Kapitel 6

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Tell me what you want to hear

Something that will light those ears

Sick of all the insincere

So I'm gonna give all my secrets away

-Secrets von One Rebublic

~Mia Lovenburg~

Ich fühlte mich übel. Meine Gedanken schwirrten mir durch den Kopf und machten mir trughafte Hoffnungen. Liams leuchtende Aura half mir ein bisschen. Charlies Stimme war nah und doch fern. Ich blinzelte, irgendwas hatte mich aus der Balance gebracht. Ich fühlte eine Flüssigkeit überall in meinem Gesicht und meinen Klamotten. Ich war in kaltes Wasser getränkt. Ich öffnete meine Augen weit und sah blaue Augen, die in meine dunklen starrten.

"Oh Gott, sie ist wach. Ich bin ein Retter!" Hörte ich einen irischen Akzent laut brüllen. Ich hielt die Augen offen und spürte dass mich jemand sanft in seinen Armen hob. Ich schaute nach rechts und sah braune Haare und stellte fest, dass es Louis war der mich wahrscheinlich knapp aifgefangen hatte. Ich löste mich von ihm und sah zu Charlie rüber, der in meine Arme rannte.

"Bist du okay, Mummy?" Fragte er. Tränen rannen seine roten Bäckchen herunter. Ich strich mit meinem Daumen über seine Wange. Seine haselfarbenen Augen glitzerten voll Sorge. Er warf sich in meine Arme und ich strich ihm über den Rücken um ihn zu beruhigen.

"Mir geht es gut, Süßer, ich bin nur ein bisschen...erschrocken." Sagte ich während ich ihn an mich drückte und ihn leicht vor und zurück wiegte. Ich schaute auf und lächelte leicht, doch mein Atem stockte, als mein Blick auf Liam traf. Seine Augen waren wässrig und leicht gerötet. Seine Finger zitterten leicht, er schaute auf den Boden. Ich ließ Charlie langsam runter auf den Boden und er rannte herum und suchte seine Batman Actionfigur, die er verlegt hatte. Ich drehte mich zu Harry und hob einen Daumen nach oben. Ein Zeichen für ihn, dass er nun für mich nach Charlie schauen konnte. Ich fasste meinen ganzen Mut zusammen und ging zu Liam.

"Wir müssen reden." Wisperte er mir sanft zu. Ich nickte und wusste nicht was jetzt passieren würde. Ich war wie Betäubt, bis ich weiche Haut an meiner spürte. Ich sah herunter und stellte fest, dass Liam meine Hand genommen hatte und mich in eines von Harrys Gästezimmer führte. Er schlug die Türe zu und baute sich vor mir auf. Ich setzte mich schnell auf ein Bett und machte es mir auf einer Daunendecke bequem. Ich wusste dass ich jetzt eine Standpauke bekommen würde, und auch dass es am Ende vielleicht Tränen geben würde.

"Warum verdammt nochmal hast du mir nichts gesagt?! Und erzähl' mir keine Scheiße ich habe sehr wohl deine Lebensgeschichte gehört, die du da draußen erzählt hast." Seine harten Worte ließen mich mich wie ein Stück Scheiße fühlen. Das war nicht der Liam den ich kannte. Er war sicher irgendwo noch der 10-Jährige, der einen sanft knuddelte und einfach nur eine normale Unterhaltung wollte. Er hasste fluchen, denn alles was herauskam war Ärger und er fand es war wie wenn das Böse sprach. Ihn fluchen zu sehen schlug mich nieder umd ließ mich aber auch schroff und ärgerlich sein. Mit der Wut die sich in mir bildete, stand ich auf und sah ihn von Gesicht zu Gesicht an.

"Ja und?! ein gewisser Jemand ließ mir keine Zeit zum Reden und Erklären ich hatte ein Stück von ihm in meinem Bauch liegen!!!" Schrie ich ihn an. "Er war in der meisten Zeit damit beschäftigt mir das Herz zu brechen!!" Tränen bildeten sich in meinen Augen und ließen mich svhwach fühlen.

"Du hättest es mir einfach erzählen sollen, Mia!!! Weißt du was? Warum verschwende ich hier eigentlich meine Zeit? Vielleicht ist es ja nichtmal mein Kind!" Schoss er zurück. Seine bis jetzt wenigen Tränen schossen ihm nun wie ein Wasserfall die Wangen herunter.

"Du warst der Einzige Liam. Der verdammt Einzige, und du denkst es Charlie ist vielleicht nicht von dir?" Meine Stimme wurde sanfter, sie hatte begonnen rau von meinem Herumgeschreie ein paar Minuten vorher zu werden.

"Das kann nicht mein Kind sein. Ich habe keine blonden Haare, ich habe unausschließlich braune Haare!" Schrie er mir ins Gesicht.

"Das ist eine lustige Sache. Deine Mutter hat blonde Haare. Nicola und Ruth ebenfalls. Also wag es nicht Charlie nicht deins zu nennen, denn ich bin mir hundertprozentig sicher, dass du kein anderes Argument hast." Ich sprach schluchzend. Liam fasste sich nach dieser Erkenntnis mit zwei Fingern an die Nase und schloss die Augen.

"Danielle wird mich umbringen. Meine Karriere ist Grenzwertig und das Management wird auf mir herumhacken. Siehst du nicht was du angerichtet hast?! Warum konntest du Charlie nicht einfach zur Adoption freigeben!" Schrie er rau und setzte sich auf Harrys Daunendecke. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals wähtend ich wie erstarrt da stand.

"Glaub mir ich habe es versucht. Ich konnte mir nicht vorstellen Mutter zu sein. Aber ich habe realisiert dass ich mein eifenes Kind selbst großziehen musste. Ich konnte Charlie nicht einfach irgendeinem Verückten geben, das wäre schrecklich gewesen. Ich liebte ihn Liam, ich konnte ihn nicht einfach so entrinnen lassen. Wenn ich eine Mutter sein würde, müsste ich stark sein. Ich würde alles für ihn tun." Antwortete ich und ein sanftes Lächeln erschien auf meinen Lippen. Ich nahm war, wie Liam seinen Kopf zu mir drehte und sich langsam ein Lächeln auf seinen Zügen ausbreitete.

"Du bist die stärkste Person, die ich kenne." Sagte er und strich mir beruhigend über den Rücken. Ich überlegte ob ich ihn einfach wegdrücken und ihm das Gesicht zerkratzen sollte.

"Du wirst überrascht sein. Stark war das einzige was ich sein musste. Sonst war nichts nötig." Sagte ich und verdrehte die Augen. Er wusste einfach gar nichts. Er wusste nicht wie viel Ärger ich damit bekommen hatte einfach nur mein Kind sellbst aufzuziehen. Ich wurde Schlampe genannt, wenn ich einfach nur die Straße entlanglief. Mir wurden funkelnde Blicke aus jeder Ecke zugeworfen. Jeder war entsetzt über eine 17-Jährige die die Straße mit ihrem Baby entlangging. Es war ja nicht so gewesen, dass ich es mir habe aussuchen können ob ich schwanger sein wollte oder nicht. Aber ich war gnädig genug um Charlie in meinen sicheren Händen zu halten. Ich sah wie Liams Gefühle von schuldig zu niedergeschlagen wechselten.

"Weißt du ich habe ein Kind, von dem ich nichts wusste. Ich wäre einfühlsam genug gewesen dir mit allem zu helfen. Was auch immer geschieht ich bin hier. Ich werde es wahrscheinlich Danielle erzählen müssen, aber ich hoffe sie wird es verstehen. Wenn irgendetwas passiert, kannst du mich immer anrufen." Sagte er und stand auf. Ich stellte mich neben ihn und schenkte ihm ein warmes Lächeln.

"Uhm danke Li." Sagte ich. Ich benutzte seinen Spitznahmen um ihm eine mentale Facepalm zu verpassen. Oh man Mia, hör auf dich wie ein Idiot aufzuführen. Du hasst ihn. Er hatt dich in millionen von kleinen Stückchen zerschlagen. Er hat dein Herz-

Ich wurde in eine kleine zärtliche Umarmung in Liams Arme gezogen. Ich war verwirrt und überrascht als ich raelisierte, dass ich meine Arme um seinen Nacken geschlungen hatte. Seine Nackenhaare stellten sich auf, als er mich näher an sich zog. Wir lösten uns und er gab mir diese Lächeln wie nach unserem ersten Mia-halt-die-Klappe-Kuss. Ich ging Kopfschüttelnd aus dem Raum und fand Charlie friedlich in Katherines Armen schlafen, während sie ihm die Haare aus dem Gesicht strich. Blicke fielen auf uns und ich gab mir einen Ruck und setzte mich neben Zayn. Er sah mich komisch an und legte seinen Kopf schief. Ich schätze er versuchte rauszufinden wie ich gerade fühlte. Liam lehnte sich langsam neben Niall nach hinten und Schloss entkräftet seine Augen.

"Es ist wie wenn man die Verlegenheit in diesem Raum mit einem Messer durchschneiden könnte." Sagte Louis und alle schauten ihn an. Ich rollte mit den Augen und brachte ein Fakelächeln mit dem ich versuchte ihm dem Glauben zu machen ich sei das glücklichste Mädchen der Erde.

Auch wenn das Gegenteil der Fall war.

Little Batman - Liam Payne (Deutsche Übersetzung)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!