Kapitel 9

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'No I can't take one more step towards you

'Cause all that's waiting is regret

Don't know I'm not your ghost anymore

You lost the love I loved the most.'

-Jar of Hearts von Christina Perri

~Mia Lovenburg~

Ich war nicht in der Lage sein Gesucht zu sehen. Wessen Gesicht? Liam Paynes Gesicht. Ich fuhr zu seinem Haus. Charlie ging mir durch den Kopf, ich wartete nur darauf meinen Sohn wieder in den Armen zu halten. Ich parkte mein Auto direkt hinter Liams. Ich eilte über den Zement und klopfte an die Türe. Ich hörte viele Schritte und dann öffnete sich langeam die Türe. Ich schaute auf zu Liam und dann herunter zu Charlie, welcher ein Lächeln auf den Lippen hatte. Ich Lächelte ebenfalls. Ich sah wieder auf, mein Herz klopfte mir bis zum Hals. Mein Kiefer presste sich zusammen, als Liam lächelte. Ich nahm Charlie in die Arme und nahm meine kleine Tasche. Eigentlich wollte ich wieder herausspazieren, aber eine Hand hielt mich an der Schulter zurück. Ich atmete tief ein und Charlie kichert.

"Willst du mich schon verlassen? Wollten wir nicht noch reden...oder so?" Ertönte Liams Stimme. Ich ließ Charlie herunter, hielt aber noch seine Hand. Ich drehte mich um und atmete noch einmal durch. Ich wendete mich Liam zu, der wieder zu lächeln begann.

"Ich denke es ist besser wenn wir nichts miteinander machen." Sagte ich fast flüstern und schaute herunter, da ich nicht seinen Blick treffen wollte. Ich hörte Füße tapsen und eine Stimme laut ertönen.

"Liam, komm. Wollten wir nicht Brownies backen?" Ich kannte diese Stimme wie die Musik die ich hörte. Ich sah auf und traf den Blick von dem einzig wahren Andy Samuels.

"Andy?!" Ich schrie fast und umarmte ihn während ich Charlie hinter mir her zog. Andys lautes Lachen erfüllte den Raum, während Liam wie angewurzelt dastand. Wir ließen einander los, und sahen auf Charlie herab.

"Also du bist seine Mutter! Liam wollte mir es nicht sagem." Andy lachte und verstrubbelte Charlies Haar. Ich lächelte und schaute zu Liam, der die Augen verdrehte. Andy sagte noch aufwiedersehen und gab Charlie ein High Five bevor er wieder ins Haus ging.

"Sieht so aus, als wäre es nun Zeit für mich zu gehen." Murmelte ich und nahm Charlies Tasche zu mir.

"Noch nicht. Ich weiß du hasst mich, du hasst jedes einzelne Detail von mir. Ich weiß dass ich dein Herz vollkommen zerstört habe. Ich weiß dass ich dich mit meinem Kind zurückgelassen habe. Ich weiß, dass du nicht mit mir reden willst. Ich weiß dass du mich am liebsten schlagen würdest. Ich weiß, dass du Charlie am liebsten gar nicht hierher bringen würdest. Du hasst mich abgrundtief, gib es doch einfach zu verdammt!!" Fauchte er und machte die Türe hinter mir zu. Tränen brannten mir in den Augen, ich wollte ihm einfach nur ins Gesicht schlagen. Ich drängte Charlie zum Auto.

"Du weißt überhauptnichts." Murmelte ich. Doch anscheinend war Liam noch nicht fertig, denn plötzlich legte sich eine Hand schwer auf meine Schulter. Ich veruchte ihm nicht in die Augen zu sehen. Liam hob mein Kinn an, schaute mich mit seinen mocca-braunen Augen an und machte mich schwach.

"Verzeihung ist alles, worum ich gefragt habe. Das ist alles was ich immer wollte. Du machst es schlimmer als es ist." sagte er, wobei sein heißer Atem über meine Lippen fuhr. Ich stieß ihn von mir weg, Gämsehaut bildete sich auf meinen Armen.

"Gehe nicht näher an mich heran." Flüsterte ich mit zittriger Stimme.

"Mia, warum verstehst du es nicht? Das alles können wir hinter uns lassen und neu starten. Höre auf so stur zu sein!!" Schrie Liam. Ich sah zu Charlie herüber, der mit seinem Zeigefinger gerade klrine Figuren auf das Auto malte. Ich drehte mich seufzend zurück zu Liam, welcher mich fragend ansah.

"Lass es einfach wie es ist, Liam. Es ist besser so. Denn die nächste Sache die passieren wird ist, dass der eine an dem anderen zerbrechen wird, das weißt du. Und ich bin mir sehr sicher, dass ich diejenige sein wird die zerbrechen wird." Den letzten Teil flüsterte ich nur noch. Liam mahlte verärgert mit dem Kiefer und mit einer schnellen Bewegung drehte er sich um, verschwand im Haus und knallte die Türe zu. Ich stsnd da wie ein Idiot, ohne Scham, absolut ohne Scham. Ich ging zurück zu meinem Auto, wo ich Chalie mit einem Stirnrunzeln sah.

"Was ist, Babe?" Fragte ich und öffnete seufzend die Türe.

"Warum haben du und Dada gestritten?" Fragte er und fummelte an dem Saum von meinem T-Shirt herum. Ich drehte mich um und sah ihn beschämg an.

"Wir...uh..haben nicht gestritten Baby." Redete ich mich heraus und setzte ihn in seinen Kindersitz.

"Doch habt ihr. Dada hat geschrien und du warst beängstigt, Mama. Streitet nicht. Ihr beiden liebt euch gegenseitig." Wimmerte Charlie und spielte mit dem Cape seiner Batman Actionfigur herum. Ich seufzte und setzte mich auf den Fahrersitz.

"Mach dir keine Sorgen, Charlie, hatte nur eine ganz kleinen Streit." Sagte ich und sah ihn an. Er zog eine Schnute und seine großen, braunen Augen fokusierten sich nun auf due Batman Actionfigur.

"Aber du liebst Dada, richtig Mama?" Fragte er und lehnte sich nach vorne, sodass sein Gurt länger wurde.

"Liebte ihn." Flüsterte ich, in der Hoffnung, dass Chalie es nicht gehört hatte. Er war zu jung um die ganze Geschichte zu hören. Vorallem den Teil mit seinem Vater, der der größte Idiot war.

Und wieder wollte ich lieber mit jemandem anderen zusammen sein. Aber die erste Liebe scheint immer wieder zurück in dein Leben zu finden. Wie immer.

Little Batman - Liam Payne (Deutsche Übersetzung)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!