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Es war bereits Nachmittag als ich langsam aus dem Bett kroch. Ich war so fertig, das ich mich kaum auf meinen Beinen halten konnte.

"Du wirst dich daran gewöhnen", grinste Samuel mich frech an.

Auch er war jetzt sichtlich zufriedener und natürlich hatte mir der Fick mit ihm auch noch gefallen. Drei Orgasmen in weniger als einer Stunde. Ich war wirklich unersättlich.

"Ich sollte mich wohl mal wieder zuhause melden. Mein Vater macht sich bestimmt schon wahnsinnige Sorgen."

"Keine Angst, Emily. Ich habe ihm heute morgen gleich angerufen und Bescheid gegeben, dass du bei mir übernachtest."

Samuel lag immer noch nackt im Bett. Er zwinkerte mir zu als ich ihn anhimmelte.

"Das ist ja wirklich sehr lieb von dir. Aber trotzdem sollte ich mal wieder nach Hause gehen."

Mein Vater war keiner von denen, die ihre Töchter zuhause festhielten, aber die Situation in der wir streckten, brachten andere Umstände mit sich.

"Okay, wenn du unbedingt willst, dann fahre ich dich."

Mein Adonis sprang aus dem Bett und tapste lässig an mir vorbei in sein Schlafzimmer um frische Klamotten anzuziehen. Ich schlüpfte wieder in meine dreckige Unterwäsche, mein gestriges viel zu kurzes Kleid und Samuel lieh mir noch eine seiner Jacken.

"Sehr freundlich", lächelte ich und bedankte mich mit einem Kuss.

Samuels Auto war ein schicker schwarzer Audi Q5 und wieder fiel mirauf, was für ein reicher junger Mann er überhaupt war. Aber Gott sei Dank machte ihn das nicht zu einem verwöhnten Bürschchen. Oder vielleicht doch, wenn man bedenkt, was für ein Sexleben er führte. Aber ich konnte mich ja nicht beklagen.

"Soll ich mit reinkommen?", fragte er als ich aus dem Auto stieg.

"Nichts gegen dich, aber ich denke ich muss auch mal wieder etwas Zeit mit meinem Vater alleine verbringen. Ich melde mich bei dir.",verabschiedete ich mich und gab ihm noch einen kleines Kuss.

"Na das will ich doch hoffen."

Samuel sah mir nach bis ich im Haus verschwand. Zufrieden lehte ich mich gegen die Haustür, als mein Vater im Hausflur auftauchte. Ohje, da sah ja jemand überhaupt nicht begeistert aus.

"Emily, was soll das werden?" Er verschränkte seine Arme vor der Brust und funkelte mich böse an.

"Tut mir leid, dad", sagte ich und versuchte ihn mit einem Schmollmund zu beruhigen.

"Komm mir bloß nicht auf die Tour. Du hast doch gesagt, da läuft nichts zwischen euch. Schau dich doch mal an. Du siehst aus, als hättest du bei einem Marathonrennen mitgemacht und wir wissen beide, dass du das bestimmt nicht gemacht hast."

"Ich weiß dad, tut mir leid", sagte ich wieder und legte meine Arme um ihn. "Sei bitte nicht böse auf mich."

Eine Umarmung half immer und dieses Mal natürlich auch.

"Liebling, ich bin dir nicht böse. Ich mache mir doch nur Sorgen um dich. Du bist dabei dich zu verlieben und so schön das auch ist, wir wissen beide es ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Du wolltest einen Monat und ich war auch bereit ihn dir zu geben. Aber nicht das du dich von mir entfernst und irgendwelche Sachen mit diesem jungen Mann machst. Emily, ich wollte die restliche Zeit für uns beide nutzen."

Mein Vater sah mich mit seinen grünen Augen traurig an. Sah ich dort Tränen?

"Dad, ich verspreche dir, das ich mir mehr Zeit für uns nehme", flüsterte ich und konnte ebenfalls nicht verhindern, dass mir Tränen in die Augen stiegen.

"Ich habe doch nur so eine Angst..."

"Ich weiß,dad..ich doch auch."

Aber was mir noch viel mehr Angst machte war, das mein Vater genau recht hatte. Ich hatte mich in Samuel verliebt, genau wie es Leonie auch gestern Nacht schon auf den Punkt gebracht hatte. Obwohl ich es nie so weit kommen lassen wollte, war es jetzt nicht mehr zu verhindern gewesen. Ganz im Gegenteil, meine Gefühle für Samuel wurden jeden Tag größer. Ich liebte jede Facette an ihm. Der Kumpeltyp, der mich zum lachen brachte und der Sexgott, der mir meinen Körper auf eine völlig neue Art näher brachte.

Aber mein Vater hatte recht. Diese zwei Wochen gehörten nur uns. Und vielleicht noch Leonie, meiner besten Freundin. Doch wenn ich Samuel weiter treffen würde, dann würde es mich kaputt machen. Meine Liebe zu ihm würde mich kaputt machen.

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Hallihallo, ich bin´s mal wieder ;)

Wollte mich mal bedanken, dass so viele überhaupt meine Geschichte lesen. Das muss ja dann heißen, dass ich irgendetwas richtig mache :D

Aber wie dem auch sei..lasst mir Rückmeldungen/Kommentare da und wenn ihr Fragen oder sonstiges habt, keine Scheu ;)

Viel Spaß beim weiterlesen!

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