Kapitel 22

2.6K 178 2

I found a way to let you in


But, I never really had a doubt


Standing in the light of your


halo


I got my angel now


-Halo by Beyonce


Mia Lovenburg


"Liam, bist du fertig?", rief ich durch den Flur, meine Stimme wurde höher dabei. Ich fuhr mir immer wieder mit den Fingern durch die Haare, weshalb die elastischen Locken in unzählige Teile fielen. Ich seufzte tief, spähte rüber um zu sehen, ob er fertig war.

"Warte Mia, ich bin fast fertig!", rief er zurück und verursachte ein Prickeln in meinem Bauch. Ich lachte leise und holte die goldenen Stöckelschuhe, um sie anzuziehen. Mein Kleid war schwarz und gold, was mich selbstbewusst und auch ein kleines bisschen sexy fühlen ließ. Liams Schuhe tippten auf den Marmor, während er raus ging. Sein marineblauer Anzug war gut aussehend und betonte seine Karamell farbigen Augen.

Seine Augen musterten mich neugierig von oben bis unten, während seine Arme schnell mich an meiner Hüfte fassen. Seine Lippen berührten hinter meinem Ohr, während ich leise kicherte.

"Liam, was glaubst du, tust du da?", lachte ich und meine Hände drückten gegen seine Brust. Er schmollte gespielt, griff mit seinen riesigen Fingern nach meinen Dünnen. Er kicherte sanft, seine Lache schickte eine Gänsehaut zu den richtigen Orten.

"Nun, du bist in einem Kleid. Macht es das offensichtlicher?", kichert er und seine Augen blinzeln. Ich kichere unaufhörlich und meine Wangen erröten. Er schlängelt seine Arme um meine Hüfte, seine Finger kreisen an der Öffnung, und meine nackte Haut prickelt.

"Ich hasse Casinos", brüllte ich beleidigt. Liam beugte sich und küsste mich sanft auf die Lippen, seine pinken weichen bewegten sich während er sprach.

"Es wird Spaß machen, Babe, ich verspreche es", gurrte er in mein Ohr, und zog mich näher an sich heran.


***


Die lauten Schreie umgaben den Raum, Gekicher und Gelächter waren überall zu hören. Ich war dort gelassen mit meinem Kopf in meiner Hand, meine Augen sanken bei dem Gedanken an Langeweile. Mein Kopf schmerzte leicht, während Liam weiter den Männern beim Pokern zuschaute. Ehrlich gesagt, machte das hier kein bisschen Spaß. So sehr ich eswollteLiamglücklich zu machen,stimmte ich zu. Ich fühlte mich ein wenig schuldig, seine Stimmung zu ruinieren,wenn es ihm wirklich auffallen sollte.

"Und wer bist du, Schönheit?" Eine plötzliche, schroffe Stimme traf mich unerwartet, als mein Kopf hochschreckte. Da stand ein Mann in meinem Alter, mit zotteligen blonden Haaren, und kristallblauen Augen. Er kniff die Augen zusammen, und musterte mich von oben bis unten. Ein Selbstbewusstsein Gefühl wuchs in mir auf, während ich meine Hand an meinem Bein rieb, um den Schweiß an meiner Handfläche loszuwerden.

"Um, uh, Mia", antwortete ich schüchtern, die purpurrote Farbe schoss mir ins Gesicht. Seine rot befleckten Lippen waren zu einem Grinsen gezogen und er hob eine Augenbraue erwartungsvoll hoch.

"Alleine hier, was?", fragte er mit einem selbstgefälligen Grinsen und schaute sich um, auf der Suche nach einem Mann in meiner Nähe.

"Ähm, ja, ich bin hier mit meinem Freund", murmelte ich, verdrehte langsam meine Augen zur Seite. Der Kerl lachte leise, schlang seinen Arm um meine Schulter, woraufhin ich mich anspannte.

Oh Gott.

"Also ich sehe ihn nicht." Er kicherte und verzog seine Lippen zu meinen. Eine schroffe Stimme überraschte uns plötzlich von einer anderen Seite und mein Mund blieb offen.

"Dreh dich um."

Liam hatte seine Arme über seiner Brust verschränkt, sein Kiefer war hart und angespannt. Durch seine Anzugjacke war sein Bizeps angespannt und wurde größer. Der Kerl drehte sich langsam um, kam Angesicht zu Angesicht mit Liam, und ein deutliches Grinsen lag auf seinem Gesicht.

"Ooh, das ist ja schade, ihr Freund hat sie verlassen. Sieht aus, als bräuchte sie einen neuen." Der Kerl zwinkerte und zog mich näher an sich. Ein Keuchen entfuhr mir, während ich versuchte mich aus seinem Griff zu befreien. Liams Gesicht wurde rot vor Zorn. Liams Faust zerknitterte das Hemd von dem Typen, während er ihn gegen die Marmorwand drückte und der Kerl vor Schmerzen aufstöhnte.

"Fass sie an und ich schwöre dir, ich werde dein Gesicht neu ordnen!", schrie Liam in sein Gesicht. Der Kerl schaute mich noch einmal kurz an und Liam packte ihn fester, während der Kerl nach Luft schnappte. Ich stand wie eingefroren, und in Schock von Liams Wut, da, aber machte mich auf eine gute Weise auch an.

"O-Okay!", schrie der Kerl, während ihn Liam losließ, und er auf dem Boden voller Hysterie fiel. Neugierige Blicke wurden uns zugeworfen, aber die Menschen widmeten sich achtsam wieder ihren Dingen zu. Der Kerl huschte weg, schaute nicht einmal zurück.

"Gott Liam, du hättest auch ein richtiger Erwachsener sein und es normal regeln können", schnaubte ich schroff, drehte mich um und ging langsam weg. Liam war nun neben mir, und verdrehte die Augen über meinen Kommentar.

"Hast du ihn nicht gesehen? Er flirtete mit dir. Er hatte sogar seinen verdammten Arm um dich?! Was, wolltest du, dass ich nur da stehen und euch zuschauen würde? Ich musste ihn wenigstens einschüchtern, dich nicht anzufassen." Liam verdrehte die Augen, seine Hand griff nach unten und er versuchte nach meiner Hand zu greifen. Ich zog meine Hand verlegen weg, als mich Liam mit deutlichem Ärger ansah.

"Sei nächstes Mal ein Erwachsener", murmelte ich und warf mein Haar um die Schulter. Liam stöhnte auf und lief näher zu mir heran.

"Baby, es tut mir Leid, es ist nur ich sorge mich um dich. Ich hasse es, dich mit anderen Kerlen zu sehen, ich kann dich nur mit mir sehen. Ich liebe dich wirklich und du weißt das auch. Sei bitte nicht sauer."

Ich hielt an und starrte Liam an. Normalerweise war Liam nicht so verzweifelt. Normalerweise war es eine normale Entschuldigung und alles war gut. Aber dieses nagende Gefühl in mir sagte, das was er machte, würde ihn wie ein Kind aussehen lassen.

"Meinst du das ernst?", flüsterte ich laut genug damit es Liam hören konnte. Er nickte eifrig und kam näher.

"Natürlich meine ich es ernst. Das tue ich immer. Ich liebe dich bis zum Mond und wieder zurück, ich hab mich wahrscheinlich wie ein Kind benommen, aber ehrlich gesagt mache ich auch Fehler und es tut mir Leid. Ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr", murmelte er zurück, Qual und Schmerz waren in seiner Stimme zu hören. Ich fühlte mich ziemlich schuldig, und ehrlich gesagt, wurde ich immer wegen den dümmsten Dingen wütend auf ihn. Das war unser Urlaub und ich war dabei ihn zu ruinieren.

Ich schlang meine Arme um seinen Hals, zog ihn dabei noch näher an mich. Unsere Nasen berührten sich leicht, meine Zähne knabberten an meiner Unterlippe.

"Ich liebe dich, Liam", flüsterte ich und küsste ihn zärtlich. Er kicherte unter meinem Griff, und schlang dabei seine Arme um meine Hüfte.

"Oh Baby, die Dinge, die du mir antust." Er lachte und zog mich an sich, verteilte Küsse überall an mir. Ich kicherte ununterbrochen, und die ganze Zeit war ein Lächeln auf meinen Lippen.

Und in diesem Moment.

Wollte ich ihn nie loslassen.

Little Batman - Liam Payne (Deutsche Übersetzung)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!