beneide sie alle sogar. Ich habe mich schon ewig nicht mehr geliebt gefühlt. Ich bin nicht gut genug für Männer, dass sie mich überhaupt nur nochmal ein zweites Mal ansehen. Willst du wissen, wenn ich dafür verantwortlich mache? Liam, denn es ist seine Schuld. Er gab mir für alles die Schuld und entschied, dass es so okay sei. Aber es ist nicht okay. Es wird niemals okay sein. Alles ist immer meine Schuld. Jedes Problem muss meins werden und ich habe es satt. Ich habe es satt, immer wieder und wieder dieselben Dinge zu tun. Zu versuchen andere glücklich zu machen während ich nicht einmal die Zeit finde zu lächeln.", krächzte ich. Harry rieb meinen Rücken. Sein Lächeln veränderte sich zu einem schwachen Stirnrunzeln.

"Jeder braucht mal eine Pause and was du durch gemacht hast ist unglaublich. Ich glaube keine 19-jährige Mummy hätte das geschafft.", sagte er und küsste meine Stirn. Er kuschelte sich in meine Arme, aber hörte nicht auf meinen Rücken zu streicheln. Die Spitzen seiner Locken fingen an meine Wangen zu kitzeln. "Und warte! Wieso ist es Liam's Schuld?", fragte er mit erhobener Augenbraue. Ich verlagerte mein Gewicht im Sitz und legte meine Hände auf meine Oberschenkel.

"Weil. Er kriegt die Schuld.", murmelte ich schnell und strich eine Haarsträhne aus meinem Gesicht. Harry lachte laut los.

"Kriegt die Schuld für was? Dass er dich verückt gemacht hat?", fragte er lachend. Spielerisch schlug ich gegen seinen Arm und verdrehte meine Augen.

"Nein, er stresst mich ganz einfach. Darum gebe ich mein Bestes ihn zu ignorieren.", sprach ich achselzuckend und gähnte dann. Harry verdrehte seine Augen und lehnte sich zurück.

"Oh komm schon. Gib es einfach zu. Du liebst ihn und du hast zu viel Angst es zuzugeben.", machte er mich in einer hohen Stimme nach. Ich schoss einen Blick auf ihn ab zusammen mit einem Seufzer. Wieso sollte ich jemanden lieben der nur Narben auf meinem Herz hinterlassen hat? Er ruinierte mich, zeriss mich in zwei Hälften. Nur daran zu denken ihn zu lieben war mir viel zu viel.

"Das glaubst du, Styles, das glaubst du.", lachte ich, doch ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. Harry lehnte sich nach vorne, um mein täuschendes Gesicht besser sehen zu können. Mein Gesicht, dass ohne jeglichen Grund entschied rot zu werden.

"Ha ha! Sieh, du liebst ihn doch. Oh Gooott, Mia, das ist super. Du musst es Liam sagen. Du musst!", schrie er und stand auf. Ich sagte ihm, er soll leise sein und schubste ihn zurück auf seinen Stuhl, doch ein Stirnrunzeln erschien auf seinem Gesicht.

"Ich liebe ihn nicht und ich werde es nie tun. Warum kann mir nie einer zu hören?", seufzte ich und lehnte mich zurück in meinem Stuhl während ich meine Arme um meine Brust schlung und meine Augen wegen des ganzen Stresses schloss.

"Du verschließt deine Augen vor der Wahrheit."

"Tu ich nicht."

Little Batman - Liam Payne (Deutsche Übersetzung)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!